17.01.2006 - 6.1 Bäderlandschaft / Erhalt des Kirchenbergbades

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Hulvershorn gibt zu diesem Punkt eine Erklärung ab, die als Anlage 1 dieser Niederschrift beigefügt ist.

 

Herr Buschkühl rekapituliert die Anfänge der Bäderdiskussion. Den Hagenern sei ein Spaßbad versprochen worden, wogegen es nachhaltigen Protest gegeben habe. Aus der Planung für ein Spaßbad sei daraufhin eine Planung für ein Freizeitbad geworden.

Die Errichtung des Freizeitbades solle 25 Millionen Euro zuzüglich Baunebenkosten kosten, was ungefähr ein Volumen von 30 Millionen Euro bedeute. Rechne man Zins und Tilgung hinzu, käme man sicherlich auf zusätzliche 3 Millionen Euro pro Jahr. Lt. Hagenbad benötige man 17 Millionen Euro in fünf Jahren, um die vorhandenen Hagener Bäder zu sanieren. Dann brauche man aber nicht weitere 15 Jahre Zins und Tilgung für ein neu zu errichtendes Freizeitbad aufzubringen.

Die Unterhaltungskosten für das neue Bad seien wahrscheinlich zuschussbedürftig, zudem sei die Bevölkerungszahl in Hagen rückläufig. Daher würden kleinere, dezentrale Bäder in Bürgernähe mit hoher Flexibilität benötigt.

Das Kirchenbergbad mit einfacher Schwimmhalle, eventuell anstelle des Wellenbeckens als einer Möglichkeit von vielen, wäre ein Bad, das diese Ansprüche erfüllen würde.

Dies könne man durch einen Verkauf des Lennebades mit Grundstück finanzieren.

Er sei verwundert und verärgert, dass Hagenbad trotz aller geäußerten Gegenstimmen an dem Konzept des Freizeitbades festhalte.

 

Herr Palsherm bezieht sich auf die vergangene Klausurtagung der SPD in Hagen, auf welcher die Argumente der Hohenlimburger SPD-Mitglieder kein Gehör gefunden hätten. Bestimmte Strömungen seien von vornherein für ein Zentralbad gewesen.

Gegen das Zentralbad an sich sei von seiner Seite nichts einzuwenden, über Größe und Form könne man diskutieren, was jedoch abgelehnt worden sei. Ob man mit 25 Millionen auskomme, sei dahingestellt, diese Summe müsse eher nach oben als nach unten korrigiert werden. Man habe erst auf der Klausurtagung am letzten Samstag erfahren, dass eine ganzjährige Nutzungsmöglichkeit des Kirchenbergstadions ca. 8 Millionen Euro kosten würde. Zudem sei dies technisch nicht machbar. Es stünden Hochspannungsmasten daneben, zu denen ein Abstand von 36 Metern eingehalten werden müsse. Zudem sei im Falle einer Überdachung die Dachkonstruktion zu groß, so dass ein Teil des Sprungturms entfernt werden müsste und die Statik nicht mehr stimmen würde.

Er selbst bezweifele diese Angaben. Er sei enttäuscht über die Hagener Genossen, alle Argumente und Ausführungen hätten nichts genutzt. Man habe es sogar abgelehnt, der Bitte nachzukommen, dies zunächst als eine erste Lesung zu betrachten. Es sei daraufhin über jedes einzelne Bad abgestimmt worden.

Im Falle des Lennebades könne man sich vorstellen, den Innenhof zu erweitern und eine Überbauung zur Lenne hin zu erstellen, um Liegeflächen zu schaffen. Seine Fraktion und auch er selbst sehe hier allerdings eher ein “Sterben auf Raten”. Lege man sich auf das Lennebad fest, sei eine baldige Schließung des Bades absehbar. Im Sommer gingen viele nicht gern ins Hallenbad, auch wenn man sich nach draußen setzen könne.

Er wolle weiterhin an einem vernünftigen Gespräch über ein ganzjährig zu nutzendes Bad festhalten. Seine Fraktion und er werden alles dafür tun, das Kirchenbergbad zu erhalten. Es könne nicht sein, dass ein so zentral gelegenes, gut erreichbares Bad für ein kleines, unattraktives Bad geopfert werde.

Jede Gelegenheit werde genutzt, erneut das Gespräch zu suchen, um sich für den Erhalt des Kirchenbergbades einzusetzen.

 

Herr Leisten äußert sich über die Art und Weise, in welcher mit den erzielten Arbeitsergebnissen umgegangen worden sei. Mit Arroganz und Ignoranz würden die vorgelegten Ergebnissen entweder überspielt oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen, um in Hagen im Schnellverfahren zu einem Ergebnis zu kommen. Er kündigt rechtliche Schritte an. Er sehe die Konstellation des Oberbürgermeisters in seiner Dreifachfunktion – Oberbürgermeister, Chef der Verwaltung und Vorsitzender der Hagenbad bzw. HVG – als rechtlich höchst bedenklich an.

Stellungnahmen der Hohenlimburger Bezirksvertretung würden übergangen, was als Verstoß gegen die Gemeindeordnung und Geschäftsordnung des Rates angesehen werden könne. Er macht darauf aufmerksam, dass die Bezirksvertretung Hohenlimburg für künftige Rechtspositionen in Hagen durchaus noch gehört werden müsse, wenn es um die Verwertung von Grundstücken gehe. Sobald die Bäder in den Stadtbezirken geschlossen worden seien, fielen die Grundstücke wieder an die Stadt zurück, worauf man sich dann aufgrund des Planungsrechtes wiedersehen werde. Man könne sich vorstellen, was dann für eine Kooperationsbereitschaft hier im Hause herrschen werde.

 

Frau Sauerwein meint, mit der derzeitigen Planung könnten die Hohenlimburger sicherlich zufrieden sein, da immerhin das Angebot gekommen sei, das Lennebad zu erhalten und damit Hohenlimburg als Standort beizubehalten. Die weitere Ausübung des Schwimmsports wäre in Hohenlimburg ansonsten sehr gefährdet gewesen. Andererseits sei ja schon in der Presse zu lesen gewesen, dass das Lennebad schon aufgrund der Bahnlängen nicht den Anforderungen des Vereinssports genügen würde. Auch die Parkplatzsituation sei zu beanstanden. Sie habe jetzt aber der Presse entnehmen können, dass sich ein Expertenteam zusammenfinden solle, welches die Problematik noch einmal erörtern solle. Daher müsse man noch nicht aufgeben, sich um das Kirchenbergbad zu bemühen. Sie glaube auch, dass das Kirchenbergbad weiterhin für die Bevölkerung als Freizeitanlage zur Verfügung stehen müsse.

Als Fazit halte sie fest, es sei positiv, das sich überhaupt etwas bewegt habe, jedoch müsse man sich weiterhin alle Möglichkeiten offenhalten und vor allem die Chance des Expertenteams nutzen, um doch noch Alternativen prüfen zu können.

 

Herr Eschenbach äußert sich enttäuscht über den Verlauf der Klausurtagung der SPD, da es nicht die Möglichkeit gegeben habe, ernsthaft über Argumente zu diskutieren.

Seine Hoffnung liege nun auch in der zu bildenden Expertenkommission.

Im letzten Jahr habe man einen Beschluss zur Überdachung des Kirchenbergbades gefasst, von dem man nichts mehr gehört habe. Dieser Beschluss sei einfach totgeschwiegen worden. In der Bürgeranhörung habe man gesagt, der Beschluss sei gar nicht bis Hagenbad gekommen. So etwas sei nicht akzeptabel, da werde nicht mit offenen Karten gespielt. Man solle aber weiterhin alles versuchen, auch wenn es seiner Meinung nach mit der Fraktion in Hagen sehr schwierig werde.

Er bitte auch die CDU-Fraktion, bei ihren Ratsmitgliedern noch etwas Überzeugungsarbeit zu leisten, da diese am folgenden Samstag tagen würden.

Ihnen seien auf der SPD-Tagung erschreckende Zahlen genannt worden, die im Vorfeld kaum bekannt gewesen seien. Seiner Ansicht nach müsse man sich Mühe geben, noch einmal ins Gespräch zu kommen.

 

Herr Niederköppern äußert den Verdacht, wenn es zum Bau eines Zentralbades käme, würden alle anderen Bäder mittelfristig geschlossen. Seine Parteimitglieder im Rat würden auf jeden Fall gegen den Bau eines Zentralbades stimmen.

 

Frau Fischbach erklärt, sie hätten sich bezüglich der Möglichkeiten am Kirchenbergbad kundig gemacht. Unter anderem habe man zum “Bundesfachverband Öffentliche Bäder e.V.” Kontakt aufgenommen, der auch Hagenbad und die HVG beraten habe. Sie habe mit Herrn Weiland gesprochen, der den Hohenlimburgern empfohlen habe, das 50m-Becken am Kirchenberg auf 25m zu verkürzen, den Rest für Nichtschwimmer und Schulen anzuheben und dann diese 25 m zum Beispiel mit einer Halle zu überdecken. Die ungefähren Kosten, die in diesem Gespräch genannt wurden, stimmen mit den von Hagenbad genannten Kosten nicht überein. Als Beispiel sei das Velbert Parkbad genannt worden. Sie bitte darum, wenn ein Expertenteam eingerichtet werde, solle ein solcher Vorschlag von Hagenbad mit aufgegriffen und in die Diskussion aufgenommen werden. Dazu solle dann ein Finanzierungsplan aufgestellt werden.

Man habe jetzt bereits Experten gehört, aber man habe bislang noch keine Stellungnahme von Hagenbad zu diesem Experten gehört.

 

Herr Strüwer meint, vor einem ¾ Jahr habe man angesichts dessen, was von Hagenbad vorgelegt worden sei, vor der Entscheidung gestanden, auf welche Variante man sich hier in Hohenlimburg verständigen wolle. Man habe grundsätzlich beschlossen, dass man nicht den Weg gehen wolle, einzelne Stadtteile gegeneinander auszuspielen.

Sicherlich sei ein Teilerfolg erzielt worden, da zumindest angestrebt worden sei, Schwimmmöglichkeiten in den Stadtteilen zu erhalten.

Aus fachlichen Gesichtspunkten müsse man sagen, dass der Erhalt des Kirchenbergbades die für Hohenlimburg bessere Lösungsvariante wäre. Nachdem er nun die näheren Informationen über die Planungen am Ischeland vorliegen habe, fühle er sich in dieser Ansicht noch bestärkt. Es würden sich nun mehr Fragen stellen, als bislang Antworten gegeben worden seien. Er sehe nicht die Möglichkeit, das Schul- und Vereinsschwimmen, welches zur Zeit in den Hagener Bädern stattfinde, in ein Bad am Ischeland zu konzentrieren. Eine vernünftige Ganzjahreslösung in Hohenlimburg sei notwendig.

Das Lennebad sei jedoch höchstens für das Schulschwimmen in den ersten beiden Schuljahren geeignet.

Auf der Bürgerversammlung seien die verschiedensten Aspekte, die für das Kirchenbergbad sprächen, genannt worden.

Er wolle nun wissen, wie diese ausführlich und intensiv vorgebrachten Argumente in die Beratungen einfließen würden. Auch der bereits angesprochene Beschluss, in welchem Hagenbad einstimmig aufgefordert wurde, ein entsprechendes Konzept und Kostenaufstellungen vorzulegen, sei nicht angemessen beachtet und in den Beratungsvorgängen berücksichtigt worden.

Er habe sein Vertrauen in die parlamentarischen Verfahren verloren, wenn er sehe, wie schnell hier schon entschieden werde und hinterher nur noch die Bezirksvertretungen und Sport- und Freizeitausschuss aufgefordert würden, dem Ganzen zuzustimmen.

Angeblich sollten nun 500.000,00€ ausreichen, um einen Ganzjahresbetrieb im Lennebad zu finanzieren. Vor einiger Zeit habe ein Betrieb über sieben oder acht Monate noch 920.000,00 € kosten sollen. Da stimme doch einfach etwas nicht. Solchen Dingen müsse man nachgehen, man müsse zu einem wirklichen Kostenvergleich kommen.

 

Herr Dr. Neimeier stellt zwei Ergebnisse fest: Hier in Hohenlimburg sei man sich einig und vertrete eine einheitliche Meinung. In Hagen bilde man leider nur eine Minderheit, was man am letzten Samstag schmerzlich erfahren habe.

Es stelle sich nun die Frage, was zu tun sei.

Er halte es nicht für sinnvoll, sich an Juristen zu wenden. Man bekomme sicherlich ein Urteil, aber ob man auch Recht bekäme, sei fraglich.

Zum Bürgerentscheid habe er keine Meinung.

Die dritte und seiner Ansicht nach beste Möglichkeit sei eine Expertenbefragung, da Hagenbad ja offensichtlich mit ganz anderen Zahlen arbeite als die, die Frau Fischbach vorgestellt habe.

 

Herr Feste ist von seiner Fraktion in Hagen enttäuscht. Man habe die Angelegenheit rigoros durchgezogen, Argumente seien nicht möglich gewesen. Die Zeit laufe davon, bereits am 02.03.06 werde der Rat entscheiden. So weit er wisse, werde auch von dieser Zeitschiene nicht mehr abgegangen. Er habe auch kaum Hoffnung, dass die CDU-Fraktion zu einem anderen Ergebnis kommen werde. Daher müsse man sich wohl darauf einstellen, dass das Ergebnis für Hohenlimburg insgesamt negativ sein werde.

Zudem sei er auch von der HVG und dem Geschäftsführer der HVG tief enttäuscht.

Vor Monaten habe er ein Gespräch mit Herrn Grünhagen geführt, und bereits vor Monaten sei ihm der nun vorliegende Vorschlag für Hohenlimburg gemacht worden.

Jedoch sei dies für ihn keine Lösung, was jeder nachvollziehen können müsse. Die Bäderdiskussion werde am 02.03.06 nicht beendet sein.

Das Zentralbad koste 25 Millionen Euro zuzüglich Nebenkosten, also könne man von 28 Millionen Euro ausgehen. Es würden äußerst günstige Besucherzahlen angegeben, womit es sich aber wahrscheinlich wie mit jeder anderen neuen Attraktion verhalte. Wenn etwas Neues eingeführt werde, sei das Interesse und die Begeisterung zunächst groß, jeder wolle es sich ansehen und kurzfristig sei sicherlich ein Erfolg gegeben. Aber dann werde man wahrscheinlich das Gleiche wie in Schwerte, Dortmund oder anderen Städten feststellen. Die Attraktivität dieses Zentralbades werde abnehmen und zu sinkenden Besucherzahlen führen. Dieses werde dann zwangsläufig zur Folge haben, dass der derzeit veranschlagte Zuschuss von 1,5 Millionen Euro pro Jahr deutlich erhöht werden müsse.

Wenn es zu einer Erhöhung komme, man aber gleichzeitig Sparzwängen unterliege, müsse man sich fragen, woher dieses Geld komme. Man werde dann an andere Bäder, an erster Stelle in Hohenlimburg, denken. Die HVG gibt in ihren veröffentlichten Zahlen an, dass in den nächsten fünf Jahren 5 Millionen Euro in das Lennebad investiert werden müssen, um überhaupt den jetzigen Standard zu halten, nicht aber, um die Attraktivität zu erhöhen. Der jetzige Zuschuss betrage 970.000,00 Euro, allerdings nur für die Wintersaison. D.h. pro Badbesucher sind es 16,90 €, die der Steuerzahler zum Eintritt beisteuern müsse. Jetzt sei vorgeschlagen worden, den Zuschuss auf 500.000,00 Euro zu verringern. Um diese Einsparung zu ermöglichen, seien Dinge im Gespräch wie z.B. die Einschränkung der Öffnungszeiten sowie die Einstellung des Sauna- und Massageangebotes. Es stelle sich die Frage, wer bei noch weiter abnehmender Attraktivität dann noch das Lennebad besuchen werde. Die Folge werde dann die Schließung des Bades sein.

Dies sei die Kritik, die er an alle Fraktionen im Hagener Rathaus richte. Er glaube, dass bereits zu Beginn der Bäderdiskussion das Ergebnis festgestanden habe, und die ganzen Bemühungen um den Erhalt des Kirchenbergbades von vornherein sinnlos gewesen seien. Er hoffe auf Einigkeit in Hohenlimburg, dass für ein vernünftiges Ganzjahresbad in Hohenlimburg eingetreten werde.

 

Herr Kleinsorge bemerkt, er habe aufmerksam zugehört. Er wolle dazu einladen, gemeinsam eine Expertenkommission zu bilden, da er bemerken müsse, auf wie viel Misstrauen die von Hagenbad veröffentlichten Zahlen stießen.

Durch eine solche Kommisssion könnten Missverständnisse ausgeräumt und Konzepte entwickelt werden.

 

Herr Bense stellt dar, welche Bäder zur Zeit aktuell von Hagenbad betrieben werden und stellt eine Schieflage fest. Es gebe relativ attraktive Freibäder, jedoch unattraktive Hallenbäder. Die Hallenbäder seien unmodern und nicht mehr zeitgemäß. Man wolle verhindern, dass die Hagener Bürger und Bürgerinnen zum Schwimmen in die Nachbarstädte ausweichen. Daher müsse man etwas Zeitgemäßes und Wirtschaftliches auf den Weg bringen, was eine lange Zeit überdauern soll. Man wolle doch kein “Sterben auf Zeit”. Erhalt aller Bäder , Sanierung in kleinen Schritten , wie es in den vergangenen Jahren betrieben worden sei, helfe nicht weiter. Dann sei abzusehen, dass die Bäder aufgrund bestehender enormer Mängel nach und nach geschlossen werden müssten.

Man würde gern an einer Expertenrunde teilnehmen und über die bestehenden Mängel ausführlich berichten. Dann könne das Kirchenbergbad vor Ort besichtigt werden und die Baumängel könnten haarklein in Augenschein genommen werden. Bei warmem Wetter und Sonnenschein, wenn alles hergerichtet sei, sähe das Bad gut aus, aber es werde auch Vieles kaschiert. Die Wasserverluste sehe man bei oberflächlicher Betrachtung nicht. Es gebe Baumängel und Betonschäden im ganzen Baukörper.

Dies alles könne mit einem Expertenteam durchleuchtet werden. Er habe nur darauf aufmerksam machen wollen, worum es Hagenbad gehe, warum ein Zentralbad befürwortet werde.

 

Herr Hulvershorn bemerkt, Herr Kleinsorge hätte die von ihm erwähnten Missverständnisse ja ausräumen können und gibt das Wort weiter.

 

Herr Palsherm will die vorhandenen Bauschäden gar nicht in Abrede stellen. Er stellt die Frage, seit wann es die Bauschäden schon gebe und ob denn etwas dagegen unternommen worden sei. Seit der Inbetriebnahme des Bades habe man nichts daran verbessert. Er würde gerne wissen, wie man denn versuchen wolle, die Hagener Bürger und Bürgerinnen in den Hagener Bädern zu halten. Für das Kirchenbergbad habe Hagenbad drei Eintrittsgruppen geplant. Wolle man z.B. mit seinem Kind die Rutsche benutzen, müsse man Extra-Eintritt bezahlen. Zu diesen Planungen sei noch gar nichts gesagt worden. Hagenbad habe viel mehr dazu beitragen können, bestehende Unklarheiten zu beseitigen. Angebote habe es genug gegeben.

An Frau Sauerwein gewendet meint er, sicherlich sei es richtig, dass Hagenbad immerhin an Hohenlimburg gedacht habe. Aber man müsse überlegen, dass der geplante Zuschuss in Höhe von 500.000,00 € bedeute, dass die Vereine sich mehr einbringen müssten. Außerdem könne man doch nicht wirklich davon ausgehen, dass im Hallenbad die Besucherzahlen im Sommer höher werden. Die Befürchtung sei, irgendwann heiße es, das Lennebad bringe nicht die nötigen Besucherzahlen, und dann werde auch das Lennebad geschlossen. Dann habe Hohenlimburg nichts mehr.

Dies Befürchtung gelte auch für die anderen noch zu erhaltenden Bäder.

 

Frau Fischbach erklärt, die Einwohnerzahl von Hohenlimburg habe am 31.12.2004 32269 betragen, ein knappes Jahr später 32015, was eine Verminderung um 0,8 % bedeute. Dieser geringe Schrumpfungsprozess sei in der vorhandenen Infrastruktur begründet. Diesen Zustand wolle man sich in Hohenlimburg gern erhalten.

Kinder aus sozial schwachen Hohenlimburger Familien werden sicherlich nicht die Möglichkeit haben, zum Zentralbad zu fahren, sondern werden dann in nähergelegene Bäder , z.B. nach Letmathe, gehen. Das bedeute, dass unsere Kinder im Sommer nicht die Möglichkeit haben werden, ein nahegelegenes Freibad zu besuchen.

Unerwähnt geblieben und auch nicht in den Berechnungen enthalten sei zudem die PCB-Belastung des Lennebades.

Sie erläutert beispielhaft ähnlich geplante Bäder in anderen Städten, wie z.B. das Zentralbad in Osnabrück. Dies sei mit 17 Millionen Euro veranschlagt gewesen, habe dann letztendlich 23,4 Millionen Euro gekostet und habe heute große Probleme, weil es nicht so ausgelastet sei, wie gedacht worden sei. Das Gleiche gelte für das Zentralbad Mönchengladbach, was im Mai 2006 fertiggestellt werde, und heute bereits mit einer Kostenüberschreitung in Höhe von 12 bis 17 % rechne.

Sie sei nicht ganz so pessimistisch wie andere Mitglieder der Bezirksvertretung. Sie sei der Ansicht, diese Zahlen könne man einigen Ratsmitgliedern noch einmal mitteilen, um Gedankenanstöße zu geben. Viel lieber wolle sie diese Gedanken aber auch bei HVG und Hagenbad anstoßen, denn noch sei für sie das Kirchenbergbad nicht gestorben und auch mit Hagenbad zusammen könne man noch Einiges erreichen.

 

Herr Leisten geht auf Dr. Neimeiers Beitrag ein und meint, rechtliche Schritte würden einem Bürgerbegehren nicht im Wege stehen.

Herr Kleinsorge könne sich über die Skepsis gegenüber den von Hagenbad veröffentlichten Zahlen nicht wundern. Der Geschäftsführer von Hagenbad habe auf die Frage nach der Höhe des Wasserverlustes im Kirchenbergbad innerhalb von vier Wochen drei verschiedene Zahlen genannt.

Daher habe er auch eine gewisse Skepsis gegenüber den genannten Kosten von 25 Millionen für das Zentralbad. Wer habe denn den Bau des Bades für diese Summe angeboten? Seiner Kenntnis nach habe das bislang niemand getan. Herr Grünhagen selbst habe dies als “Vision” bezeichnet.

 

Herr Strüwer hat eine Frage an Herrn Bense bezüglich der Schwimmbäder, in welchen in erster Linie Schul- und Vereinsschwimmen stattfinde. Die Fachschaft zusammen mit dem Stadtsportbund und den einzelnen Vereinen hätten auch ein eigenes Konzept vorgelegt, in welchem deutlich gemacht werde, wie wichtig es sei, dass überdachte Einheiten zur Verfügung stehen, um den Bedarf grundsätzlich zu decken.

Es gebe ein Bündnis für Familien, und die Vorsitzende des Stadtsportbundes habe die Zielvorstellung, sicherzustellen, dass zukünftig jeder Schüler und jede Schülerin bis zum 4. Schuljahr Schwimmen gelernt habe. Dies sei eine schöne Vision, allerdings müssten dafür dann auch die Grundlagen geschaffen werden. Wenn er nun die vorliegende Planung betrachte, so bleibe außer dem Nichtschwimmerbecken nur das teilbare 50m-Becken, um den gesamten Schulschwimmsport und den gesamten Vereinssport zu realisieren. Wenn man gute Einnahmen erzielen wolle, müsse man ja der zahlenden Öffentlichkeit zumindest zeitgleich die Möglichkeit der Badbenutzung einräumen. Wie sollten dann die Schulen und Vereine in ausreichender Form ihre Trainingszeiten bekommen?

 

Frau Kuschel-Eisermann bezieht sich auf die erwähnten baulichen Mängel im Kirchenbergbad und fragt, warum die entsprechenden Gutachten nicht zur Einsichtnahme vorlägen. Zudem wolle sie gern wissen – wenn so viel Wert auf Hallenbäder gelegt werde – warum dann das Willi-Weyer-Bad abgerissen werden solle, das über eine Sauna verfüge und gut besucht werde.

Auf der anderen Seite läge das Kirchenbergbad, welches über ein Wellenbad und einen Sprungturm verfüge, was relativ selten sei und alle Voraussetzungen für ein Spaßbad habe, in welchem man auch noch Wellness anbieten könne. Warum dies jetzt am Ischeland gebaut werden müsse, solle man ihr bis Samstag erklären.

 

Herr Kleinsorge meint, es werde ihnen dauernd vorgeworfen, in Bezug auf Schul- und Vereinsschwimmen die Hausaufgaben nicht gemacht zu haben. Er könne zeigen, dass die heute zur Verfügung stehenden Wasserflächen den Wasserflächen der Zukunft entsprechen. Das Schwimmangebot, welches heute vorhanden sei, bleibe auch in Zukunft erhalten. Dazu trage auch die Beibehaltung des Lennebades erheblich bei, in welchem auch die Kanuten ihre Trainingseinheiten bekämen.

Das Kirchenbergbad sei mit wesentlich höheren Sanierungskosten behaftet. Wenn man aus der Anlage eine ganzjährig nutzbare Anlage machen wolle, würde er gern die Gutachter sehen, die sagen, dies sei für eine geringe Summe machbar. Das 50m-Becken müsse komplett erneuert werden, was Erdverlagerungen mit einem Volumen von ungefähr 900 m³ erfordere und erhebliche Kosten verursache, was sicherlich kein Gutachter bestreiten könne, da diese Badsanierungen immer ähnlich verliefen.

Zur Vergangenheit könne er nicht Stellung nehmen, sie hätten Konzepte für die Zukunft entwickelt, die Vergangenheit ließen sie erst einmal außen vor.

 

Herr Dr. Schmidt erläutert, in der Vorlage sei kein Vorschlag zur Regelung des Schulschwimmens gemacht worden, da dies davon abhänge, wieviel Trainingsfläche bzw. Wasserfläche das Bäderkonzept insgesamt beinhalte. Es gebe vier Schulschwimmbecken, die je nach Ausgang der Beschlüsse ausgerichtet würden.

Er mache keinen Hehl daraus, dass natürlich auch ein Konsolidierungsauftrag zu erfüllen sei. Zudem müsse man bedenken, dass das vorliegende Konzept mit der Einteilung der Wasserflächen für Schul- und Vereinssport durchaus die Zustimmung der Sportler und Sportlerinnen gefunden habe, weshalb er persönlich davon ausgehe, dass das Konzept passe. Er empfehle, das Angebot einer gemeinsamen Kommissionsbildung anzunehmen. Er sage zu, dass dem Rat empfohlen werde, sich die nötige Zeit zu nehmen, wenn noch Dinge zu klären seien.

Der von Frau Fischbach zitierte Verband könne auch dazu gehört und eingeladen werden. Es sei seiner Ansicht nach der richtige Schritt, die einzurichtende Kommission zu beauftragen, hier Ergebnisse vorzustellen.

 

Herr Buschkühl meint, seiner Ansicht nach herrsche Einigkeit darüber, dass das Lennebad als zweites sterben werde. Er wolle noch einmal das Augenmerk auf das Schulschwimmen lenken. Das Kirchenbergbad sei in 10 Minuten fußläufig erreichbar, wodurch die Zeiten für den Schwimmunterricht voll genutzt werden können und keine Beförderungskosten entstünden. Im Falle eines notwendigen Bustransfers sehe die Situation völlig anders aus. Davon betroffen seien in Hohenlimburg das Gymnasium, die Realschule, die Grundschule Im Kley und die Hauptschule, deren Schüler und Schülerinnen alle das Kirchenbergbad in 10 Minuten erreichen können. Im Einzugsbereich liege noch die Heidegrundschule, und selbst für Reh sei das Kirchenbergbad nicht so weit weg. Wenn man davon ausginge, dass das schlechtere Bad erhalten werden solle und davon ausginge, dass über kurz oder lang auch das Lennebad geschlossen werden würde, so gäbe es irgendwann für das Schulschwimmen in Hohenlimburg erhebliche Probleme mit der Konsequenz, dass viele Kinder und Jugendliche das Schwimmen nicht mehr erlernen würden. Dies sei ein ungesunder und gefährlicher Weg.

 

Frau Timm-Bergs dankt Herrn Dr. Schmidt für seinen Vorschlag. Sie drückt ihr Erstaunen über den letzten Samstag aus. In der von der HVG entworfenen Vorlage sei für das Kirchenbergbad ein Investitionsvolumen in Höhe von 3,6 Millionen Euro veranschlagt worden. Es sei für das Kirchenbergbad bereits nahezu ein Totenschein ausgestellt worden, was ihrer Ansicht nach nicht zu der genannten Summe passe.

Außerdem stelle sie sich die Frage, warum dies nicht in aller Deutlichkeit hier vor einem ¾ Jahr vorgestellt worden sei. Der Hohenlimburger Bürger fühle sich verschaukelt, genau wie sie selbst als Rats- und Aufsichtsratsmitglied.

 

Herr Kleinsorge bemerkt, im Bäderkonzept habe zunächst jedes Bad zur Disposition gestanden. Die genannten Sanierungskosten in Höhe von 3,6 Millionen Euro seien korrekt, wenn man das Kirchenbergbad in dem Zustand erhalten wolle, in welchem es sich jetzt befinde. Demgegenüber stünden 1,2 Millionen Euro Sanierungskosten für das Lennebad. Hier sei immer so viel vom Schulschwimmen die Rede – genau deshalb strebe man ja den Erhalt eines ganzjährig nutzbaren Bades an. Eine ganzjährige Nutzung des Kirchenbergbades sei nicht gegeben. Ein Freibad sei in der Regel nur ungefähr vier Monate im Jahr geöffnet.

 

Herr Bense wendet sich an Herrn Strüwer und möchte sich auch noch einmal zum Schulschwimmen äußern. Es sei Herrn Strüwer ja sicherlich nicht entgangen, dass das geplante Sportbecken am Ischeland mit 50 x 25 m dimensioniert sei, was auch ein Querschwimmen ermögliche, so dass im Grunde zwanzig Bahnen zur Verfügung stünden. Wenn das Lennebad so verbliebe könnten die Schulen das Bad morgens und die Vereine das Bad abends nutzen. Die anderen Schulen und Vereine, die aus dem Willi-Weyer-Bad in das Zentralbad müssten, könnte man unter Berücksichtigung der Möglichkeiten des Querschwimmens in dem sogenannten “Olympiabecken”, des zusätzlichen Lehrschwimmbeckens in der Größe von 25 x 12 m und des Therapiebeckens mit den Maßen 16 x 16 m integrieren. Entlastung biete natürlich das weiter zu betreibende Lennebad, in welchem dann zumindest die Schulen und Vereine aus dem Hohenlimburger Bereich ihre Heimat hätten.

 

Herr Leisten möchte zwei Vorschläge machen. Er wolle gern eine Pause machen, in welcher man sich zur Beratung zurückziehen und einen gemeinsamen Beschlussvorschlag erarbeiten könne. Außerdem wolle er vorschlagen, die einzurichtende Expertenrunde extern moderieren zu lassen.

 

Herr Hulvershorn erwidert, das habe er auch vorschlagen wollen. Aber vorher wolle er gern noch von Herrn Kleinsorge eine Antwort auf die Frage haben, warum auf den Beschluss vom 22.06.2005 seitens der Hagenbad überhaupt keine Reaktion erfolgt sei.

Er verliest noch einmal den Beschlusstext vom 22.06.05.

 

Herr Kleinsorge verweist auf die Kostenvorgaben und den daraus resultierenden Auftrag, ein Bäderkonzept für Hagen zu entwickeln, das mit 3.000.000,00 Euro Bezuschussung auskommen müsse. Das sei in Zusammenhang mit dem Kirchenbergbad schwierig, es seien verschiedene Varianten geprüft worden. Für das Kirchenbergbad könne man keine Empfehlung geben, weil alle Varianten, auch die kleinste, erheblich teurer seien, als die Beibehaltung des Lennebades. Wolle man einen Standort in Hohenlimburg behalten, so müsse man sich aus wirtschaftlichen Gründen für das Lennebad entscheiden.

 

Herr Hulvershorn erwidert, das sei für ihn keine zufriedenstellende Antwort auf die gestellte Frage. Der Beschluss sei vor sieben Monaten gefasst worden. In diesen sieben Monaten sei überhaupt keine Reaktion erfolgt. Dieses Verhalten hinterfrage er.

 

Herr Kleinsorge meint, in allen Veröffentlichungen habe man herausgestellt, dass die Sanierungskosten des Kirchenbergbades im Vergleich zum Lennebad exorbitant hoch seien. Das sei nie verschwiegen worden. Seit April 2005 stehe auch das Angebot, sich diese Zahlen jederzeit anzusehen. Bei ihnen seien diese Zahlen aber bislang noch nie konkret abgefragt worden, das müsse an dieser Stelle auch einmal gesagt werden.

 

Herr Hulvershorn ist noch nicht zufrieden und wirft Herrn Kleinsorge vor, sich herauszureden. Er gebe keine Antwort auf die Frage und schon gar nicht auf den Beschluss.

Herr Kleinsorge müsse sich nicht weiter bemühen, offensichtlich wolle er einfach nicht antworten.

 

Herr Kleinsorge antwortet, er sei weder Geschäftsführer noch Aufsichtsrat und könne daher keine Antwort geben, denn an diese sei der Beschluss ja gerichtet gewesen.

 

Herr Hulvershorn meint, damit habe Herr Kleinsorge ja immerhin das letzte Wort gehabt.

 

Herr Eisermann weist auf die mangelnde Informationsbereitschaft der Hagenbad hin. In der Öffentlichkeit gehe man wahrscheinlich davon aus, dass das hier zur Diskussion stehende Bäderkonzept jedem Bezirksvertreter und jeder Bezirksvertreterin vorliege. Er selbst habe es erst seit gestern vorliegen und das auch nur deshalb, weil seine Ehefrau Ratsmitglied sei und sich das Konzept in der Fraktion habe besorgen können. Auf Vorgabe von Herrn Grünhagen habe das Bäderkonzept nicht an die Mitglieder der Bezirksvertretung weitergegeben werden dürfen.

 

Herr Arnusch erklärt, nach dem vorliegenden Konzept werde in wirtschaftlicher Hinsicht ein Minusbetrag erwirtschaftet, für den der Bürger aufkommen müsse. Man müsse abwarten, ob man am Ende nicht die gleiche Bezuschussung benötige, die zur Zeit bereits gezahlt werde. In Hohenlimburg sei auch niemand gegen ein Bad am Ischeland, auch dort sei notwendig, dass die Situation verbessert werde. Aber man hätte vielleicht auch eine Variante für 17 oder 16 Millionen Euro erstellen können. Dann wäre immer noch genug Geld vorhanden, um den Standort Hohenlimburg mit einer vernünftigen Konzeption zu halten. So werde ein teures Zentralbad gebaut, was auf Dauer die nötigen Besucherzahlen nicht erreiche und auf größere Bezuschussung angewiesen sei. Letztendlich müsse der Hagener Bürger für die gemachten Fehler bezahlen. Auch wenn er glaube, dass nicht mehr viel zu ändern sei, begrüße er den Vorschlag von Herrn Dr. Schmidt.

 

Herr Hulvershorn stellt fest, dass keine weiteren Wortmeldungen vorliegen und schlägt eine Pause vor, in welcher er einen Beschlussvorschlag mit den beiden Fraktionsvorsitzenden, sowie mit Frau Sauerwein, Herrn Buschkühl und Herrn Niederköppern besprechen möchte.

 

Pause von 17.20 Uhr bis 17.40 Uhr.

 

Herr Hulvershorn teilt mit, dass Frau Fischbach, Herr Leisten, Herr Palsherm, Herr Eschenbach, Herr Buschkühl, Herr Niederköppern, Frau Sauerwein, Herr Dr. Schmidt und er selbst Mitglieder des neu einzurichtenden Arbeitskreises sein werden.

Anschließend stellt er den Beschlussvorschlag vor.

 

Da Frau Sauerwein aufgrund einer anderen Verpflichtung nicht am weiteren Sitzungsverlauf teilnehmen kann, hat sie folgende Erklärung schriftlich hinterlegt:

“ Ich stimme für den Umbau des Kirchenbergbades (Verkleinerung, Allwetterbad) und für das Expertenteam.”

 

 

Es ergeht folgender

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Beschluss:

 

 

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg fordert den Rat der Stadt Hagen und den Aufsichtsrat der HVG auf, im neuen Bäderkonzept auch zukünftig die Interessen der Bürger in den Stadtteilen zu berücksichtigen.

 

Die Realisierung eines Konzeptes mit nur einem Standort wird abgelehnt.

 

In Hohenlimburg  ist für die Familien, Schulen und Vereine auch zukünftig ein ganzjähriger Badebetrieb sicherzustellen.

 

Hierzu soll das Kirchenberg-Schwimmbad zu einem Ganzjahresbad umgebaut werden.

 

Die Hagenbad-Verwaltung wird beauftragt, für die weitere Beratung in den politischen Gremien ein Konzept eines Ganzjahresbades am Kirchenberg vorzulegen. Hierbei sind im Vorfeld die Bezirksvertretung, der Bürgerinitiative “Ja zum Kirchenbergbad” sowie die von der Bürgerinitiative benannten externen Experten (Fachfirmen, unabhängige Gutachter etc.) einzubeziehen, um eine kostengünstige und nachhaltige Lösung zu entwickeln.

 

Die notwendigen Investitionskosten sind zu ermitteln und in den Investitionsplan des Gesamt-Bäderkonzeptes aufzunehmen.

 

Bei den Planungen sind umfangreiche Einsparpotentiale und Synergieeffekte zu nutzen, um zu einer deutlichen Reduzierung des Bäderzuschusses zu kommen.

 

 

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen

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