27.04.2006 - 6.11 Call Center/Info-BereicheAufhebung des Projekts...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.11
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 27.04.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:15
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Thielmann befürwortet die Kenntnisnahme und die Projektauflösung. Er weist jedoch
auf die Besetzung der Eingangsbereiche hin und bittet zu prüfen, ob im Erdgeschoss
des Bauteils B die beiden Informationsbereiche nicht zusammengefasst werden
können. Darüber hinaus hält er die Besetzung des Informationsbereiches im 2.
Obergeschoss von Bauteil B nicht für erforderlich. Hier könnte nach Ausscheiden
des dort sitzenden Mitarbeiters auf eine reine Videoüberwachung umgestellt und
ein Telefon dort aufgehängt werden.
Ferner weist Herr Thielmann darauf hin, dass 9000
abgewiesene Anrufe ein negatives Ergebnis sind, an dessen Reduzierung dringend
gearbeitet werden sollte. Die Amtsleitungen sollten ihre Mitarbeiter/innen
anweisen, dass die Telefone bei Abwesenheit auf anwesende Kollegen weiter zu
schalten sind.
Herr Oberbürgermeister Demnitz greift dies auf und teilt mit, dass die
Anregungen bereits bearbeitet werden. Die Lösung im Erdgeschoss-Eingangsbereich
von Bauteil B ist nicht leicht zu verändern. Dies wird jedoch auch geprüft.
Generelle Rufumleitungen hält er nicht für sinnvoll, da diejenigen, die einen
Sachbearbeiter direkt anwählen, auch mit diesem sprechen wollen und die
gewünschte Auskunft oftmals von dem, auf den umgeleitet werden könnte, gar
nicht gegeben werden kann. Hier ist eine differenzierte Betrachtung
erforderlich.
Frau Kramps hält es für sinnvoll, dass bei urlaubsbedingter Abwesenheit eine entsprechende
Information vorliegt.
Herr Weber weist auf den Schriftverkehr aus 2003 mit dem damaligen Oberbürgermeister
Horn hin. Damals gab es den Ansatz, die Servicerufnummer zu einer Koordinierungsstelle
zu machen, die für Bürgerkontakte, aber auch für die Aufnahme von Mängeln in
der Stadt dienen sollte. Seinerzeit wurde diskutiert, dass mindestens 100 Mitarbeiter/innen
jeden Tag durch die Stadt fahren und dass dabei jeder Mangel eigentlich von
einem städtischen Mitarbeiter gesehen werden müsste. Herr Oberbürgermeister
Horn hatte damals Herrn Weber geschrieben, dass er seine Mitarbeiter/innen
angewiesen hatte, Beobachtungen aufzunehmen und an die Servicestelle weiter zu
geben. Dieser Bericht fehlt Herrn Weber und er hält es für sinnvoll, dass Herr
Oberbürgermeister Demnitz diese Anweisung noch einmal aufgreift und für die
Umsetzung sorgt. So wären viele Punkte leicht zu erfassen und abzuarbeiten.
Herr Oberbürgermeister Demnitz weist darauf hin, dass er die Erfahrung gemacht
hat, dass solche Meldungen Vorgänge auslösen, da von dem Erfasser festzuhalten
ist, wer etwas meldet, wann gemeldet wurde und dies dann auch an die richtige
Stelle weitergeleitet werden muss. Dies bedingt in nicht unerheblichem Umfang
den Einsatz von Personal und Geld.
Herr Marscheider bittet darum, bei öffentlichen Sitzungen künftig den Zugang zum Gebäude zu gewährleisten. Er macht das Problem an einem Beispiel deutlich. Herr Oberbürgermeister Demnitz sichert zu, diesen Punkt noch einmal aufzugreifen.
