08.06.2006 - 5.2 Vorschlag der CDU-Fraktion, der SPD-Fraktion, d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 08.06.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Gesine Specht
Wortprotokoll
Herr
Oberbürgermeister Demnitz teilt mit, dass derzeit von seinem Büro ein
Schreiben an Herrn Mehdorn vorbereitet wird. Darüber hinaus wurde im Ältestenrat
am 08.06.2006 vereinbart, dass ein Gespräch mit der Deutschen Bahn AG, der SIHK
und der Verwaltung angesetzt wird. Es wurde weiter vereinbart, dass politische
Aktionen mit benachbarten Städten stattfinden sollen.
Herr
Oberbürgermeister Demnitz teilt mit, dass in einem am Vortag geführten Gespräch
mit einem Vertreter der Deutschen Bahn AG von diesem wenig Hoffnung gemacht
wurde, dass die Beschlusslage noch geändert werden kann. Hier hat er jedoch die
Einschätzung, dass mit entsprechend geschlossenem Auftreten durchaus noch ein
Erfolg zu erzielen ist.
Herr
Romberg weist darauf hin, dass die Bahnverbindung von hoher
Bedeutung für Hagen ist. Es wurde in dem Zusammenhang immer damit argumentiert,
dass Hagen ein Verkehrsknotenpunkt ist und es wirtschaftlich für Hagen sehr
schlecht wäre, wenn die Verbindung gekappt würde. Herr Romberg hält eine
massive, konzertierte Aktion - auch unter Beteiligung der SIHK - für sinnvoll,
damit entsprechender Druck aufgebaut werden kann.
Herr
Asbeck erläutert, dass die Deutsche Bahn AG die
Baustellensituation am Dortmunder Hauptbahnhof als Grund für den Wegfall der
ICE-Verbindung anführt. Er hält es für notwendig, heute schon
"Pflöcke" zu setzen, damit zumindest für die Zeit nach Beendigung der
Baumaßnahme die Wiederherstellung des alten Zustandes erzielt werden kann. Herr
Asbeck akzeptiert die von der Deutschen Bahn AG vorgetragene Begründung nicht.
Herr
Dücker plädiert dafür, zunächst das Gespräch abzuwarten und
sich anschließend mit der weiteren Entwicklung zu befassen. Die ganze Region
muss deutlich machen, dass die ICE-Verbindung nicht verzichtbar ist.
Herr
Riechel stellt die Frage, ob und wenn ja, wer in der
Stadtverwaltung Entwicklungen wie diese beobachtet. Dies ist auch wichtig für
die Zukunft.
Herr
Weber hält
es für ein falsches Signal, den Ausbau des Dortmunder Hauptbahnhofes abzuwarten
und plädiert dafür, jetzt Druck zu machen. Hier sollten die Abgeordneten mit
eingebunden werden. Aus seiner Sicht sollte man sich nicht auf eine Übergangslösung
einstellen. Wenn die Verbindung erst einmal gekappt ist, wird sie nicht
wiederhergestellt.
Herr
Röspel
lenkt das Augenmerk auf die Tatsache, dass die Deutsche Bahn AG mit ihren
schnellstmöglichen Direktverbindungen wirbt. Dies hält er für einen guten
Punkt, der in die Argumentation gegenüber der Deutschen Bahn AG mit aufgenommen
werden sollte. Darüber hinaus sollte darauf hingewiesen werden, dass Dortmund
erst hinter Hagen liegt. Hier könnten die Züge bis Hagen laufen, daher
ist die Argumentation der Deutschen Bahn AG für ihn nicht nachvollziehbar.
Herr
Grothe
ergänzt, unter Bezugnahme auf das mit einem Vertreter der Deutschen Bahn AG
geführte Gespräch am Vortag, dass hier nicht der Ausbau des Dortmunder
Hauptbahnhofes, sondern Verbindungsprobleme als Grund für die Kappung der
Verbindung angeführt wurden.
Herr
Grothe weist darauf hin, dass Entwicklungen, wie diese, sehr genau von der
Stadtverwaltung beobachtet werden, dass die Deutsche Bahn AG jedoch nicht
unbedingt über ihre Vorhaben informiert. In diesem Fall hat die Stadtverwaltung
keine Kenntnis über die Bestrebungen der Deutschen Bahn AG gehabt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
16,2 kB
|
