14.02.2024 - 4.2 Erhöhung der Rücklagen für den Austausch der Be...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 14.02.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Frank Henkes
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Thieser merkt an, dass in dieser Form letztmalig eine Tischvorlage ausgelegt wurde. Im Rahmen der Tagesordnung hat eine Vorlage vorzuliegen.
Herr Schulte fragt, ob die strategische Ausrichtung in Bezug auf die Erhöhung der Rücklagen für die Kunstrasenplätze sinnvoll ist. Da in anderen Sportarten wie Basketball oder Handball in viel höheren Ligen gespielt wird.
Herr Raab antwortet, dass es eine Teuerungsrate von 300.000 € auf 330.000€ gibt. Des Weiteren haben Kunstrasenplätze laut Hersteller eine Haltwertzeit von 10-12 Jahre. Diese wurde schon auf 15 Jahre hochgesetzt. Aufgrund hoher Abnutzung durch die vielen Mannschaften, ist es unumgänglich die Kunstrasenplätze zu erneuern. Die Hallenböden sind in einem guten Zustand.
Herr Krippner gibt den Hinweis, dass man nicht auf die Senioren, sondern auf den Breitensport schauen sollte. Es gibt viele Kinder und Jugendliche die Fußball spielen und man hatte beschlossen, in jedem Stadtteil ein Kunstrasenplatz darzustellen. Von defekten Kunstrasenplätzen geht eine Unfallgefahr aus, so dass man diese austauschen muss.
Herr Gronwald merkt an, dass im Sport- und Freizeitausschuss wenig für Freizeit, sondern mehr für den Sport beschlossen wurde. Darüber hinaus wird vorgetragen, dass das Granulat auf Kunstrasenplätze, was seit 2022 verboten ist, auch ausgetauscht werden muss. Daher ist eine Rücklage für die kommenden Kunstrasenplätze nötig.
Herr Thieser trägt vor, dass die grundsätzliche Frage, wie man mit der Sportpauschale umgeht, ein Thema ist, mit dem man sich beschäftigen wird. Aufgrund hoher laufender Finanzierungen, wird es nicht mehr lange dauern und die Sportpauschale ist aufgebraucht. Nach den Haushaltsplanberatungen muss man mit dem Kämmerer diskutieren, wie die künftigen Kosten und Investitionen für den Sport finanziert werden.
Herr Raab antwortet auf die Aussage von Herrn Gronwald, dass nach der Erneuerung von Kunstrasenplätzen diese sandverfüllt werden. Herr Raab weist darüber hinaus darauf hin, dass man für den Freizeitsport die 3 x 3 Basketballanlage, sowie die Outdoorsparcours-Anlagen erbaut, die dem Freizeitsport zur Verfügung stehen.
Beschluss:
Der Sport- und Freizeitausschuss der Stadt Hagen beschließt, den aktuellen Kostenansatz für die Bildung einer Rücklage aus der Sportpauschale für den Austausch der Beläge an den Kunstrasenplätzen der Stadt auf 330.000 Euro pro Platz zu erhöhen und die Beträge für die einzelnen Plätze dynamisch anzupassen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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154,2 kB
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