16.08.2006 - 7.8 JugendhilfeplanungFortschreibung des Berichts z...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Sauerwein begrüßt, dass noch einmal die Sozialraumdaten aufgelistet seien. Gleichzeitig bedauere sie, dass eine Konsequenz der Hartz IV-Gesetzgebung sei, dass zukünftig solche Daten nicht mehr zu bekommen seien. Dann könne die soziale Lage von Kindern und Jugendlichen nicht mehr so gut nachvollzogen werden. Die Bezirksvertretung solle zukünftig weiterhin auf Wünsche und Anregungen achten.

 

Frau Schönke schließt sich Frau Sauerweins Meinung an und bemerkt, dass die Besucherzahlen in den Jugendzentren nicht rückläufig seien, was bei zukünftigen Kürzungen oder Streichungen beachtet werden solle.

 

Herr Strüwer erwidert, er könne in diesem Punkt beruhigen, im Jugendhilfeausschuss sei ein Betrag für die nächsten drei Jahre beschlossen worden, der für diesen Zeitraum den Jugendeinrichtungen Bestandsicherheit gebe. Es gebe derzeit 16 Jugendeinrichtungen, keine der umliegenden Städte verfüge über eine solch hohe Anzahl, worauf man stolz sein könne. Der Rückhalt in der Hagener Politik sei gegeben.

 

Herr Niederköppern meint, im Jugendzentrum in der Jahnstraße werde ein gutes Programm angeboten. Daher wundere es ihn, dass von den jugendlichen Besuchern 62% Jugendliche mit Migrationshintergrund  seien. Er frage sich, warum dieses Angebot nur in der Minderheit von den deutschen Jugendlichen  wahrgenommen werde.

 

Herr Dr. Schmidt erwidert, er kenne die Zusammensetzung in diesem Jugendzentrum nicht, aber er könne sagen, dass ungefähr ein Drittel aller Hagener Jugendlichen einen Migrationshintergrund hätte.

 

Herr Hannusch erklärt, “Migrationshintergrund” habe viele verschiedene Aspekte. Das Jugendzentrum in der Jahnstraße liege in einem Viertel mit erhöhtem Migrationshintergrund. Das Angebot richte sich an alle Jugendlichen. Dass das Jugendzentrum von vielen Jugendlichen mit Migrationshintergrund besucht werde, liege vielleicht auch daran, dass diese sich woanders oft nicht so gut aufgehoben fühlten.

 

 

Es ergeht folgender

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Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

      

 

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