19.06.2024 - 8.1 Vorschlag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 19.06.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Nord
- Bearbeitung:
- Marina Groening
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Frau Panzer merkt an, dass sich auch viele Bürgerinnen und Bürger Sorgen um den Erhalt der Roteiche machen. Aus diesem Grund bittet sie die Verwaltung in regelmäßigen Abständen über den Sachstand zu berichten.
Herr Kohaupt macht darauf aufmerksam, dass die geschätzten Kosten für eine alternative Trassenführung und eine Wurzelbrückenlösung sowie ein Verschwenk über das Gelände des Kanu Clubs sich bei ca. 100.000 Euro belaufen würden. Es sei zu bedenken, ob dies in Relation stünde. Er möchte geklärt wissen, ob diese Summe im Förderantrag berücksichtig sei.
Frau Roth führt aus es sei, im Gespräch mit der Bezirksregierung Arnsberg darauf hingewiesen worden, dass es innerhalb des festgesetzten Förderbetrages einen gewissen Spielraum gäbe, um einen Teil der Kosten die mit der Umfahrung der Roteiche einhergehen teilweise auszugleichen. Man könne nicht auf die Genehmigung des Haushaltes 2026/2027 warten. Um die Fördermittel zu erhalten, sei eine Realisierung des Vorhabens bis spätestens März 2026 umzusetzen. Die Verzögerung durch die Problematik der Roteiche sei für die Termineinhaltung sehr schwierig.
Herr Klehr betont, dass er ein großer Freund von Pflanzen, somit auch der Roteiche sei. Jedoch sei die Eiche durch einen Pilzbefall vorgeschädigt. Er merkt an, ob es nicht vernünftiger sei, die Eiche zu entfernen, um so die hohen Kosten zu sparen.
Herr Hennemann macht deutlich, dass es wichtig sei, mit dem Fördergeber ins Gespräch zu kommen, in wieweit eine Umlegung des Weges förderschädlich sei. Er führt weiter aus, 100.000 Euro für einen kranken Baum auszugeben sei nicht in
seinem Sinne. Für diese Summe könnten min. 33 junge, gesunde Bäume gepflanzt werden.
Herr Fritzsche merkt an, in einer der früheren Verwaltungsvorlagen, sei zur Standfestigkeit der Eiche ein Zeitraum von mindestens 20 bis 30 Jahren angegeben worden.
Frau Roth informiert darüber, bei einem Ortstermin mit Vertretern der Bezirksregierung hätten diese geäußert, dass die Eiche erhalten bleiben könne und die Baumaßnahme um die Roteiche herum erfolgen könnte. Somit sei das Projekt auch nicht förderschädlich. Zu bedenken sei jedoch, dass es keine 100.000 Euro an
Zusatzfördermitteln geben werde.
Anlagen zur Vorlage
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70,6 kB
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