19.09.2024 - 5.1 Vorschlag der AfD-Fraktionhier: Gendersprache i...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 19.09.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB01 - Oberbürgermeister
- Bearbeitung:
- Markus Langenkamp
Wortprotokoll
Herr Eiche führt zum Antrag aus. Dieser beruht auf dem Aspekt, dass der Spracherwerb für Ausländer und damit die Integration erschwert würde. Er weist auf die allgemeine Geschäftsordnung für Behörden des Freistaates Bayern und die darin enthaltenen Regelungen zum Gendern hin.
Herr Oberbürgermeister Schulz skizziert den rechtlichen Rahmen. Durch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes gilt ein neues Personenstandsrecht. Demnach ist die dritte Geschlechtsoption anerkannt. Die Verwaltung ist an Recht und Gesetz gebunden. Der klare gesetzliche Handlungsauftrag ergibt sich aus § 4 LGG. Dieser sieht vor, der Gleichstellung von Männern und Frauen Rechnung zu tragen und in der externen und internen Kommunikation die sprachliche Gleichbehandlung ausdrücklich zu beachten. Es sind geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen zu wählen. Er hält es nicht für geeignet, die Erleichterung der Integration hier als Begründung heranzuziehen, um die gesetzlichen Vorgaben zu umschiffen.
Herr Eiche weist den Vorwurf als unsachlich zurück. Seiner Auffassung ist das generische Maskulinum allumfassend.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
öffentlich
|
155,5 kB
|
