12.09.2024 - 2.2 Mündliche Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.2
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Do., 12.09.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Alexander berichtet von einer Auftaktveranstaltung in der Südwestfälischen Industrie- und Handwerkskammer zu Hagen (SIHK) am 06.09.2024, „Dialog zur verkehrlichen Infrastruktur Straße in Südwestfalen“, an der Herr Oberbürgermeister Erik O. Schulz und er teilgenommen haben. Es waren alle Kommunen und Kreise aus dem SIHK-Gebiet eingeladen, ebenso die Autobahn GmbH als Zuhörer.
Der nordrhein-westfälische Umwelt- und Verkehrsminister Herr Oliver Krischer hat das Sonderprogramm „Straßeninfrastruktur Südwestfalen“ für die Sanierung der Straßen und Brücken in der Region vorgestellt. Dieses beinhaltet Sanierungsmaßnahmen für jene Bundes- und Landesstraßen, welche durch die Umleitung zur gesperrten A 45 stark belastet sind. Die Maßnahmen sollen nach Öffnung der neuen Brücke erfolgen.
Es sind verschiedene Straßen als Baulaststraßen im SIHK-Gebiet betroffen.
Auf dem Hagener Stadtgebiet sind es folgende:
- L 807, Abschnitt an der Anschlussstelle der A1, Volmarstein bis Westerbauer, „Grundschötteler Straße“,
- L 693, Volmeabstieg,
- B 54 - Anschlussstelle Volmeabstieg bis Eilper Straße,
- Anschluss von Volmeabstieg in Richtung Rummenohl.
In diesem Zusammenhang wurden auch Brücken genannt, welche durch den Ausweichverkehr einer höheren Belastung ausgesetzt sind, hier: die Brücke des Volmeabstiegs, welche in die Sanierung gehen soll.
In der Beteiligungsrunde wurde nachgefragt, ob nicht auch ein Teil der Volmetalstraße als Baulaststraße gesehen werden kann. Die Auffassung wurde zwar geteilt, war aber nicht Teil der Darstellung.
Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) priorisiert die Baulaststraßen in drei Kategorien. Dies wird der Stadt zur Verfügung gestellt und sie hat vier Wochen Zeit eine entsprechende Rückmeldung zur Auswahl und Verkehrsbelastung zu geben. Grundsätzlich ist es möglich auch anders zu priorisieren als Straßen.NRW, sofern stichhaltig begründet.
Was die Kosten der Sanierungsmaßnahmen anbelangt, hat Herr Oberbürgermeister Schulz nachgefragt, Herr Krischa konnte allerdings keine konkreten Zahlen nennen.
