30.11.2006 - 6.14 Schließung der Regionalstelle Frau und Beruf
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.14
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 30.11.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB 1/S Dezentraler Steuerungsdienst
- Bearbeitung:
- Michael Idel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Bei der Frauenförderung handelt es sich um eine
Aufgabe, die der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen wichtig ist. Herr Riechel
teilt daher mit, dass seine Fraktion der Schließung der Regionalstelle Frau und
Beruf nicht zustimmen wird, obwohl ihm bewusst ist, dass dies in das
Haushaltskonsolidierungskonzept passt. Seine Fraktion möchte jedoch nicht der
Politik der Landesregierung folgen.
Frau Herms schließt sich den Aussagen von Herrn Riechel an, weist jedoch darauf
hin, dass es sich hier um ihre persönliche Meinung handelt und die SPD-Fraktion
eine andere Meinung vertritt. Frau Herms macht darauf aufmerksam, dass der
Frauenbeirat einen entsprechenden Beschluss gefasst hat.
Auch die CDU-Fraktion hätte sich gewünscht, dass
die Förderung im bisherigen Maße weiter erfolgen würde, teilt Herr Strüwer
mit. Seitens des Landes wurde die Förderung umgestellt; in der Haushaltsstelle
selbst hat sich jedoch keine Veränderung ergeben. Für Herrn Strüwer ist die
Fortführung der Arbeit, wenn auch an anderer Stelle daher durchaus denkbar. Er
hält es sogar für möglich, dass künftig mehr Fördergelder nach Hagen geholt
werden könnten, wenn man mit "intelligenten Projekten" aufwarten
kann.
Frau Herms weist darauf hin, dass in Hagen funktionierende Strukturen zerschlagen
werden und sie nicht erkennen kann, wer die Aufgaben künftig übernehmen soll.
Die Aussage von Frau Herms wird von Herrn
Weber unterstrichen. Er weist darauf hin, dass der Schließung der
Regionalstelle Frau und Beruf nur aus Gründen der Haushaltskonsolidierung
zugestimmt wird und verweist auf den Ratsbeschluss, der die Kompensation
wegbrechender Landesmittel seitens der Kommune ausschließt.
