14.12.2006 - 5.25 Schließung der Regionalstelle Frau und Beruf
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.25
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 14.12.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB 1/S Dezentraler Steuerungsdienst
- Bearbeitung:
- Michael Idel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Herms äußert Ihre Enttäuschung über den Beschlussvorschlag der Verwaltung und
wird dieser Vorlage nicht zustimmen. Der Frauenbeirat habe zwar die Problematik
zur Fortführung der Regionalstelle Frau und Beruf erkannt, aber um ein Konzept
der Verwaltung zur Weiterführung der Stelle gebeten, damit die bestehenden
Projekte koordiniert werden können.
Herr Oberbürgermeister Demnitz versichert, dass sich die Verwaltung nach wie
vor um eine einvernehmliche Lösung bemühe, die betroffenen Beschäftigten in
vorgesehene Projekte der Landesregierung unterzubringen.
Herr Thielmann hat Verständnis für die Auffassung von Frau Herms, verdeutlicht
aber, dass eine Umschichtung des Landeshaushaltes von Nöten war.
Herr Jörg widerspricht der Meinung von Herrn Thielmann dahingehend, dass
die Landesregierung Steuermehreinnahmen in Höhe von 2 Millionen Euro erzielt
habe und so die Aufteilung der finanziellen Mittel hätte anders erfolgen
können. Viele Arbeitsplätze im Jugend und Sozialbereich werden mit der
Entscheidung der Landesregierung in Frage gestellt.
Herr Riechel erklärt für die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, dass diese sich nur
sehr schwer damit abfinde, wenn bewährte Strukturen zerschlagen werden. Der
Bereich „Frauen und Beruf“ werde gerade in Hagen unterrepräsentiert.
Die Umstellung der Dauerförderung in eine Projektförderung ist sehr
zeitintensiv und muss beantragt werden, so dass für das Jahr 2007 keine
Projektförderung absehbar ist. Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen werden aus
diesem Grund gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung stimmen.
Herr Reincke fragt nach, wer die Landesmittel zur Projektförderung aktiviere bzw. beantrage
und ob der Personalrat der Umsetzung von Beschäftigten bereits zugestimmt habe.
Herr Oberbürgermeister Demnitz erklärt, dass die Einsatzmöglichkeit der
betroffenen Beschäftigten sowie die weitere Verfahrens- und Vorgehensweise noch
abgeklärt werden müsse.
Herr Röspel bedauert, dass diese Maßnahme zur Qualifizierung von Frauen nicht weitergeführt
wird. Herr Röspel geht davon aus, dass ein großer Teil der Aufgaben von
der agentur mark weiterhin wahrgenommen wird. Es werde somit eine Verlagerung
der bestehenden Aufgaben vorgenommen.
Herr Hammer erklärt für seine Fraktion Bürger für Hagen, dass diese die Beschlussfassung
der Landesregierung respektiere und sichert die Zustimmung zur Verwaltungsvorlage
zu.
