27.06.2024 - 4.1 Anfrage der SPD-Fraktionhier: Photovoltaik auf ...

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Wortprotokoll

Herr Bald erklärt, dass das Modell – dass die Verwaltung für die Ausstattung der städtischen Dächer mit Photovoltaik ausgesucht hat – ein möglichst wirtschaftliches Ergebnis erzielen soll. Dafür ist es notwendig, dass der generierte Strom im Gebäude selbst auch verwendet wird. Der Vorteil liegt darin, dass der generierte Strom auch direkt ge- und verbraucht wird, da eine Nutzung bspw. in Schulen oder Kindertageseinrichtungen tagsüber stattfindet. Anders als Photovoltaikanlagen die bspw. für einen Privathaushalt tagsüber Strom erzeugen, der erst Abends abgerufen und genutzt wird, ist eine Zwischenspeicherung des Stroms nicht in diesem Ausmaß notwendig. Außerdem soll der Strom ggf. auch in andere Gebäude umgeleitet werden können. Er beschreibt, dass die Umstände Selbstproduktion, Zukauf, Verkauf und Umleitung das gesamte Modell sehr komplex machen. Die Rahmenbestimmungen hierfür sind nun gesetzt, allerdings gibt es auch noch Abstimmungsbedarfe innerhalb der Verwaltung, bis eine vertragsmäßige Regelung mit einem Dritten aufgelegt werden kann. Hierfür bittet er um Verständnis.

 

Herr König stellt fest, dass die Energiewende in Hagen nicht vorangetrieben wird. Er fragt, bis zu welchem Zeitpunkt das Projekt innerhalb der Verwaltung so weit ist, dass mit der Belegung der Dächer begonnen werden kann. Weiter fragt er, ob eine Verpachtung sinnvoll ist, damit endlich grüner Strom erzeugt werden kann.

 

Herr Bald antwortet, dass die Verwaltung an einer möglichst zeitnahen Umsetzung interessiert ist. Er geht nicht davon aus, dass das weitere Verfahren viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Verpachtung an private Unternehmen hat die Verwaltung von vornherein nicht ausgeschlossen. In der Stadt gibt es viel mehr Dächer die sich eignen, als von der Verwaltung realisiert werden können. Zunächst sollten allerdings die Dächer untersucht werden, bei denen die Verwaltung selbst investieren möchte und erst im Nachgang mit der Vermarktung der übrigen Dächer zu beginnen.

 

Herr Keune ergänzt und betont, dass die Angelegenheit äußerst komplex ist. Die Vorbereitung des Modells ist schon weit vorangeschritten. Er sagt zu, dass im Laufe dieses Jahres die Vergabe auf den Weg gebracht wird. Dem Ergebnis, und damit auch dem Zeitplan eines möglichen Partners, kann er allerdings nicht vorgreifen.

 

Herr König fragt konkretisierend nach, ob in diesem Jahr die ersten Dächer mit Photovoltaikanlagen belegt werden.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz antwortet, dass sich die Verwaltung im Abschluss der Beauftragung befindet. Er unterstreicht, dass es auch für die Verwaltung wünschenswert ist, dass zeitnah Photovoltaikanlagen auf den Dächern aufgebaut werden. Hierbei handelt es sich aber um ein extrem komplexes Thema.

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Anlagen zur Vorlage