13.09.2006 - 6.4 - Programm Städteumbau -West- (Oberhagen/Eilpe)...

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Wortprotokoll

Frau Vogeler vom Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung erklärt zunächst, das die nachfolgende Power-Point-Präsentation durch Herrn Bauer nicht das abschließende Entwicklungskonzept darstelle. Zum Vortrag entstehende Anregungen und Hinweise werde gesammelt und mit eingearbeitet.

Am 20. Oktober werde in Form einer Planungsmesse die Schlussfassung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes vorgestellt. Parallel dazu sei der erforderliche Gebietsbeschluss für die letzte Sitzung des Jahres geplant.

 

Herr Bauer teilt mit, dass die Ideen aus der damals stattgefundenen Planungswerkstatt stammen.

Zu den entworfenen Plänen und Bildern gibt es auch eine schriftliche Zusammenfassung der einzelnen Ideen.

 

Hinweis der Schriftführerin:

Das schriftliche Maßnahmekonzept umfasst 8 Seiten und ist als Anlage 14  Gegenstand der Niederschrift.

 

Zunächst geht Herr Bauer auf den Bereich Oberhagen ein.

Hier sei ein Ziel, das Elbersgelände in Richtung Frankfurter Straße durch eine Fußwegeöffnung so zu gestalten, dass auch die Tuchmacherstraße und der Möllenhofplatz mit einbezogen werden.

Darüber hinaus soll das Wohnumfeld der Elisabethstraße durch Schaffung von Grünflächen verbessert werden.

Ein weiterer Maßnahmebereich sei das Bahngelände. Hier sei der Gedanke entstanden, mit der nicht mehr benötigten Bahntrasse auf der Nordseite eine Verbindung zwischen Oberhagen über die Unterführung an der Eilper Straße bis über die Volme hinweg zu schaffen. 

Damit sei nicht nur eine fußläufige Verbindung gegeben, sondern man könne darüber hinaus diese Verbindung als eine Art Park nutzen.

 

Herr Springiewicz vermisst in der Planung die Einbeziehung der Jägerstraße, welche während der Planungswerkstatt thematisiert wurde.

 

Herr Bauer gibt zum Ausdruck, dass die Planungen hinsichtlich der Bahntrasse Verbesserungsmaßnahmen im Bereich der Jägerstraße nicht ausschließen und nimmt den Punkt als Hinweis mit auf.

 

Frau Ellner fragt bezüglich des Knotenpunktes Frankfurter Straße/Eilper Straße an, ob an dieser Stelle ein Kreisverkehr geplant sei.

 

Herr Bauer teilt dazu mit, dass es in der Tat den Vorschlag gegeben habe, an dieser Stelle einen Kreisverkehr zu errichten. Doch gebe es zu den Planungen noch einen weiteren Partner, das Aachener Planungsbüro für Verkehrswesen. Zuständiger Mitarbeiter für diesen Bereich ist ein Herr Hebel, der jedoch zu dem Ergebnis gekommen ist, dass ein Kreisverkehr an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen keinen besonderen Sinn mache.

Was möglicherweise Sinn machen würde, wäre diese doch sehr großzügige Kreuzung, deren Überquerung für Fußgänger eher schwierig ist, dahingehend besser zu gestalten.

Dabei müsse aber das Aufwandsverhältnis zum Effekt verglichen werden, zumal das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle nicht besonders hoch sei und sich dort kein unmittelbares Wohnfeld befinde.

 

Weitere Fragen zu den einzelnen Punkten werden zufrieden stellend beantwortet.

 

Herr Grzeschista möchte, dass der Abzweig auf der B 54 zur Eilper Straße aus Richtung Volmetal nicht in Vergessenheit gerät. Die Planungs- und Entwicklungskosten könnten im Rahmen des Entwicklungskonzeptes mit einbezogen werden.

Bezüglich des Knotenpunktes Frankfurter Straße/Eilper Straße sei auch vorgeschlagen worden, eine ausgebaute Fahrstruktur Richtung Eilpe zu schaffen.

Ein weiterer Wunsch an dieser Stelle sei der, den Haltepunkt der Buslinie mit einzubeziehen und eine entsprechend räumliche Verknüpfung  vorzunehmen.

Dies sei ebenfalls als Arbeitsauftrag aufgegeben worden.

 

Herr Ohrendorf teilt mit, dass während der Planungswerkstatt speziell im Bereich Hochstraße/Bahnhaltepunkt ein großer Fehlbedarf an Parkplätzen bestehe. Nun sehe die Planung vor, die dort wenig vorhandenen Parkplätze noch zu verringern.

 

Herr Bauer erklärt dazu, dass dies in der Lenkungsgruppe bereits angesprochen wurde und man sich mit der Parkplatzsituation nochmals auseinander setzen werde. Dazu  werde eine so genannte Parkraumbilanz durchgeführt. Darüber hinaus werden Vorschläge unterbreitet, wo alternativ Parkfläche eingerichtet werden könne.

 

Bezüglich des Bereiches Eilpe sei ein wichtiger Punkt die Entlastung der Eilper Straße vom Durchgangsverkehr.

Ein Vorschlag zur Verbesserung der Querungsmöglichkeit auf der Eilper Straße ist, den bereits vorhandenen grünen Mittelstreifen entsprechend weiter zu ziehen.

Durch die Wegnahme des Kioskgebäudes und gleichzeitiger Schaffung einer anderen Belebung käme auch die Volme besser zur Geltung.

 

Herr Grzeschista erklärt, dass eine Haltestelle mit durchgängiger Busspur bis zur Ampelkreuzung gebraucht werde. Des Weiteren sei eine lange Abbiegespur in Richtung Selbecke notwendig.

Weiterhin solle in den Planungen zur Eilper Straße auch ein Taxistand mit mindestens 4 Taxen vorgesehen werden.

 

Frau Ellner regt an, die Lastkraftwagen von der Selbecke kommend an der Kreuzung zur Eilper Straße ausschließlich nach rechts umzuleiten.

 

Herr Wölm bittet bei allen Planungen die Geschäftswelt nicht außer Acht zu lassen.

Herr Dahme möchte den Bleichplatz ausschließlich für Fußgänger freigehalten haben. Man könne dort eine Abschottung zur Eilper Straße schaffen, was zu mehr Aufenthaltsqualität führe.

Herr Neuhaus als auch Herr Priester regen an, nur die bestehende Gastronomie mit einzubeziehen und keine neue anzusiedeln.  

 

Herr Dahme schlägt vor, die vorhandene Gastronomie dadurch einzubeziehen, indem deren Bedürfnisse erfragt werden.

 

Herr Springiewicz macht den Vorschlag, den Taxistand auf dem Parkplatz vor dem Kaufpark zu verlagern und damit gleichzeitig das dortige widerrechtliche Schrägparken zu verhindern.

 

Weiteren Diskussionsbedarf diesen Punkt betreffend gibt es nicht.

 

Zum Maßnahmebereich Eilper Straße/Stadtmuseum wird im Bereich Stadtmuseum  vorgeschlagen, ebenfalls eine Querungshilfe einzubauen. An dieser Stelle könne eine bewusste Unterbrechung des Straßenzuges, in Form einer entsprechenden Beschilderung und das Aufstellen von Skulpturen auf der geplanten Mittelinsel, geschaffen werden. Darüber hinaus sei generell im Bereich der Eilper Straße/Frankfurter Straße ein separater Radweg geplant. 

 

Herr Grzeschista möchte berücksichtigt haben, dass relativ große Querschnitte freigehalten werden, da die Bushaltestelle nicht nur von Linienbussen genutzt werde, sondern auch von Reisebussen, die eine längere Zeit dort stehen.

 

Man müsse insgesamt über die Länge der Querungshilfe nachdenken. Auch habe es bei allen bisherigen Planungen Priorität, die Anzahl der Stellplätze nicht zu verringern.

 

Herr Bauer teilt mit, dass laut des Planers die parallelen Stellplätze rechts und links der Straße beibehalten bleiben.

 

Herr Heimhard merkt an, dass durch Schaffung eines Engpasses das Ausweichen von Fahrzeugen durch heranfahrende Rettungsfahrzeuge, dann nicht mehr möglich sei.

 

Hinweis der Schriftführerin:

Herr Dr. Lemme übernimmt für die Zeit von 18.05 Uhr – 18.15 Uhr den Vorsitz als stellvertretender Bezirksvorsteher.

 

Weiterhin berichtet Herr Bauer über die Einzelmaßnahme Bahnunterführung Eilper Straße. Hier könne durch unterschiedliche Maßnahmen eine Aufwertung des Erscheinungsbildes geschaffen werden.

 

Frau Hoff möchte sichergestellt haben, dass alle Bürgersteige insbesondere für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen beibehalten werden und bei Neubau an die Absenkungen  der Gehwege als auch an die öffentlichen Toilettenanlagen gedacht werde.

 

Zu dieser Maßnahme besteht kein weiterer Diskussionsbedarf.

 

Zum Punkt bezüglich des Volmeblicks stehe die Einbeziehung der Volme in den Stadtraum durch Öffnung der Eilper Straße im Vordergrund.

 

Möglich für den Maßnahmebereich Hasselstraße seien zwei Varianten denkbar. Zum einen könne eine Art Jugendpark hergerichtet werden. Andererseits könne dieser Bereich für das städtische Tierheim zur Verfügung gestellt werden.

 

Hinsichtlich der Maßnahme Schwerpunkt Blockbereich Jägerstraße / Flurstraße / Franzstraße / Krähnockenstraße sei es Ziel, die Blockinnenbereiche zu verbessern.

Um hier ein umsetzungsfähiges Konzept zu erarbeiten, soll zusammen mit den Eigentümern und Anwohnern eine kleine Planungswerkstatt stattfinden.

Herr Schäfer habe diesbezüglich schon mehrere Eigentümergespräche geführt.

Auch bezüglich des nächsten Blockbereiches Luisenstraße / Franzstraße / Kniestraße habe man für den Blockinnenbereich eine Wohnumfeldverbesserung geplant.

 

Zum letzten Maßnahmebereich Tor 2/ Wippermann seien zunächst die Interessen der Eigentümer zu erfragen, was in den nächsten Tagen mit Herrn Schäfer geplant sei.

 

Herr Grzeschista fragt an, wann mit den Vorlagen bezüglich des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes gerechnet werden kann, um bereitstehende Mittel entsprechend abrufen zu können.

 

Frau Vogeler informiert, dass Grundlage dafür der Beschluss des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes sei.

 

Herr Dr. Preuß bittet die Powerpoint-Präsentation in schriftlicher Form erhalten zu können.

 

Weiterer Diskussionsbedarf besteht nicht.

 

Herr Wölm hofft ebenfalls bald politische Beschlüsse fassen zu können und bedankt sich bei Herrn Bauer für die ausführliche Präsentation. 

 

 

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Beschluss:

 

Die Präsentation des Entwurfes zur städtebaulichen Entwicklung durch Herrn Bauer von der Firma Planquadrat wird dankend zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 11

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0