08.02.2006 - 7.10 Endausbau "Röhrenspring" zwischen Werkzeug- und...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.10
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 08.02.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Reinke meint, es sei zu
begrüßen, dass nun der Röhrenspring endausgebaut werde. Er habe zwei Fragen
dazu. Er habe gelesen, dass dort ein Höhenunterschied zur Sauerlandstraße von
vierzig Zentimetern bestehe. Außerdem sei darauf hingewiesen worden, dass dies
in Folge des Endausbaus der Heydastraße passieren solle. Er fragt nach, ob sich
dies vergabetechnisch nicht zeitlich verkürzen lasse.
Herr Dr. Neimeier meint, er
stimme dem ja auch zu, aber es gehe hier um 140.000,00 Euro für nur 100 m
Straßenausbau. Zwar sei das Geld aus dem Etat Entwicklungsgebiet unteres
Lennetal vorhanden, aber als Steuerzahler bezweifele er, dass wenn der Ausbau
aus dem städtischen Etat finanziert werden müsse, ebenso die Notwendigkeit zum
jetzigen Zeitpunkt gesehen werde. Er kenne die Strecke, er fahre dort jeden
Sonntag her, dies sei eine sogenannte Geheimstrecke für Ortskundige. Man müsse
sich ernsthaft die Frage stellen, ob dieser Ausbau wirklich so notwendig sei,
um dort 140.000,00 Euro Steuergelder zu verbrauchen.
Herr Bauhaus erläutert, die
Sauerlandstraße solle ausgebaut werden. In ihrem Verlauf gebe es
Entwässerungsprobleme, weshalb man sie teilweise etwas höher angelegt habe. Es
sei nun so, dass die Straße Röhrenspring im Anlauf zur Sauerlandstraße etwas
höher liege, dann jedoch etwas heruntergeführt werde. Auf den letzten Metern
des Ausbaus werde man die Straße höhentechnisch etwas anpassen müssen, denn die
Sauerlandstraße sei erst für das Jahr 2010 beim Zuschussgeber in der Liste, die
Maßnahme sei jedoch schon angemeldet und auch anerkannt.
Ansonsten könne er sagen,
140.000,00 Euro seien für 120 m Industriestraße der übliche Kostenaufwand .
Baue man die Straße nicht aus, verfalle sie weiter, und irgendwann sei dann ein
Komplettausbau für eine weitaus höhere Summe notwendig. Die Straße sei so lange
nicht fertiggestellt worden, weil die Anwohner die Befürchtung gehabt hätten,
das Verkehrsaufkommen werde zu hoch. Dies sei jetzt aber trotzdem eingetreten,
da die Wegstrecke bekannt sei, und daher solle man die Straße nun
fertigstellen. Zudem werde die Heydastraße jetzt fertig ausgebaut, und sollte das
Straßenstück im Röhrenspring nicht fertiggestellt werden, würde die Verwaltung
mit dem Hinweis kritisiert werden, man habe dort etwas vergessen.
Eine Auftragsnachvergabe käme
der Verwaltung sehr entgegen, da dies Arbeit sparen würde. Allerdings sei dies rechtlich
nicht zulässig.
Es ergeht folgender
