14.06.2006 - 5.3 Unterhaltung Bungstockstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 14.06.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Neimeier bezieht sich auf die ausliegende Tischvorlage. Er
spricht sich dafür aus, die bereits existierende Prioritätenliste abzuarbeiten
und nicht denen, die am lautesten schrien, vorrangig die Straße wieder
herzustellen. Man solle zuerst die Straßen herrichten, die es weitaus nötiger
hätten und nicht populistisch einer Anfrage eines Bürgers nachgehen.
Herr Reinke erwidert, der Wunsch, dass die Bungstockstraße repariert
werde, sei nicht neu. Er werde von mehreren Seiten regelmäßig darauf
angesprochen. Die Straße sei in den letzten Jahren mehr als normale
Anliegerstraßen beansprucht worden, auch aufgrund der umliegenden Baumaßnahmen,
und dementsprechend in schlechtem Zustand.
Der Wunsch der Reparatur sei verbunden worden mit dem Hinweis auf eine
möglichst kostengünstige Variante. Die Oberfläche könne eventuell abgefräst und
eine neue Decke aufgezogen werden. Pflasterung würde sicherlich nicht unbedingt
dort gewünscht.
Vielleicht biete das “Entwicklungsgebiet Lennetal”
Möglichkeiten.
Vielleicht könne die Verwaltung Stellung dazu nehmen, welche
Möglichkeiten es gebe.
Herr Zillner antwortet, die Bungstockstraße sei verkehrssicher, wenn auch
nicht 100%ig in Ordnung. Vom Grundsatz her gebe es keinen Grund, die Straße zum
jetzigen Zeitpunkt anzufassen, vor allem, wenn man die finanzielle Lage der
Stadt Hagen bedenke. Es werde überhaupt nicht funktionieren, die Straße zu
erneuern, ohne die Anlieger zur Kasse zu bitten. Dies könne er angesichts
leerer Kassen und der bestehenden rechtlichen Möglichkeit zur Refinanzierung
nicht rechtfertigen.
Er schlage vor, ihm bis nach den Sommerferien Zeit zugeben, die
Angelegenheit verwaltungsintern abzuklären. Dann könne er nach den Ferien eine
alternative Lösungsmöglichkeit als Vorlage anbieten und man könne dies noch
einmal diskutieren.
Herr Hulvershorn würdigt dies als einen vernünftigen Vorschlag. So solle
verfahren werden.
