20.09.2006 - 4.4 Anfrage der CDU-FraktionTempo 30 in der Straße ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 20.09.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Eschenbach fragt, ob jemand von der Verwaltung dazu Stellung nehmen
könne.
Herr Eisermann meint, dies sei schon die zweite Anfrage, zu der niemand
aus der Verwaltung etwas sagen könne.
Herr Reike antwortet, die Anfrage sei überprüft worden. Die gewünschte
Zusatzbeschilderung sei wegen der Tempo-30-Zone nicht möglich. Kinderspiel auf
der Straße sei nicht erlaubt, da müsse von den Eltern auf ihre Kinder
eingewirkt werden. Da die Straße eine Sackgasse sei, könne es sich bei
denjenigen, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten, nur um
die Anwohner handeln. Er könne anbieten, das Geschwindigkeitsanzeigedisplay der
Stadt dort ab und zu einzusetzen. Dies geschehe in Zusammenarbeit mit der
Verkehrswacht. Eine andere Möglichkeit wäre, Tempo-30-Piktogramme auf die
Fahrbahn aufzubringen. Falls sich jemand von den Anliegern dazu bereit erklären
würde, einen solchen Antrag zu stellen, bekäme er die Unterstützung der
Verwaltung. Letzte Möglichkeit seien Geschwindigkeitsmessungen seitens der
Polizei, wobei solche Messungen eigentlich nur in Gefahrenbereichen stattfinden
sollten. Die Straße “Im Kirchenberg” sei allerdings bezüglich der
Unfallstatistiken vollkommen unauffällig.
Herr Dr. Neimeier hält den Vorschlag, die Geschwindigkeitsanzeige
aufzustellen, für richtig.
Herr Leisten hatte mit dieser Antwort der Verwaltung gerechnet. Er halte
die Ausdehnungen der Tempo-30-Zonen für viel zu groß, sie würden nicht mehr
beachtet. Er sei aber dafür, präventiv etwas zu unternehmen.
Herr Buschkühl möchte gerne die “graue Tonne” als
Präventivmaßnahme eingesetzt wissen.
Herr Grunwald meint, aus der Straße “Im Kirchenberg” habe die
Polizei noch keine Beschwerden vernommen, jedoch aus der angrenzenden Straße
“Im Sonnenwinkel”. Dort sei schon gemessen worden, dort werde öfter
viel zu schnell gefahren. Es habe sich ausschließlich um Anwohner gehandelt.
Herr Reike sagt, man verfüge über ein mobiles Geschwindigkeitsmessgerät.
Dies dürfe jedoch nur im Bereich von Gefahrenstellen eingesetzt werden. Dies
werde in Absprache mit der Polizei eingesetzt. In der Straße “Im
Kirchenberg” dürfte die Stadt als Ordnungsbehörde im Gegensatz zur
Polizei nicht messen. Er könne dies aber prüfen lassen. Das Anzeigendisplay
könne eingesetzt werden.
Herr Eisermann befürwortet dies und stellt den Antrag, dieses Gerät in
der Straße “Im Kirchenberg” einzusetzen.
Daraufhin ergeht folgender
