29.11.2006 - 5.2 Behindertengerechter Zugang Eduard-Müller-Krema...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Teubner-Treese vom Bauordnungsamt sowie Frau Brück vom Fachbereich für Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte stellen anhand einer Zeichnung zwei mögliche Varianten eines behindertengerechten Zuganges zum Eduard-Müller-Krematorium vor.

Ziel sei es, zwei Bereiche des Krematoriums – Trauerhalle und Aufenthaltbereich für Angehörige - behindertengerecht zu erschließen.

Zum einen gebe es die Möglichkeit einer Rampe. Bei dieser Lösung sei eine Höhe von 1,60m zu überbrücken, das heißt, dass dies eine Überwindungsstrecke für einen Gehbehinderten bzw. Rollstuhlfahrer von ca. 35 Meter ausmache.

Die zweite Variante bestehe aus dem Bau eines Außenaufzuges für Rollstuhlfahrer sowie zusätzlich einer Treppe, mit denen die bereits genannten Bereiche erschlossen werden können.

Darüber hinaus gebe es die Möglichkeit einer mobilen Treppensteighilfe. Hier müsse jedoch erst geprüft werden, ob dies bei der vorhandenen, mit einer Biegung versehenden Treppe, überhaupt möglich sei.

 

Detaillierte Fragen zu den vorgestellten Lösungen wurden zufrieden stellend beantwortet.

 

An der anschließenden Diskussion beteiligen sich Frau Ellner, Frau Priester-Büdenbender sowie die Herren Springiewicz, Neuhaus. Wölm, Dr. Preuß und von der Verwaltung Frau Teubner-Treese sowie Frau Brück.

 

Frau Priester-Büdenbender möchte wissen, wie hoch die Kosten für die vorgestellten Lösungen sind.

Frau Brück teilt mit, dass nach einer klassischen Kostenschätzung die Rampenlösung 165.000 Euro kosten werde. Die vorgestellte Lösung mit dem Aufzug liege bei 155.000 Euro.

 

Herr Dr. Preuß empfindet beide vorgestellte Lösungen als zu exklusiv. Er verweist auf den bei dem Ortstermin entstandenen Lösungsvorschlag, in die dort bestehende Grünfläche einen gepflasterten Weg entstehen zu lassen, dem sicherlich der zusätzlichen Absicherung einer seitlichen Sturz- und Abrutschgefahr nichts entgegenstehe.

Herr Dr. Preuß möchte in diesem Zusammenhang wissen, was die ihm doch einfacher vorkommende Lösung an Minderkosten zu den hier vorgestellten Varianten verursachen würde.

Frau Brück merkt an, dass vermutlich die einzuhaltenden Bestimmungen für behindertengerechtes Bauen dem Vorschlag entgegenstanden.

 

Herr Wölm plädiert für den von ihm zunächst verlesenen Beschlussvorschlag und macht deutlich, dass die finanzielle Seite zunächst mit der Verwaltung geklärt werden müsse, um sich dann überhaupt für eine Variante entscheiden zu können.

Den verlesenen Beschlussvorschlag stellt Herr Wölm zur Diskussion.

 

Herr Neuhaus befürwortet den Vorschlag zur Entstehung eines behindertengerechten Zuganges. Einerseits müsse die Verwaltung jedoch zunächst eine Aussage über die zukünftige, wirtschaftliche Bestandsicherung des Krematoriums treffen.

Auf der anderen Seite müsse zu den bereits vorgestellten Varianten eine kostengünstigere Alternative angeboten werden.

Aus diesem Grund erbittet Herr Neuhaus, den vorgestellten Beschlussvorschlag entsprechend mit der Vorstellung einer weiteren, kostengünstigeren Alternative zu erweitern.

 

Herr Dr. Preuß unterstützt den Vorschlag des Herrn Neuhaus und zeigt anhand des Planes auf, wie sich die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl eine mögliche Lösung vorgestellt habe.

 

Herr Springiewicz ergänzt die Überlegungen dahingehend, dass zum einen eine Beleuchtung aufgrund der uhrzeitmäßig stattfindenden Beerdigungen überflüssig sei. Zum anderen seien die Kosten für die Beseitigung der angesprochenen Feuchtigkeitsschäden nicht mit in den ursprünglichem Antrag der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl einzubeziehen.

 

Frau Brück erklärt, dass die Kosten für die notwendige Sanierung nicht mit einbezogen wurden.

Darüber hinaus erklärt Herr Wölm, dass das Thema Beleuchtung Planungssache sei und ergänzt den bereits verlesenen Beschlussvorschlag wie folgt.

 

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Beschluss:

 

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die erforderlichen Finanzen in den Haushalt 2007 einzustellen.

 

Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt ämterübergreifend ein Finanzierungskonzept zur Umsetzung des behindertengerechten Zugangs zum Eduard-Müller-Krematorium zu erarbeiten. Im Hinblick auf das 100jährige Jubiläum des Krematoriums sollen hierbei auch alle Zuschussmöglichkeiten ermittelt und ausgeschöpft werden.

 

Zu den, von der Fachverwaltung bereits vorab vorgestellten Maßnahmen, bittet die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl die Verwaltung, zusätzlich eine detailgerechte, preiswerte Lösung in der Januar-Sitzung vorzustellen.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 12

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

Die Sitzung wird für eine Pause von 17.15 Uhr – 17.25 Uhr unterbrochen.