14.12.2006 - 3.1 Anfrage der Fraktion Bürger für Hagenhier: Sach...

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Wortprotokoll

Hinweis des Schriftführers:  Die Berichterstattung von Herrn Grünhagen erfolgt anhand                                                         einer Beamer Präsentation die als Anlage 7 Gegenstand der                                      Niederschrift ist.

 

Herr Grünhagen stellt die Gesamtsituation der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (HVG) vor und geht zunächst auf die damalige Ausgangssituation ein, die sich mit der Neuaufstellung des Betriebes befasste. Des Weiteren bezieht sich Herr Grünhagen in seiner Berichterstattung auf die aktuellen und künftigen Strukturen sowie auf die derzeitige finanzielle Situation der HVG. Durch ein so genanntes Wertsicherungeskonzept, kann das Fondvolumen nicht mehr runterfallen und stellt eine 99,7 % Sicherheit dar.

 

Im Bereich der Hagener Straßenbahn AG geht Herr Grünhagen auf die Vorruhestandsregelungen, Fehlzeitenquote, Energieeinsparungen durch Biodieseleinsatz und der Umstellung des Einstiegs vorne bei den Busfahrern ein. Die Trennung des Angebots Car-Sharing sei aus Kostengründen notwendig gewesen. Im Rahmen der Vorruhestandsregelungen wurde eine Vielzahl von Stellen bei den Tochtergesellschaften wiederbesetzt.

 

Weiter informiert Herr Grünhagen über die Zusammenlegung von Betriebshöfen und der Gründung von neuen Tochtergesellschaften. Der Bereich Verkehr und Technik wurde unter anderem durch Personalreduzierungen bzw. -abbau und Optimierung von Prozessen die Hagener Straßenbahn AG reorganisiert.

 

Die Einigung mit der Arbeitnehmervertretung über die Einführung eines Gleitzeitkontos, führe bei der Hagenbad zu einer Einsparung von ca. 30.000 bis 40.000 Euro jährlich. Durch die Einführung eines Schlechtwetterkonzepts im Zusammenhang mit den Öffnungszeiten bzw. der Wassertemperatur in den Freibädern werden weitere Einsparungen erzielt. Das Image der Hagenbad GmbH sei durch die Veranstaltungen „Seegeflüster“ und „Muschelsalat“ gesteigert worden. Darüber hinaus geht Herr Grünhagen auf die in diesem Jahr geführte Diskussion zur Bäderlandschaft Hagen ein. Die Vorbereitungen zur Errichtung des Zentralbades am Ischeland seien im vollen Gange. Abschließend erläutert Herr Grünhagen die Planungen für das Jahr 2007 und 2008.

 

Herr Marscheider erinnert an den Erlös der Stadtwerke von rund 180 Millionen Euro, die den Zuschussbedarf der Stadt größtenteils ausgleichen sollte und fragt in diesem Zusammenhang nach, ob dieser Betrag noch zur Verfügung stehe. Sollte dies nicht der Fall sein, so bittet Herr Marscheider um Auskunft, auf welcher Beschlussgrundlage des Rates diese 180 Millionen Euro reduziert wurden.

 

Nach Auffassung von Herr Grünhagen musste der Rat der Stadt in dieser Angelegenheit keinen Beschluss fassen. Tatsache sei, dass sich in den ersten 1 ½ Jahren eine Reduzierung von ca. 20 % ergeben habe. Heute liege die Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mit dem Fondvermögen bei über 200 Millionen Euro mit einer Verzinsung von unter 3 %, wobei aber auch kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 100 Millionen Euro aufgebaut wurden. Das freie Kapital liege zurzeit bei ca. 90 Millionen Euro.

 

 

 

Herr Manfred Weber bezieht sich auf die Nachbesetzung der Stellen bei der Hagener Straßenbahn AG und fragt nach, ob die neu eingestellten Arbeitskräfte bei der Unternehmenstochter HABUS für Ihren Arbeitseinsatz weniger Gehalt gegenüber den Beschäftigten der Hagener Straßenbahn AG bekommen würden.

 

Herr Grünhagen erklärt, dass sich die Gehaltszahlungen an den üblichen Markpreisen für Busfahrer anlehnen. Die Einkommen der Busfahrer der HABUS liegen 5% über dem Tarif der im freien Gewerbe erzielt werden kann. Darüber hinaus biete die HVG bessere Sozialleistungen und gehe insbesondere auf die beruflichen und persönlichen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter ein. Der bestehende Betriebsfrieden mache deutlich, dass die Mitarbeiter insgesamt mit ihrer Arbeitssituation zufrieden sind.

 

Herr Asbeck ergänzt, dass die Tarifverträge zu den unterschiedlichen Tarifen im freien Gewerbe und öffentlichen Dienst seinerzeit von der Gewerkschaft ötv abgeschlossen wurden, so dass die Vermutung hinsichtlich einer Unterbezahlung der Beschäftigten unbegründet ist.

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen