26.06.2024 - 3.1 Vorschlag der CDU-Fraktion und der Fraktion BfH...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Arnusch erklärt den Inhalt des Antrages. Im Anschluss kritisiert Herr Arnusch, dass bei der kürzlich durchgeführten Begehung der Kunstrasenplätze in Haspe und Hohenlimburg, die Hohenlimburger Vertreter in Haspe anwesend waren, jedoch bei der Besichtigung in Hohenlimburg kein Vertreter aus Haspe beteiligt war.

Trotzdem sei die Begehung durchaus positiv verlaufen. Innerhalb der konstruktiven Gespräche sei kein Zeitdruck seitens der Verwaltung aufgebaut worden. Man will sich bis nach den Ferien Zeit nehmen, um alle Argumente gegenüberzustellen. Deshalb bittet Herr Arnusch um Zustimmung des Vorschlags, um die verbleibende Zeit sinnvoll zu nutzen.

Herr Keune erklärt, dass die Verwaltung zu diesem Zeitpunkt keine Notwendigkeit sieht verschiedene Standorte miteinander zu vergleichen, da zuerst die Entscheidung getroffen werden muss, ob der nächste Kunstrasenplatz in dem Stadtteil Haspe oder Hohenlimburg realisiert wird. Die konkrete Standortwahl ist erst danach zu treffen. Dementsprechend bittet die Verwaltung den Vorschlag abzulehnen.

Herr Raab schließt sich den Worten von Herrn Keune an.

Herr Krippner spricht sich gegen die Ansicht der Verwaltung aus. Gerade der Sportausschuss muss sich mit allen Argumenten bezüglich des Standortes auseinandersetzen. Eine Abwägung des Strandortes müsse aus der politischen Ebene heraus erfolgen.

Herr Keune antwortet, dass der Sport- und Freizeitausschuss selbstverständlich abschließend über den Standort entscheiden wird. Zum jetzigen Zeitpunkt werden keine genauen Standorte miteinander verglichen, es werde lediglich der Bedarf der Stadtbezirke ermittelt. Danach wird es eine Gegenüberstellung der verschiedenen Areale geben. Bevor sich dann der Sport- und Freizeitausschuss entscheidet, wird auch die entsprechende Bezirksvertretung angehört werden.

Herr Eisermann argumentiert, dass gerade in Zeiten einer besonders angespannten Haushaltslage ein genauer Vergleich aller infrage kommenden Standorte unabdingbar ist. Erst wenn man alle Kosten miteinander vergleicht, ist eine Entscheidung zu treffen.

Herr Gronwald betont, dass der Standort welcher die größte Entlastung für die Vereine darstellt, zu wählen sei. Darum sei auch der Vorschlag einer Begehung gemacht worden, in welcher der Trainingsbettrieb beobachtet werden könnte. Da dieser Termin aber auf einen Vormittag gelegt wurde und Herr Gronwald dies nicht für zielführend hält, hat er diesen Termin abgesagt.

Herr Thieser weist auf die Vergaberichtlinien für Kunstrasenplätze hin, in welcher die Vergabe genau geregelt ist. 

 

 

Herr Krippner erinnert daran, dass man genau betrachtet hat, welcher Stadtbezirk den größten Bedarf habe. Nun muss man alle Argumente mit einfließen lassen. Herr Krippner bittet darum, den Antrag zu unterstützen.

Herr Stricker erinnert daran, dass man im Sport- und Freizeitausschuss bereits alle notwendigen Schritte erstellt hat, um zu dem richtigen Ergebnis zu kommen. Wenn man sich jetzt an diesen Ablauf hält, bekommt man entsprechend der richtigen Vorlage von der Verwaltung, über die der Ausschuss letztlich zu entscheiden habe.

Herr Arnusch wiederholt, dass man durch den Antrag weiter Zahlen und Fakten erhalten möchte. In einer weiteren Vorlage der Verwaltung möchte Herr Arnusch auch erkennen können, dass über weitere Details gesprochen wurde. Als Beispiele führt Herr Arnusch Kleinspielfelder und eine Speerwurfanlage an, welche zum Treffen einer richtigen Entscheidung wichtig seien. Herr Arnusch bittet nochmal, den Antrag anzunehmen.

Frau Niemann wirbt an dieser Stelle für einen weiterhin fairen Austausch untereinander. Frau Niemann unterstützt die Entscheidung für den Stadtbezirk Haspe, da die Fakten dafürsprechen und äert ihre Bedenken, dass es zu weiteren Verzögerungen kommen könnte.

Herr Thieser erinnert erneut an die vorhandenen Vergaberichtlinien, an denen man ohnehin nicht vorbeikommt und an die bisherige Vorgabe, dass die Verwaltung nach der Sommerpause eine Vorlage anfertigt, in welcher der Stadtbezirk entsprechend den Vergaberichtlinien ausgewählt ist. Dieser stünde dann zur Diskussion, um im Anschluss, nach Abwägung aller Kriterien, eine Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung für den heutigen Antrag würde an den vorhandenen Richtlinien vorbeigehen.

Herr Raab ergänzt, dass die Ermittlung der Reihenfolge auf die tatsächlich vorhandenen Bedarfe aufbaut und dies auch seit langer Zeit bekannt ist. Da am 10. Juli die Meldefrist des Fußballkreises endet, könnten im Anschluss gegebenenfalls neue Erkenntnisse in die Entscheidung einfließen.

Herr Arnusch bestätigt, dass man nach den Vergaberichtlinien gehe, der Antrag aber nicht dagegen arbeiten würde. Es würden dadurch lediglich weitere Erkenntnisse in die Entscheidung einfließen. Herr Arnusch plädiert erneut für den Antrag.

Herr Thieser erwähnt erneut, dass die Vergaberichtlinien auf einer sportlichen Notwendigkeit basieren und unabhängig von baulichen oder finanziellen Gesichtspunkten zu sehen sind.

Herr Krippner bemerkt, dass es für den Sport förderlich ist, wenn man alle bekannten Fakten in die Überlegungen einfließen lässt und unterstützt den Antrag.

Herr Hoffmann appelliert an das Gremium, lösungsorientiert zu agieren und die kommende Vorlage der Verwaltung abzuwarten, um dann die beste Lösung zu finden.

Herr Stricker schließt sich den Worten von Herrn Hoffmann an.

Herr Dr. Fischer bemerkt, dass er aufgrund seiner langen Tätigkeit im Sport- und Freizeitausschuss feststellt, dass der Bezirk Haspe schon mehrfach hinter anderen Bezirken zurückstecken musste. Somit sei Haspe nun an der Reihe berücksichtigt zu werden.

 

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Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, die vier aktuell zur Debatte stehenden Varianten für die Realisierung eines Kunstrasenplatzes in Hohenlimburg bzw. Haspe an den Standorten Ostfeld, Erich-Berlet-Stadion (jetziger Naturrasenplatz), Freiheitsplatz und Bezirkssportanlage Haspe im Detail vorzustellen und dabei die aus ihrer Sicht bestehenden Vor- und Nachteile einer jeden Variante darzustellen. Ebenso soll erläutert werden, warum ein zusätzlicher Kunstrasenplatz auf dem ehemaligen Wellenbadgelände Kirchenberg als nicht realisierbar eingestuft wurde.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

1

4

 

SPD

 

4

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

2

 

AfD

 

 

1

Hagen Aktiv

 

2

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

 

 

1

Die Linke

 

1

 

HAK

 

 

 

 

 

x

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

Dafür:

 

     2

Dagegen:

13

Enthaltungen:

2

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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