16.08.2006 - 7.2 Beleuchtung Fußweg Dümpelstraße- mündlicher Ber...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 16.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Bauhaus bezieht sich auf
die letzte Sitzung der BV Hohenlimburg, in welcher dieses Thema zur Sprache
gebracht worden sei. Er habe verschiedene Lösungsmöglichkeiten von der Firma
Rhein-Ruhr-Stadtlicht durchrechnen lassen. Bevor er diese vorstelle, wolle er
noch einmal auf das Protokoll über die letzte Sitzung eingehen und klarstellen,
dass der Beschluss aus dem Zeitraum 1999/2000 nicht in Vergessenheit geraten
sei. Jedes Jahr seien für den Haushaltsplan Mittel für die Beleuchtung neu
beantragt worden, dies sei bis 2005 durchgezogen worden. Aufgrund des
Haushaltskonsolidierungskonzeptes sei an eine Realisierung nicht zu denken
gewesen. Zudem habe man mit der Polizei Kontakt aufgenommen. Es sei in diesem
Bereich bislang nicht zu Übergriffen gekommen.
Herr Bauhaus stellt vier
Varianten einer Tunnelbeleuchtung vor, die von der Rhein-Ruhr-Stadtlicht
kostenmäßig zwischen 19.000,00 und 65.000,00 beziffert worden seien.
Die Varianten beinhalten
ausschließliche Tunnelbeleuchtungen und Beleuchtungen einschließlich der
Unterführung der A 46 in einer Hochverkabelungs- und Erdverkabelungsversion.
Die ggfs. notwendigen Baumbeschneidungen würde das Amt 67 übernehmen.
(Anm.
der Schriftführerin: Die verschiedenen Beschlussvorschläge sind Anlagen 8 bis
11 zur Niederschrift.)
Herr Dr. Neimeier ist
unschlüssig, wie zu entscheiden sei. Er halte aus Sicht des Steuerzahlers die
genannten Summen für nicht vertretbar. Fraglich sei auch, wie sehr der Tunnel
tatsächlich genutzt werde.
Herr Reinke ist überrascht
über die vorliegenden Zahlen, seinerzeit sei von 38.000,00 DM die Rede gewesen,
nun koste die einfachste Variante bereits 19.000,00 . Dies könne er nicht
nachvollziehen. Der Beschluss sei im Jahr 2000 gefasst worden, die Diskussion
habe ihren Ursprung in der Jugendarbeit, die er seinerzeit betrieben habe. Sehr
viele Jugendliche nutzten diesen Weg in den Abendstunden. Bereits 1987 sei der
Wunsch nach einer Tunnelbeleuchtung vom Boloh aus geäußert worden. Er könne
nicht verstehen, wenn solche Wünsche geäußert und auch beschlossen werden,
warum eine Verwirklichung dann so lange dauere. Mit den derzeit genannten hohen
Summen sei man überfordert. Ob es dafür eine Haushaltsstelle gebe? Oder gebe es
noch kostengünstigere Varianten? Eine taghelle Beleuchtung sei ja nicht nötig.
Herr Leisten ist nicht klar,
wie diese Beleuchtung ursprünglich angedacht gewesen sei. Er frage sich, ob
dies eine Anregung für den Investitionshaushalt sein oder aus Eigenmitteln
finanziert werden sollte. Er schlage vor, das Zahlenwerk zunächst einmal
mitzunehmen und intern zu beraten.
Herr Buschkühl meint, diese
Zahlen seien so kaum zu schultern. Er wolle wissen, ob es eventuell über den
Bereich der Photovoltaik die Möglichkeit gebe, das Ganze preiswerter zu
gestalten.
Herr Arnusch beurteilt die
Situation ähnlich wie Herr Leisten, möchte die Vorschläge auch zunächst
mitnehmen und beraten. Eine Photovoltaikanlage halte er für teurer.
Herr Bauhaus erwidert, aus dem
Jahre 1987 sei ihm nichts bekannt. Er erinnere sich an den Beschluss aus 1999
oder 2000, der auch seitdem nicht vergessen worden sei. Die Mehrkosten würden
nicht nur durch die Erdarbeiten verursacht. Auch seinerzeit sei man von Kosten
in Höhe von 100.000,00 DM oder 50.000,00 ausgegangen. Er könne nicht
beurteilen, wie stark der Tunnel frequentiert werde, ihm sei dort noch niemand
begegnet. Seiner persönlichen Meinung nach sei es auch gefährlich, nur den
Tunnel zu beleuchten, und die dorthin führenden Wege im Dunkeln zu lassen. Auf
der einen Seite seien es etwa 200, auf der anderen Seite etwa 300 m. Was nicht
im Tunnel passiere, könne genauso gut hinter dem Tunnel oder im Vorfeld
passieren. Daher schlage er vor, eine komplette Holzmastenbeleuchtung inklusive
Tunnelbeleuchtung einzurichten. Dies entspreche dem Vorschlag für 36.000,00 .
Eine Photovoltaikanlage benötige Verkabelung und eine bestimmte Menge Licht.
Wenn dies aber der Wunsch sein sollte, könne man auch dies von der Stadtlicht
prüfen lassen.
Herr Eschenbach schlägt
ebenfalls vor, diese vier Vorschläge aufzugreifen und darüber noch einmal
diskutieren zu lassen. Der Vorschlag für die 65.000,00 werde wohl nicht in
Frage kommen. Er wolle noch einmal wissen, was der Vorschlag für 19.000,00
beinhalte?
Herr Bauhaus erwidert, die
19.000,00 beinhalteten nur die Beleuchtung des Tunnels mit der dorthin
führenden Verkabelung. Damit sei allerdings der Weg nicht beleuchtet.
Herr Eschenbach meint,
eventuell könne man den Fraktionen die Beschlussvorschläge vorab für eine
Beratung zur Verfügung stellen.
Es ergeht folgender
