11.06.2024 - 4.3 FFH-Gebiet DE-4611-301 "Kalkbuchenwälder bei Ho...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Der Naturschutzbeirat besichtigte beim Ortstermin am 05.06.2024 zusammen mit Herrn Blauscheck von der Biologischen Station UMWELTZENTRUM Hagen e. V. diesen Waldrand. Die anwesenden Mitglieder haben beschlossen, im Herbst nach dem Laubfall eine weitere Besichtigung durchzuführen. Herr Dr. Dr. Hülsbusch schlug vor, nur Teilbereiche zurückzuschneiden.

 

Herr Dr. Dr. Hülsbusch erläutert, der Waldrand hätte noch nicht so stark auf den Wiesenbereich übergegriffen. Es sollte ein schonender Formschnitt durchgeführt werden und der Landwirt solle zukünftig darauf achten, ein weiteres Hineinwachsen in die Wiese zu verhindern. Es sehe aktuell keinen akuten Handlungsbedarf. Herr Külpmann erläutert das System der landwirtschaftlichen Flächenprämie und Abzug durch überhängende Gehölze.

 

Auf Anfrage von Frau Tommack teilt Frau Müller mit, dass die Fläche seit mehreren Jahren in der Förderung Vertragsnaturschutz sei. Eine Anpassung der Flächengröße erfolge unabhängig von den Bewilligungslaufzeiten. Die Landwirtschaftskammer führe regelmäßige Flächenkontrollen durch.

 

Herr Gockel informiert darüber, dass Deutschland eine besondere Bedeutung in der Pflege und Erhalt dieser Glatthaferwiesen als FFH-Lebensraumtyp habe und konnte knapp ein Vertragsverletzungsverfahren bei der EU abwenden. Auf der anderen Seite stellt sich der Waldrand aus seiner Sicht als gut dar.

 

Er begrüßt die Haltung des Naturschutzbeirats, sich die Fläche im Herbst nochmal ansehen zu wollen und den Waldrand abschnittsweise zu schneiden. Er sei optimistisch, einen Kompromiss zu erhalten, der die Interessen des Naturschutzes und der Landwirtschaft berücksichtige.

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Anlagen