14.06.2006 - 5.8 Skaten im Lennepark

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Niederköppern sieht aufgrund der Lärmbelästigung keinen Platz für eine Skateranlage im Lennepark.

 

Herr Leisten meint ebenfalls, der Gesamtbereich liege insgesamt zu nahe an der Wohnbebauung.

 

Herr Eschenbach sagt, er habe bereits in der März-Sitzung darauf hingewiesen, dass die Skater nun schon Bänke auf die neue Platte schleppten und an den Bänken hochführen. Es sei nur eine Frage der Zeit, dass die neugestaltete Bühne zerstört sei.

Daher stelle sich die Frage, ob es nicht möglich sei, die Skateranlage näher an den Lennepark heranzubringen. Die Polizei kontrolliere zwar, was jedoch nicht ausreichend helfe. Eine Lösung sei nötig.

 

Herr Eisermann hält diesen Antrag für Augenwischerei. Seinerzeit habe die CDU-Fraktion bereits eine Skateranlage näher am Lennepark gefordert, jedoch fehlten hier die rechtlichen Voraussetzungen. Nicht ohne Grund habe man den Standort Hohenlimburger Straße gewählt.

 

Herr Palsherm versteht die Aufregung von Herrn Eisermann nicht. Der Beschlussvorschlag laute schließlich lediglich, dass die Verwaltung um Prüfung gebeten werde.

 

Herr Eschenbach versteht die Aufregung ebenfalls nicht. Er sehe nicht ein, Geld für die Verschönerung des Lenneparks auszugeben, um dies dann hinterher wieder kaputtmachen zu lassen. Es müsse doch eine Möglichkeit gefunden werden, wo die Jugendlichen sich aufhalten können. Es habe 13.000,00 DM gekostet, die Rathaustreppe, auf der die Jugendlichen gefahren seien, wieder herzurichten. Es gehe ihm um den Erhalt der jetzt neu geschaffenen Sachen.

 

Herr Zillner teilt mit, die Verwaltung habe bereits die Möglichkeiten, die Skater anderweitig unterzubringen, geprüft. Das Ergebnis sei, dass es nicht möglich sei, im Lennepark eine Skateranlage zu bauen. Er gebe Herrn Eschenbach allerdings Recht, dass etwas getan werden müsse, damit die neu geschaffenen Sachen nicht kaputtgemacht würden.

 

Herr Heckrodt ergänzt, allein der Hinweis, dass dieser Punkt heute auf der Tagesordnung stehe, habe zu erbosten Anrufen von Anwohnern geführt.  Eine Skateranlage so nah an Wohnbebauung sei rechtlich nicht haltbar. Er halte den Hinweis zu den Bänken jedoch für wichtig. Diese könnten verankert werden, damit diese gar nicht mehr hin- und hergetragen werden könnten. Damit gehe man zumindest ein Stückchen in die richtige Richtung.

 

Herr Leisten gibt Herrn Eschenbach grundsätzlich Recht, sieht allerdings keine Lösungsmöglichkeiten.

 

Herr Buschkühl sieht aus pädagogischen Gründen nicht ein, den Jugendlichen entgegenzukommen. Sie nähmen die bereitgestellte Anlage nicht an und machten Sachen kaputt, dies sei ein Verhalten, welches nicht belohnt werden könne. Dies sei ein Problem der Kontrolle.

 

Herr Dr. Neimeier gibt Herrn Zillner Recht, kann allerdings nicht ganz verstehen, warum es in anderen Städten möglich sei, Skatern in der Innenstadt das Skaten zu ermöglichen und in Hagen nicht.

 

Herr Eschenbachbestätigt die Aussagen von Herrn Zillner. Es sei ja geprüft worden, man müsse wohl zur Kenntnis nehmen, dass dies so nicht machbar sei.

Zumindest habe man für das Thema Lennepark sensibilisiert und man müsse sehen, was in der Zukunft zu tun sei.

 

Herr Hulvershorn sieht den Beschlussvorschlag als erledigt an.

 

 

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob nicht Möglichkeiten bestehen, hier den Jugendlichen ein Forum zu bieten, das sie in der Hohenlimburger Straße nicht haben.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

x

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

 

 

Anschließend wird die Sitzung von 17.34 Uhr bis 17.45 Uhr für eine Pause unterbrochen.