19.06.2024 - 3.7 Vorstellung der neuen Sozialplanerin Frau Julia...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.7
- Datum:
- Mi., 19.06.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Engelhardt begrüßt Frau Pollmeier zu dem Tagesordnungspunkt.
Frau Pollmeier stellt sich vor und berichtet über das Projekt „Präsenz im Quartier“ (siehe Anlage zu TOP 3.7).
Frau Köppen fragt, wo und wem das Zwischenfazit zum ersten Projekt „Zusammen im Quartier“ vorgestellt worden sei.
Frau Pollmeier antwortet, dass sie das in den vorhandenen Sozialraumteams vor Ort vorgestellt habe. Sie habe dabei die vorhandenen Netzwerkstrukturen genutzt.
Herr Adam dankt für den Bericht. Er betont, dass zwei Projekte vorgestellt worden seien. Das sei zum Einen das Projekt „Zusammen im Quartier“ und zum Anderen das Projekt „Präsenz im Quartier“. Er weist darauf hin, dass seine folgende Frage sich auf das Projekt „Zusammen im Quartier“ beziehe, das seines Wissens noch bis Dezember laufe. Er fragt, ob man die Pläne auch in die Praxis umsetzen wolle.
Frau Pollmeier stellt fest, dass sie erst zum Ende des letzten Jahres eingestiegen sei, nachdem ihr Vorgänger aus dem Dienst der Stadt Hagen ausgeschieden sei.
Sie berichtet, dass die Landesmittel für das Projekt bis Ende des laufenden Jahres liefen. Die Sozialplanerstelle sei bereits verstetigt worden. Damit laufe die Sozialplanung weiter. Bei der Sozialplanung gehe es in drei Schritten zunächst um die Maßnahmenplanung. Dann folge die Umsetzung, für die die Planer nicht hauptverantwortlich seien. Es wäre natürllich wünschenswert, dass die Maßnahmen umgesetzt würden.
Es habe im Jahr 2018/2019 bereits eine Maßnahmenplanung gegeben, die aufgrund von verschiedenen Ereignissen wie zum Beispiel der Pandemie nicht komplett hätte umgesetzt werden können. Es bestehe die Hoffnung, dass Teile dieser Maßnahmen noch umgesetzt würden, allerdings nicht im Jahr 2024, sondern perspektivisch.
Frau Soddemann erinnert an den Antrag, der von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gestellt worden sei. Die Verwaltung liefere damit die erste Antwort auf diesen Antrag. Man wolle über das Projekt „Zusammen im Quartier“ versuchen, das zu verstetigen. Sie sei sehr froh darüber, dass man einen Teil der Verstetigung bereits über die Sozialplanung habe verwirklichen können. Das seien die Schritte, die dazu führen sollten, dass man projektunabhängig werde. Es seien allerdings noch einige Schritte zu gehen. Man sehe zu, das über die Maßnahmenplanung hinaus fortzuführen und sicherzustellen, das einzubinden.
Frau Theus teilt mit, dass es dazu verschiedenen Überlegungen gebe. Diese müssten allerdings erst einmal mit den Akteuren vor Ort abgestimmt werden. In dem Zusammenhang sei Netzwerkarbeit sehr wichtig. Der wichtigste Punkt werde darin bestehen, Fördergelder zu akquirieren. Sie hoffe, dass die Verwaltung bald dazu eine Lösung präsentieren könne.
Frau Buchholz betont, dass die niederschwellige Quartiersarbeit für alle Menschen wichtig sei. Sie weist darauf hin, dass im Moment das Thema „Einsamkeit“ sehr intensiv bei Bund und Land diskutiert werde. Sie fragt, ob es nicht eventuell möglich sei, in dem Zusammenhang dafür bereitgestellte Fördertöpfe zu nutzen. Sie fragt, welche vier Träger in dem Bereich des Projektes tätig seien.
Frau Pollmeier beantwortet die Frage von Frau Buchholz. Das seien mit zwei Büros Wegbereiter, außerdem die Diakonie und der Caritasverband.
Herr Severkan dankt für die Präsentation. Er fragt, inwieweit das Angebot von Menschen mit Migrationshintergrund in Anspruch genommen werde.
Frau Pollmeier antwortet, dass das Angebot von allen Bürgern in Anspruch genommen werde. Die Problemlagen seien völlig unterschiedlich. Wenn es um spezifische Flüchlingsberatung gehe, würde auch an andere Stellen vermittelt oder verwiesen.
Auf die Frage von Herrn Severkan nach sprachlichen Barrieren teilt sie mit, dass das eine Schwierigkeit sei. Man versuche, beispielsweise mit Übersetzungsprogrammen oder anderen Möglichkeiten die Verständigung zu ermöglichen.
Frau Köppen fragt, ob die Anbieter des Projektes miteinander vernetzt seien.
Frau Pollmeier antwortet, dass man sich alle sechs bis acht Wochen in einem Arbeitskreis treffe. Dort finde ein regelmäßiger Austausch mit ihr und den Mitarbeitern der Träger statt.
Frau Engelhardt dankt Frau Pollmeier für den Bericht.
Anlagen
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