16.08.2006 - 7.8 JugendhilfeplanungFortschreibung des Berichts z...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.8
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 16.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Sauerwein begrüßt, dass
noch einmal die Sozialraumdaten aufgelistet seien. Gleichzeitig bedauere sie,
dass eine Konsequenz der Hartz IV-Gesetzgebung sei, dass zukünftig solche Daten
nicht mehr zu bekommen seien. Dann könne die soziale Lage von Kindern und
Jugendlichen nicht mehr so gut nachvollzogen werden. Die Bezirksvertretung
solle zukünftig weiterhin auf Wünsche und Anregungen achten.
Frau Schönke schließt sich
Frau Sauerweins Meinung an und bemerkt, dass die Besucherzahlen in den
Jugendzentren nicht rückläufig seien, was bei zukünftigen Kürzungen oder Streichungen
beachtet werden solle.
Herr Strüwer erwidert, er
könne in diesem Punkt beruhigen, im Jugendhilfeausschuss sei ein Betrag für die
nächsten drei Jahre beschlossen worden, der für diesen Zeitraum den
Jugendeinrichtungen Bestandsicherheit gebe. Es gebe derzeit 16
Jugendeinrichtungen, keine der umliegenden Städte verfüge über eine solch hohe
Anzahl, worauf man stolz sein könne. Der Rückhalt in der Hagener Politik sei
gegeben.
Herr Niederköppern meint, im
Jugendzentrum in der Jahnstraße werde ein gutes Programm angeboten. Daher
wundere es ihn, dass von den jugendlichen Besuchern 62% Jugendliche mit
Migrationshintergrund seien. Er frage
sich, warum dieses Angebot nur in der Minderheit von den deutschen Jugendlichen wahrgenommen werde.
Herr Dr. Schmidt erwidert, er
kenne die Zusammensetzung in diesem Jugendzentrum nicht, aber er könne sagen,
dass ungefähr ein Drittel aller Hagener Jugendlichen einen
Migrationshintergrund hätte.
Herr Hannusch erklärt,
Migrationshintergrund habe viele verschiedene Aspekte. Das Jugendzentrum in
der Jahnstraße liege in einem Viertel mit erhöhtem Migrationshintergrund. Das
Angebot richte sich an alle Jugendlichen. Dass das Jugendzentrum von vielen
Jugendlichen mit Migrationshintergrund besucht werde, liege vielleicht auch daran,
dass diese sich woanders oft nicht so gut aufgehoben fühlten.
Es ergeht folgender
