08.02.2006 - 3.5 Autobahnbeschilderung A 46

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Niederköppern glaubt, dass die Vorschläge des Landesbetriebs Straßenbau vor allem auswärtigen Besuchern nichts brächten.

Er schlägt vor, beim Landesbetrieb seitens der Verwaltung noch einmal nachzufragen mit der Bitte um direkte Beantwortung der Frage, warum es möglich sei, in Kirchhellen “Kirchhellen-Nord” auszuweisen und in Wattenscheid “Wattenscheid-West” auszuweisen, es jedoch in Hohenlimburg nicht möglich sein soll, die Autobahnbeschilderung zu ändern.

 

Herr Leisten bittet Frau Kabeck um Erläuterung der zusätzlichen Tischvorlage.

 

Frau Kabeck fasst die bisherigen Vorgänge noch einmal zusammen. Die Bezirksvertretung Hohenlimburg habe beschlossen, die Autobahnausfahrt HA-Elsey umzubenennen. Dieser Antrag sei an den Landesbetrieb weitergeleitet worden. Der Landesbetrieb habe nach Anhörung von Arnsberg abgelehnt, d.h., wenn Arnsberg jetzt gesondert angeschrieben werde, würde lediglich darauf verwiesen, bereits angehört worden zu sein.

Eine Änderung der Bezeichnung der Anschlussstelle bekomme man nicht hin, genauso wenig wie einen Wegweiser auf einem Autobahnschild. Dies sei nicht zulässig. Auch dazu habe der Landesbetrieb bereits Stellung genommen. Insofern könne sie dort nicht erneut dasselbe nachfragen. Angeboten worden sei der Wegweiser zum Kirchenbergstadion auf der gelben Beschilderung. Sie habe mögliche Standorte ausgesucht, vorgeschlagen und in Arnsberg angefragt, ob man noch weiterführend auf der Querspange zum Stadion hin beschildern dürfe. Auf diese Antwort warte sie zur Zeit noch.

 

Herr Niederköppern möchte dennoch erneut eine Nachfrage in Arnsberg gestellt haben.

 

Frau Kabeck bezieht sich auf die von ihr schon mehrfach vorgebrachten Ausführungen zu den geltenden Vorschriften, dass Wegweiser ganz eindeutig nicht auf Autobahnbeschilderung angebracht werden dürfe. Seit Jahren werde schon diskutiert, warum vor “Elsey” “Hagen” und nicht “Hohenlimburg” stehe. Immer wieder sei ihr geantwortet worden, die Beschilderung sei ensprechend der gängigen Kriterien angepasst worden, wobei es auch nach Einwohnerzahlen gehe. Sie könne nicht darüber entscheiden, könne nur immer wieder nachfragen. Es sei jedoch mehr als einmal abgelehnt worden, sie könne dort nichts weiter forcieren.

 

Herr Niederköppern möchte klarstellen, dass er dies verstanden habe, jedoch wolle er auf zusätzlicher gelber Beschilderung die Bezeichnung “Hagen” verhindert wissen.

 

Herr Eschenbach stellt fest, er sei nicht gegen eine Ausschilderung, die zugunsten von Hohenlimburg sei. Dieses Thema behandele man jedoch jetzt seit ungefähr zehn Jahren. Er frage sich, ob es für Hohenlimburg jedoch tatsächlich dermaßen wichtig sei, ob auf den Schildern vor “Elsey” “Hagen” oder “Hohenlimburg” stehe. Komme es dadurch zu einem Identitätsverlust oder solle man sich nicht einmal überlegen, ob man dies wirklich zu einem Dauertagesordnungspunkt der Bezirksvertretung machen müsse.

 

Herr Hulvershorn meint, dazu gebe es wohl unterschiedliche Sichtweisen.

 

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

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