03.09.2024 - 3.2 Mündliche Mitteilungen

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Wortprotokoll

Hinweis der Schriftführung:

Die PowerPoint-Präsentation ist als Anlage 2 Bestandteil der Niederschrift

 

Herr Bihs stellt die aktuelle Situation der Brücken anhand einer Präsentation vor. Er stellt die spannungsrisskorrossionsgefährdeten Brückenbauwerke dar und erläutert die jeweilige Situation. Herr Biehs führt zu Maßnahmen aus, die seitens des Wirtschaftsbetriebs Hagen ergriffen werden, um Prävention zu betreiben. Er erläutert, dass Brückenbauwerke, die über große Gleiskörper führen, dann analog saniert werden müssen, wenn die Deutsche Bahn ebenfalls Sperrpausen für die Bahnstrecken vorsieht. Für die Fuhrparkbrücke ist ein Neubau in der Sperrpause 2028 geplant. Der Bau wird voraussichtlich zwei bis drei Jahre dauern.

 

Frau Graf bedankt sich für die Informationen und fragt nach, ob die Ebene 2 in Teilabschnitten einsturzgefährdet ist. Herr Biehs klärt auf, dass dies nicht so ist. Es ist allerdings davon auszugehen, dass dort keine Verkehrsführung mehr möglich ist. Es erfolgt jedoch eine ständige Überprüfung, die ggfls.in Zukunft zu anderen Ergebnissen führen kann.

 

Herr Meier bedauert, den Ereignissen ständig hinterherzulaufen und möchte über Möglichkeiten der Prävention aufgeklärt werden. Außerdem fragt er nach Alternativen, falls die Fuhrparkbrücke nicht wie angenommen bis 2028 befahrbar sein sollte.

 

Herr Keune klärt auf, dass Spannungsrisskorrosion an einer Brücke nicht gleichbedeutend mit einem Versagen der Brücke ist. Vielmehr handelt es sich um Konstruktions- und Bauausführmängel, die der Beobachtung bedürfen. Nunmehr muss eine Strategie entwickelt werden die sowohl Neubau, Sanierung als auch den Rückbau und der daraus resultierenden Sperrzeiten der Hagener Brücken koordiniert.

 

Herr Panzer bringt das Thema auf ein ausstehendes Gutachten bezüglich des öffentlichen Personennahverkehrs zum Bedarf einer Straßenbahn in Hagen. Hier sollte gerade der Bereich Badstraße so dimensioniert geplant werden, dass dieser offen für alle Verkehrsträger ist. Herr Keune verweist hierzu auf die Gespräche in den Fachgremien.

 

An der weiteren Diskussion um die Tausalzschädigung und die Brückenschädigungen umliegender Städte sind Herr Purps sowie Frau Graf beteiligt.

 

Hinweis der Schriftführung:

Die Presseinformation der Deutschen Bahn ist als Anlage 3 Bestandteil der Niederschrift.

 

Herr Keune berichtet von der sehr kurzfristig vorgelegten Presseinformation der Deutschen Bahn bezüglich der Verfüllung des Werdetunnels und die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Bauprojekt Citylink Werdetunnel. Nunmehr liegt das Augenmerk auf der zweiten Variante, dem Bahnsteigtunnel. Hierzu liegt bereits eine Machbarkeitsstudie vor.

 

Frau Graf möchte wissen, für welche Verkehrsmittel der Bereich unter dem Hauptbahnhof geöffnet werden soll. Ferner fragt sie an, ob es auch die Möglichkeit einer luftigen Überbauung gibt.

Herr Keune klärt auf, dass der Tunneldurchstich eben kein öffentlicher Raum ist, sondern ein durchgängig nutzbarer Weg der Deutschen Bahn. Durchfahrbar für z. B. Fahrräder wird dieser nicht. Eine Stand-Alone-Brückenlösung hält Herr Keune für nicht sinnvoll.

 

 

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Siehe Anlage.

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Anlagen

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