20.09.2006 - 7.1 100 Einfamilienhausgrundstücke - erste Vermarkt...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 20.09.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Althaus fragt, ob ein Vortrag gewünscht sei. Dies wird allgemein
verneint.
Herr Leisten möchte den Beschlussvorschlag um “Alleinerziehende mit
Kindern” ergänzt wissen. Zudem habe er einen Änderungswunsch bezüglich
der Vermarktungsstrategie.
Herr Althaus meint dazu, man habe hier einen pragmatischen Vorschlag
gemacht. Sicherlich gebe es auch andere Möglichkeiten, üblich sei auch eine
Vergabe nach Höchstgebot, was man hier jedoch nicht habe favorisieren wollen.
Man habe sich hier nicht als Preistreiber betätigen wollen. Es gebe Kommunen,
die ein Punktesystem für eine Vergabe erarbeitet hätten, es gebe Verlosungen
etc. Vieles werde auch durch den Markt geregelt.
Herr Buschkühl erkundigt sich, wie die Verwaltung angesichts sinkender
Bevölkerungszahlen die Vermarktungschancen einschätze.
Herr Dr. Neimeier stimmt Herrn Leisten zu. Dass derjenige, der zuerst
Interesse zeige, auch das Grundstück bekomme, erscheine ihm überprüfenswert.
Herr Althaus erwidert, es gebe einen Bedarf an Grundstücken, die nicht an
Bauträger verkauft werden. Es werde eine Bewerberliste geführt, worin sich
bereits über 150 Leute hätten vormerken lassen. Die Vermarktungsphase ziehe
sich oft über mehrere Jahre hin.
Herr Dr. Schmidt erläutert, durch die Vermarktung sollten nicht nur
Hagener Familien berücksichtigt, sondern auch ein Zuzug ermöglicht werden. Wenn
diese Aktion gut laufe, würden sicherlich auch zukünftig weitere Grundstücke
vermarktet werden. Dann könne man eventuell bestimmte Kriterien erarbeiten. Er
rate dazu, das Verfahren so laufen zu lasen und sich über den Fortgang
unterrichten zu lassen.
Herr Leisten meint, es gehe ihm um möglichen Missbrauch.
Herr Althaus weist darauf hin, dass in der Vorlage stehe, es solle
“grundsätzlich” nach Reihenfolge der eingehenden Anträge vergeben
werden. Zeitnah eingehende Angebote würden zusammengefasst. Er wolle die
Ausführungen von Herrn Dr. Schmidt unterstreichen, es handele sich hier um eine
Testphase.
Herr Eschenbach fragt, ob Herr Leisten Änderungen in den Beschluss
aufnehmen wolle.
Herr Leisten erwidert, dies wolle er tun.
Herr Dr. Schmidt meint, es sei sicherlich richtig, dem Rat seine Bedenken
zu signalisieren. Diese Diskussion sei auch intern geführt worden.
Herr Leisten formuliert einen abgeänderten Beschluss.
Beschluss:
Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.
Die Vermarktung der Baugrundstücke soll entsprechend ihrer jeweiligen
Bebaubarkeit kurzfristig erfolgen. Der Verkauf der Baugrundstücke erfolgt zu
Verkehrswerten. Im Falle mehrerer Bewerbungen für ein Baugrundstück soll der
Verkauf bevorzugt an Familien mit Kindern erfolgen.
Die Verwaltung wird im März 2007 über den Vermarktungserfolg und die
weitere Entwicklung berichten.
Ergänzungsantrag der CDU-Fraktion:
Die Bezirksvertretung empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, beim Beschluss
über die Vergabe in Teil 3 Seite 4 das gleiche Verfahren vorzusehen wie in Teil
1 Seite 1.
