16.08.2006 - 8 Anfragen gem. § 6 Abs. 8 der Geschäftsordnung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 16.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Leisten berichtet, im
Haupt- und Finanzausschuss solle die Vorlage 0591/2006 Anmietung von
Räumlichkeiten im Objekt Haus Deutscher Ring am Hauptbahnhof Hagen beraten und
beschlossen werden. Er fragt, welche Bürgerserviceleistungen im Rathaus
Hohenlimburg aufgegeben werden sollen. Außerdem wolle er wissen, ob dies auch
den Regionalen Sozialen Dienst, die Versicherungsangelegenheiten und den
Amtsvormund betreffe. Falls dies zutreffe, interessiere ihn, warum und welche
Dienststellen dann in die freiwerdenden Räumlichkeiten einzögen.
Herr Dr. Schmidt antwortet,
die ARGE werde von verschiedenen Standorten zusammengeführt. Der Mietpreis von
5,10 /m² sei in Ordnung, insgesamt gebe es mehr Vorteile als Nachteile.
Fraglich sei derzeit noch, was mit den Arbeitsplätzen im Rathaus II und in der
Dezentralität passiere. Es laufe eine Organisationsuntersuchung, ob man sich z.B.
freiwillige Leistungen wie die Versicherungsberatung in den
Verwaltungsaußenstellen noch leisten könne. Eine gewisse Bürgernähe und
Bürgerservice stehe aufgrund finanzieller Knappheit auf dem Prüfstand.
Herr Buschkühl fragt, welcher
Planungsstand zur Revitalisierung der Brachflächen des Nahmertales derzeit
erreicht sei. Eine Antwort wolle er gern schriftlich oder in der nächsten
Sitzung haben.
Zweitens habe er eine Frage
zum Stadtfest, insbesondere zu den Konzessionsvergaben. Er habe einige
Beschwerden dazu gehört. Er wolle gern wissen, wer die Konzessionen vergebe,
wie hoch die Kosten der Konzessionen seien und wer die Standplätze der Anbieter
festlege. Auch dazu hätte er gern eine Antwort in der nächsten Sitzung, sofern
diese nicht sofort gegeben werden könne.
Herr Königsfeld hinterfragt,
ob die Vergabe an einzelne Standbetreiber innerhalb des Organisationsteams
gemeint sei.
Herr Buschkühl bestätigt dies.
Bestimmte Anbieter seien so positioniert worden, dass sie hinter anderen
gestanden hätten und dementsprechend weniger Umsatz gehabt hätten.
Herr Königsfeld erläutert, das
Stadtfest sei originär durch die Werbegemeinschaft Hohenlimburg-Mitte
organisiert worden. Erstmals sei in diesem Jahr die Bezirksvertretung über die
Geschäftsstelle Mitveranstalter gewesen, aber die Zuteilung und die Auswahl der
Betreiber und die Zuteilung der Stände an bestimmten Standorten sei weiterhin
eine originäre Aufgabe der Werbegemeinschaft Hohenlimburg gewesen, und zwar
unter Berücksichtigung eines bestimmten Standortplanes, der letztendlich auch
dafür sorge, dass Rettungswege freiblieben und verkehrliche Anforderungen
erfüllt werden. Ihm selbst seien keinerlei Beschwerden bekannt geworden, auch
nicht über die Werbegemeinschaft, mit der man regelmäßig in Kontakt stehe. Von daher
wäre er sehr dankbar, wenn nicht die Geschäftsstelle diese Fragen beantworten
solle. Dies müsse Gegenstand einer Besprechung mit der Werbegemeinschaft
Hohenlimburg sein.
Herr Buschkühl erwidert, damit
bliebe dann nur noch die erste Frage übrig.
Herr Eisermann sagt, der
Fußweg vom Holthauser Friedhof herunter zum Dorf, hinter der Leitplanke, sei
stark zugewachsen. Er frage nun, ob die Möglichkeit bestehe, diesen kurzfristig
wieder freizuschneiden.
Herr Eschenbach sagt zu, dass
die Frage weitergeleitet werde.
Herr Reinke fragt, wann die
Straße Röhrenspring ausgebaut werde.
Herr Bauhaus erwidert, die
Maßnahme sei Teil einer zweizügigen Ausschreibung, sei in Bearbeitung.
Herr Palsherm äußert sich zum
Busbahnhof Hohenlimburg. Man habe Beschlüsse gefasst zur
Attraktivitätssteigerung, sei damit auch schon mehrfach an die Öffentlichkeit
gegangen. Das Ganze habe schon längst begonnen werden sollen. Er wolle nun
wissen, wann dies endlich der Fall sein werde.
Dies wolle er schriftlich beantwortet haben.
Herr Königsfeld kann die Frage
teilweise beantworten. Es habe sehr lange Zeit in Anspruch genommen, die
Finanzierung dieser Maßnahme zu sichern. Anschließend seien die entsprechenden
Aufträge durch die GWH erteilt worden. Warum es nicht weitergehe, wisse er
nicht. Noch vor seinem Urlaub habe er darum gebeten, einen entsprechenden
Sachstandsbericht hereinzugeben, der aber bis heute nicht vorliege. Dies werde
jedoch nicht in Vergessenheit geraten, er bedanke sich für den Hinweis.
