14.03.2024 - 6.3 Sachstandsbericht Innenstadtentwicklung - Förde...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Beilein berichtet, dass die Mittel aus dem Sofortprogramm in den nächsten drei Jahren dazu genutzt werden können kurzfristige Maßnahmen anzustoßen.

So kann verschiedenes ausprobiert werden, was für den zentralen Geschäftsbereich auch übernommen werden kann. Das sog. InSEK Mitte wird auf verschiedene, kleinere Bereiche aufgeteilt. Im Einzelnen sind das die Fußgängerzone, der Bahnhofsbereich und das Grün in der Innenstadt (u.a. Volme Durchfluss). Fußgängerzone und Bahnhofsbereich werden parallel behandelt, das Grünthema muss aufgrund Personalmangels etwas zurückstehen. Auf die Vorstudien von KRiS kann im Rahmen eines InSEK Fußgängerzone, InSEK Volme zurückgegriffen werden,

d.h. dem Thema Innenstadt nähert man sich von unterschiedlichen Seiten.

Das Sofortprogramm besteht aus vier Bausteinen:

Leerstandsmanagement, Großimmobilien, Innenstadtqualitäten (Thema öffentlicher Raum) und Citymanagement. Zu letzterem gibt es auch personelle Verstärkung durch beauftragte Externe, die Daten zu Passantenfrequenzen erheben, die aber auch im Leerstandsmanagement aktiv sind.

Dies alles geschieht in enger Zusammenarbeit mit der HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG. Die dabei gemachten Erfahrungen helfen, das Thema Fußgängerzone grundsätzlich anzugehen, welches letztlich alle betrifft.

Es muss nun entschieden werden, wie die Fußgängerzone künftig aussehen soll, auch unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Stadt Hagen als sog. Schwammstadt und klimaresiliente Stadt. Herr Beilein wirbt für Unterstützung.

 

Herr Klepper bedankt sich für die Ausführungen und begrüßt die nun stattfindende Entwicklung in der Fußgängerzone.

 

Herr Meier schließt sich dem an und bekräftigt ebenfalls seine Unterstützung.

Er hält die Herangehensweise für richtig, insbesondere was Klimaresilienz, das Thema der Zukunft, anbelangt. Wenn die Fußgängerzone auch moderner und ansprechender gestaltet wird, dann profitiert auch der Einzelhandel.

 

Herr Römer bedankt sich ebenfalls und fragt bezüglich der Volme nach. Er wünscht sich eine engere Anbindung an die Stadt, um sie auch als Naherholungszone nutzen zu können und die Attraktivität der Stadt zu steigern.

 

Herr Römer fragt nach dem GaleriaKaufhof- Komplex. Nach seinem Dafürhalten sollten dort möglichst rasch Verkaufsstellen eingerichtet werden.

 

Herr Keune merkt an, dass zum Thema KaufhofGaleria im nicht- öffentlichen Teil der Sitzung eingegangen wird.

 

Zum Thema Volme verweist Herr Keune auf den Vortrag von Herrn Beilein. Für den Grünbereich, welcher die Volme beinhaltet, fehlt momentan die personelle Kapazität und kann damit nur nachrangig behandelt werden.

Die starke Kanalisierung der Volme ist bei Hochwassern ein Problem, denn für Retentionsräume ist kaum Fläche vorhanden. Hier sind intelligente Lösungen gefragt, die sich zumeist recht aufwändig gestalten und auch kostspielig sein können.

 

Herr Ehrhardt fragt nach dem Gebäude der Arbeitsagentur und möchte wissen, wie es damit weitergeht.

 

Herr Keune verweist auch hierzu auf den nicht- öffentlichen Teil der Sitzung.

 

Herr Voigt plädiert dafür dem Förderprogramm des Bundes „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK)“ mehr Beachtung zu schenken, da es weit über den Aktionsradius von KRiS hinaus wirksam ist, mit erheblichen Summen, mit denen auch personelle Unterstützung eingekauft werden kann. Im Zusammenhang mit einer Neugestaltung der Innenstädte in Richtung Klimaresilienz, sollte dieses Programm genau geprüft und in Betracht gezogen werden.

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Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Mitte nimmt den Sachstand zur Kenntnis.

 

Der Ausschuss für Stadt-, Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung nimmt den Sachstand zur Kenntnis.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

 

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Anlagen zur Vorlage