22.08.2006 - 6.14 Antrag des Stadtteilforums Altenhagenhier: Verk...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

An der anschließenden Aussprache beteiligten sich die Herren Homm und Glaeser, für die Verwaltung Herr Schmidt und Frau Pape-Laschat sowie für die Polizei Herr Feldhaus.

 

Herr Schmidt geht kurz auf den, im Mai geschehenen, schweren Verkehrsunfall an der Ecke Friedensstraße/Alleestraße ein, bei dem ein Kind zu Schaden gekommen ist.

 

Bei anschließenden Veranstaltungen die unter anderem vom Stadtteilforum Altenhagen initiiert wurden, sind verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der verkehrlichen Situation erarbeitet worden.

Ein Ortstermin der kleinen Kommission, die aus dem Ordnungsamt, dem Straßenbaulastträger und der Polizei besteht, hat laut Herrn Feldhaus ergeben, dass in diesem Bereich von der Polizei einen Monat lang Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden sind und dass es nötig sei, ein Schild, das auf die verkehrsberuhigte Zone hinweist, weiter in den Kreuzungsbereich zu versetzen.

Nach Aussage von Herrn Feldhaus wurden dort viele Geschwindigkeitsverstöße registriert, die zu einem Drittel dortigen Anwohnern anzulasten waren. Im Einmündungsbereich der Friedensstraße parken ständig Fahrzeuge, dessen Fahrer die Geschäfte dort aufsuchen und dadurch Fußgängern die Einsicht auf die Straße erschweren. Verkehrstechnisch sei jedoch die Situation nur durch Versetzen des Schildes und Verengung des Kurvenradius in die Friedensstraße zu verändern.

 

Auf Vorschlag von Herrn Homm die Friedensstraße in Höhe des Jugendzentrums für den Durchgangsverkehr zu sperren, erwidert Herrn Schmidt, dass eine solche Regelung nicht sinnvoll sei, da es zu einer Verlagerung der Probleme in andere Straßenzüge kommen würde.

 

In diesem Zusammenhang geht Herr Schmidt auf weitere Vorschläge ein, die in diesem Zusammenhang gemacht wurden:

·        Ampelanlagen und Zebrastreifen wären in dieser verkehrsberuhigten Zone aus rechtlicher Sicht nicht machbar.

·        Bodenschwellen sind aus gemachten Erfahrungen unpraktikabel.

·        Veränderung des Kreuzungsbereiches Friedensstraße/Alleestraße. Hier ist der Kurvenradius zu beachten, so dass auch Rettungsfahrzeuge einbiegen können.

·        Schilder, die auf Kinder hinweisen. Diese Maßnahme würde wenig Beachtung finden.

·        Regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen. Bei 587 Kontrollen, waren lediglich 50 Fahrzeuge zu schnell. In den verkehrsberuhigten Zonen ist dort wegen der Verkehrsführung eine Messung schwer möglich. Dort habe die Polizei jedoch die Möglichkeit mit Schätzungen durch Polizeibeamte zu arbeiten.

·        Aufklärungsarbeit in Form eines Flyers als Erklärung zum Schild “Verkehrsberuhigte Zone” sollen erfolgen.

 

Frau Pape-Laschat äußert sich zufrieden über die erfolgten Geschwindigkeitskontrollen und bittet auch um weitere Kontrollen. Sie begrüßt auch die Initiativen zur Verkehrserziehung, sieht jedoch Kinder in verkehrsberuhigten Zonen als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer neben den Autofahrern.

 

Hierzu sieht Herr Feldhaus die dringende Notwendigkeit, das Gefahrenbewusstsein von Kindern durch Verkehrserziehung zu stärken.

 

Herr Schmidt und Herr Feldhaus sagen zu, die vorgeschlagene Maßnahme (Standort Schild) auch ohne Beschlussfassung zu realisieren.

 

Hinweis der Schriftführerin:

Eine Skizze des Bereiches Friedensstraße/Alleestraße von Herrn Schmidt wurde als Tischvorlage in der Sitzung verteilt und ist als Anlage 18 Gegenstand der Niederschrift.

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Beschluss:

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 18

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0