12.03.2024 - 3.7 Mündliche Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 12.03.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr. Erpenbach informiert das Gremium über zwei geplante Maßnahmen zur Flüchtlingsunterbringung im Bezirk Hagen-Mitte.
Aufgrund der Entscheidung der Politik, nicht mehr vorrangig Turnhallen für Flüchtlingsunterbringungen zu nutzen, ist die Verwaltung auf der Suche nach Ersatzunterbringungsmöglichkeiten. Hierzu sind 2 Örtlichkeiten in Planungen, welche sich im Bezirk Hagen-Mitte befinden. Zum einen handelt es sich um das Gebäude Hochstraße 95 - 97, sowie dem Gebäude des ehemaligen Baumarktes Max Bahr an der Eckeseyer Straße 112. Das Gebäude in der Hochstraße wurde in der Vergangenheit als Hostel genutzt. Es ist daher geeignet, Flüchtlinge zu beherbergen. Mit welcher Anzahl an Menschen jeder Raum belegt werden kann, wird später und im Einzelfall entschieden. Der Krisenstab hat beschlossen, diese Immobilie als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen. Der Mietvertrag soll ab dem 01.04.2024 in Kraft treten, die Belegung dann im Mai erfolgen. Die nicht mehr genutzte Pizzeria nebenan kann als Gemeinschaftsraum genutzt werden.
Auch das Gebäude des ehemaligen Baumarktes Max Bahr an der Eckeseyer Straße wird zur Flüchtlingsunterkunft. Hier handelt es sich aber im Gegensatz zur geplanten Unterkunft in der Hochstraße um eine vom Land betrieben Einrichtung. Der Stadt entstehen daher keine Kosten. Herr Dr. Erpenbach betont, dass es zu beiden Maßnahmen jeweils eine Bürgerveranstaltung im Ratssaal mit externer Moderation geben wird, in der interessierte Bürger*innen umfassend informiert werden.
Frau Graf möchte wissen, wie viele Plätze insgesamt entstehen werden. Herr Dr. Erpenbach schätzt die Platzzahlen für die Hochstraße auf ca. 85 und bis zu 800 für das ehemalige Max Bahr Gebäude.
