29.02.2024 - 4.5 Vorstellung Citymanagement Hohenlimburg Innenstadt

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Die Damen Brähler und Kraft von Stadt+Handel stellen ihre Präsentation vor, die als Anlage beigefügt sind. S+H bereitet in Zusammenarbeit mit der Pressestelle der Stadt Hagen auch die Pressearbeit für die Auftaktveranstaltung am 12.03.2024 vor. Zum Sommer wird für Kinder und Jugendliche ein Sommer-Camp angeboten. Über den Verfügungsfonds sind kurzfristig, kleinteilige Projekte finanzierbar. Zudem werde ein „Quartiersrat“ gebildet, der als Multiplikator fungiere und über die Mittelvergabe entscheide. Das Citymanagement wird das InSEK sichtbar machen.

 

Herr Glod dankt für den Vortrag und wünscht sich Vorschläge für eine Innenstadtgestaltung, da es in der Vergangenheit schon genügend Arbeitsgruppen gegeben habe, an denen Mitglieder der Bezirksvertretung Hohenlimburg beteiligt gewesen sind. Er erhoffe sich, dass das Citymanagement die gemachten Erfahrungen aus anderen Städten in Hohenlimburg umsetzt.

 

Frau Kraft erwidert, dass das Citymanagement sehr wohl Vorschläge mitbringt, die dann ggf. in der Auftaktveranstaltung diskutiert werden, um sie anschließend gemeinsam zu realisieren. Man habe jedoch nur ein begrenztes Stundenbudget und keine weitreichenden Mittel. So seien sie auf Spenden und Sponsoring angewiesen.   

 

Herr Glod stimmt denn Ausführungen nicht ganz zu, denn er erhofft sich konkretere Vorschläge für Hohenlimburg von einer Fachfirma wie S+H. 

 

Frau Kraft entgegnet am Beispiel des Verfügungsfonds Anmietung, dass dies genauso ein  Vorschlag sei. Dies werde auf der Ebene eines Flächenmanagements in kleinerer Runde weiter erörtert. 

 

Herr Dr. Diepes stellt klar, dass die Beauftragung von S+H kein Allheilmittel für einen Innenstadterneuerung ist und Konzepte, die in anderen Städten funktionieren, nicht auf Hohenlimburg übergestülpt werden. Es handelt sich um einen dynamischen Prozess.

 

Nachfolgend bedankt sich Herr Schmidt für die Ausführungen von Frau Bräher und Frau Kraft, wünscht sich aber die – auch niederschwellige -  Einbindung aller Beteiligten bei den Schlüsselfragen. Er benennt u. a. die Befahrbarkeit der Fußgängerzone, den Zustand dieser, die Behebung der Leerstände und die oftmals als zu kleine bezeichneten Ladenlokale.

 

Frau Kraft erläutert, dass die Rückkehr von Filialisten in die Innenstadt ausgeschlossen werden kann. Zum einen sind verschiedene Filialisten insolvent, andere reduzieren ihr Filialnetz, zum anderen prüfen die verbliebenen sehr genau die Frequenzen, das lokale Einkommen. Erschwerend kommt hinzu, dass vielen Geschäften die Barrierefreiheit fehlt, nur über kleine Schaufenster verfügen und sich in einem unrenovierten Zustand befinden.

 

Herr Dr. Diepes erläutert in Grundzügen die Möglichkeiten für die Aufhebung des „Funktionsbereichs Fußgängerzone“, die an sehr hohe Voraussetzungen geknüpft sind. Es muss nachgewiesen werden, dass durch eine Aufhebung der Fußgängerzone eine Zustandsverbesserung eintritt, Aufenthaltspotentiale müssen bewertet werden.

 

Herr Schmidt fordert eine Belebung des Einzelhandels ein. Er wünscht sich mehr eine zielgruppenorientierte Ansprache und einen Austausch mit den Anwohner über Themen wie z.B. Befahrbarkeit der Fußgängerzone und Gestaltung des Lebensumfelds. Ferner sei eine Präsenz des Citymanagement an ein bis zwei Wochentagen in Hohenlimburg notwendig.   

 

Frau Kraft bestätigt eine zukünftige Präsenz in Hohenlimburg.

 

Frau Pelka erkundigt sich danach, ab wann S+H in Hohenlimburg mit einem Büro vor Ort sein wird.

 

Frau Kraft bestätigt die Suche nach einem Ladenlokal in Hohenlimburg; dies soll barrierefrei, renoviert und zu einem angemessenen Preis angemietet werden: Nur einer der Leerstände käme in Frage.

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Beschluss:

Die Vorstellung des Citymanagement Hohenlimburg Innenstadt und der Sachstandsbericht werden zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

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 Zur Kenntnis genommen