18.09.2024 - 4.1 Sportplatz 2.0 auf der Klutert: Sachstandsbericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 18.09.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Raab erklärt den aktuellen Stand zu den aktuellen Planungen. So sei zum jetzigen Zeitpunkt die Finanzierung nicht geklärt und die Planungen befinden sich in der Anfangsphase. Nach Auskunft des zuständigen Fachbereichs, beträgt die Planungs- und Bauzeit etwa 5 – 6 Jahre. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen die finanziellen Mittel nicht zur Verfügung.
Herr Thieser fragt nach den Gründen für die lange Planungs- und Bauphase?
Herr Raab antwortet, dass neben den Planungen für diverse andere Großprojekte die Kapazitäten hierfür nicht vorhanden sind. Eine externe Vergabe ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht realisierbar.
Herr Dr. Fischer erinnert an die traditionsreiche Geschichte des Sportplatzes und schlägt eine Aufbereitung vor, um zumindest Jugendmannschaften dort spielen lassen zu können.
Herr Raab erinnert, dass der Sport- und Freizeitausschuss vor sieben Jahren die Aufgabe des Sportplatzes auf der Klutert und den damit verbundenen Umzug der ansässigen Vereine in die Bezirkssportanlage Haspe beschlossen hat.
Herr Dr. Fischer möchte bis zur nächsten Sitzung die Frage der anfallenden Kosten für eine Ertüchtigung des Platzes für Jugendmannschaften beantwortet haben.
Herr Raab gibt an dieser Stelle noch zu bedenken, dass es sich um einen Aschenplatz handelt und es hierfür eigentlich keinen Bedarf gebe. Aus diesem Grund sei ja auch die Entscheidung getroffen worden, in neue Kunstrasenplätze zu investieren.
Herr Krippner regt an, dass man ja nicht nur der Sport-, sondern auch der Freizeitausschuss sei und deshalb auch die Möglichkeit eines Bolzplatzes oder Ähnlichem in Erwägung ziehen sollte. Eine Sport- und Freizeitanlage für Jugendliche sei wohl auch kostengünstiger und somit einfacher zu realisieren.
Herr Thieser bemerkt, dass bei der langen Planungsphase geklärt werden müsse, wer in dieser Zeit die Verantwortung und den Pflegeauftrag für den Platz hat. Ebenso soll bis zur nächsten Sitzung beantwortet werden, ob eine Nutzung während dieser Zeit möglich ist und mit welchen Kosten diese einhergehen würde.
Herr Raab erinnert erneut daran, dass der Sportplatz, nachdem dieses Gremium die Aufgabe beschlossen hatte, in der Folgezeit auch nicht mehr in der Pflege war.
Herr Stricker erläutert, dass jeder, dem etwas gehört, auch für die entsprechende Pflege verantwortlich sei. Da dieses Areal der Stadt Hagen gehört, sei diese auch in der Pflicht, den Zustand ordentlich zu erhalten.
Herr Krippner erinnert an die Frage von Herrn Dr. Fischer und möchte ebenfalls eine Antwort zu der Kostenfrage für einen Bolzplatz.
Herr Thieser setzt diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Ausschusssitzung. Ein entsprechender Antrag soll bis zur nächsten Sitzung formuliert werden.
Herr Keune stimmt dem zu, weist aber nochmal auf die fehlenden finanziellen Mittel hin. Ferner hält er es für angebracht, dass man, sofern zukünftig finanzielle Möglichkeiten vorhanden sind, angepasst an das Gesamtkonzept Sportplatz 2.0 zu investieren.
Herr Hoffmann regt an, dieses Thema auf die Tagesordnung der BV-Haspe zu setzen.
Herr Thieser weist darauf hin, dass dieses Thema bereits in der letzten Sitzung der BV-Haspe diskutiert wurde und in der nächsten Sitzung erneut besprochen wird. Hier regt Herr Thieser an, die Vorlage der BV-Haspe auch den Mitgliedern des Sport- und Freizeitausschusses zur Verfügung zu stellen.
Frau Besten erklärt, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn in einer Reaktivierung des Sportplatzes sieht. Trotzdem hält sie eine vorübergehende Pflege und Instandhaltung der Anlage für wichtig. Ein entsprechender Antrag sei wohl von der BV-Haspe gestellt worden. Im Anschluss sei es wichtig, über das weitere Vorgehen zu diskutieren, um eine zukunftsträchtige Planung auf den Weg zu bringen.
Herr Raab ergänzt, dass momentan alle fußballspielenden Vereine sinnvoll untergebracht sind und es keinen weiteren Bedarf für einen Aschenplatz gebe. Weiter, so Herr Raab, sieht die Planung für Sportplatz 2.0 vor, dass man hier mit einzelnen Modulen, welche sich später in das Gesamtkonzept integrieren lassen, starten kann. Hier hängt es allerdings von der Finanzierbarkeit ab.
