24.01.2024 - 6.3.1 Konzept Kultopia

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Dreyer berichtet, dass die Leitungsstelle im Kultopia ausgeschrieben gewesen sei. Sie gehe davon aus, dass man zu einer zeitnahen Stellenbesetzung kommen werde. Sie hoffe, dass man in der nächsten Sitzung dazu berichten könne.

 

Anschließend stellt sie das überarbeitete Konzept Kultopia vor. Sie macht deutlich, dass man versucht habe, das Konzept so zu gestalten, dass noch Gestaltungsspielraum für die neue Leitung vorhanden sei und die Kinder und Jugendlichen in die Angebotsplanung einbezogen werden könnten.

 

Herr Reinke dankt Frau Dreyer für ihre Ausführungen. Er freue sich über die guten Neuigkeiten. Er berichtet, dass Herr Stubbe von der Westfalenpost auch sehr an diesem Konzept interessiert sei. Er habe ihm bereits dargelegt, dass man das im Unterausschuss intensiv beraten habe. Alle dort besprochenen Dinge seien umgesetzt worden. Er weist noch auf zwei Kleinigkeiten hin, die noch berücksichtigt werden sollten.

 

Frau Köppen bedankt sich bei Frau Dreyer, dass sie die Dinge eingearbeitet habe, die man gemeinsam entwickelt habe. Jetzt fehle nur noch die Nutzungs- und Entgeltordnung, die angekündigt worden sei. Sie würde sich freuen, wenn diese zeitnah erstellt würde.

 

Herr Schuh äußert, dass er in dem Zusammenhang ein wenig skeptisch sei. Für ihn sei das Kultopia in der Vergangenheit immer etwas ganz Besonderes gewesen. Es habe sich von den anderen Einrichtungen dadurch abgesetzt, dass es regelmäßig Konzerte und Disco gegeben habe. Dort sei den Wünschen von jungen Menschen entsprochen worden. Er wage zu bezweifeln, dass man mit diesem Konzept die jugen Menschen erreiche.

 

Frau Buchholz erklärt, dass das auch ihre Befürchtung gewesen sei. Sie habe diese Sorge in den Unterausschuss mit eingebracht, dass das Kultopia zu einem ganz normalen Kinder- und Jugendzentrum werde und die Angebote für ältere Jugendliche zu kurz kämen. Den partizipatorischen Ansatz halte sie für eine gute Sache. Sie fände es gut, wenn die ganze Ausstattung wie beispielsweise die Bühnentechnik weiterhin genutzt würde.

 

Frau Dreyer entgegnet, dass genau das geplant sei. Es stünden ja auch Veranstaltungen mit im Konzept. Sie sei der Meinung, dass es auch ein wichtiger Punkt sei, die jüngeren Kinder anzusprechen, um die nachfolgende Generation an das Haus zu binden. Das müsse alles gut abgestimmt sein. Das Haus stünde ja den ganzen Tag zur Verfügung. Die Angebote für Kinder sollten am frühen Nachmittag starten.

 

Herr Groening ergänzt, dass es Bestandteil des Auftrages gewesen sei, dass das Haus nicht nur am Nachmittag und Abend genutzt werden könne. Sein Wunsch sei auch aus fiskalischer Sicht gewesen, das Haus im Vormittagsbereich stärker zu nutzen. Frau Dreyer habe die Idee gehabt, dass man versuchen könne, die Kinder in den Nachmittags- und Abendbereich mit hinüber zu nehmen.  Die nicht zu 100 % ausformulierte Version, was kulturell abends stattfinden solle, habe damit zu tun, dass man zeitnah ein Konzept für dieses Haus habe entwickeln wollen, ohne die neue Leitung mit Vorgaben zu knebeln. Das Thema Partizipation wäre etwas, das die neue Leitung dann erst angehen könne, wenn sie ihre Tätigkeit aufgenommen habe. Aus dem Grund sei der Rahmen - wie bereits angemerkt - etwas „grob“.  Es solle ein Jugendkulturhaus sein, das auch zu anderen Zeiten genutzt werde.

 

Frau Dreyer berichtet, dass es ein Wunsch des Jugendrates gewesen sei, die Hausaufgabenbetreuung im Kultopia einzurichten. Dieser würde auch schon gut frequentiert. Ziel sei, dass die Kinder und Jugendlichen durch den Offenen Bereich ankämen und dann in die Angebote der Kinder- und Jugendkultur gelotst würden. Man müsse eine Besucherkultur schaffen, die durch die Pandemie verloren gegangen sei.

 

Herr Schuh fragt, wer denn an den Workshops teilnehme, die von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr dauerten. Sei das für Schulen gedacht? Welche Workshops seien geplant?

 

Frau Dreyer berichtet, dass man im letzten Jahr ein gutes Projekt durchgeführt habe, das sich an ältere Jugendliche gerichtet habe. Man habe viel mit den Berufskollegs und weiterführenden Schulen zusammengearbeitet. Da seien Angebote an die Schulen geplant, sie im jugendkulturellen Bereich zu unterstützen.

 

Frau Soddemann macht deutlich, dass das die Veränderung sei, die sich insgesamt abspiele. Sie sei sehr glücklich, wenn das Kultopia auch morgens Chancen eröffne. Das sei genau der Gegenpart der Öffnung von Schule, die sich in den letzten Jahren auch nicht nur in ihren Räumen abspiele. Gerade die außerschulischen Angebote des Kultopia, die Schulen selbst zu unterstützen und frühzeitig Kontakte zu den Schülerinnen und Schülern aufzunehmen, sei eine Chance. Sie halte es für eine gute Sache, gerade in diesem Jugendkulturbereich ein spannendes Angebot in Kombination mit Schulen zu machen. Aus dem Grund habe sie das auch unterstützt, dass man dieses lange Zeitfenster habe, um die Räumlichkeiten zu nutzen.

 

Frau Dreyer beantwortet eine Frage von Herrn Schuh nach der Finanzierung des Projektes.

 

Herr Reinke stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss beschließt die neue Konzeption des Kinder- und Jugendkulturhauses „Kultopia“

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

1

 

 

SPD

2

 

 

AfD

1

 

 

Vertreter*innen der Jugendhilfe

 

6

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

10

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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