11.09.2024 - 6.13 Ischelandpark, hier: Projektskizze
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.13
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 11.09.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Stephanie Roth
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Kahrau regt an, man müsse bei ausufernden Kosten auch die finanziellen Umstände eines Rückbaus überprüfen.
Herr König weist darauf hin, dass ein Rückbau in der Bezirksvertretung Mitte seitens der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ausdrücklich abgelehnt worden sei. Die BV wolle diesen Wasserfunktionsteich beibehalten. Deshalb sei es nicht notwendig, die Kosten für einen Rückbau zu ermitteln.
Herr Sporbeck möchte wissen, wann es eine Vorlage zur konkreten politischen Entscheidung gebe. Die Projektskizze sei lediglich eine Kenntnisnahme.
Herr Beilein berichtet von der Diskussion in der BV Mitte. Gegenstand der Nachfragen sei es gewesen, ob es aufgrund des reduzierten Zuflusses ökologisch sinnvoll sei, den Teich zu verkleinern. Aus Sicht der Fachverwaltung sei diese Frage sinnvoll und sollte im Rahmen der Planungen mitbetrachtet werden. Derzeit stehe man vor dem Problem, einen Dienstleister zu finden, welcher die Verschlammung des Gewässers untersucht und mengenmäßig beurteilt. Es sei sinnvoll, von diesem Dienstleister nicht nur eine quantitative Beurteilung, sondern darüber hinaus eine wassertechnische Untersuchung durchführen zu lassen. So könne man feststellen, wie groß ein gewässertechnisch funktionsfähiger Teich aussehe.
Weiter führt er aus, dass er die Mitarbeiter der Freiraumplanung gebeten habe, das Thema der Fördermittelzugänge genauer zu betrachten. Die Teichsanierung stelle einen sinnvollen Förderzugang zum „Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz“ dar. Ziel sei es daher, die Teichsanierung als solche zunächst in den Fokus zu rücken, eine konkrete Planung vorzubereiten sowie einen Förderantrag zu stellen. Die anderen Bausteine des Projektes seien davon abzukoppeln, da jeweils andere Förderzugänge bestünden.
Herr König fragt nach, ob die Verkleinerung des Teiches nun intensiv geprüft werde. In dem Falle sollte die BV Mitte darüber informiert werden.
Herr Beilein merkt an, er habe die Diskussion in der BV Mitte nicht in der Form wahrgenommen, dass eine Zuschüttung des Teiches im Raum stehe. Es müsse in jedem Falle geprüft werden, unter welchen gewässertechnischen Umständen der Teich funktioniere. Es handele sich um kein natürliches Gewässer, welchem über die Jahre immer weniger Wasser zugeführt worden sei. Die Konsequenz daraus sei eine erhebliche Verschlammung. Folglich müsse man über die Grundkonzeption des Teichs sprechen.
Herr Sporbeck schlägt vor, den seitens Herrn Beilein skizzierten ersten Teil des Vorhabens, eine förderfähige Teichsanierung umzusetzen, zu beschließen.
Herr Ludwig entgegnet, dass eine Beschlussfassung nicht nötig sei, da die Fachverwaltung dies momentan in der Art und Weise bereits bearbeite.
Herr Beilein sichert zu, dass man sich um eine förderantragsreife Bearbeitung der Teichsanierung bemühe.
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Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,4 MB
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