14.12.2006 - 5.32 Nutzung von Schulhöfen als SpielflächenBefriste...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Hammer signalisiert die Zustimmung seiner Fraktion Bürger für Hagen zur vorliegenden Verwaltungsvorlage, möchte aber geklärt wissen, inwieweit die Polizei mit den dann dort vertriebenen Jugendlichen umgeht und die Situation weiter beobachtet.

 

Herr Jochen Weber äußert sein Verständnis für die Belange der dort ansässigen Anwohner bezüglich der erwünschten Ruhezeiten und beantragt den Beschluss in der Form zu fassen, dass die Verwaltung beauftragt wird, den Schulhof der Grundschule Eilpe mit Einbruch der Dunkelheit, spätestens ab 20.00 Uhr, abzuschließen.

 

Herr Strüwer erläutert die Beschlussfassung des Jugendhilfeausschuss, der mehrheitlich der Auffassung ist, dass durch das unsoziale Verhalten von Einzelnen nicht andere Jugendlichen und Kinder, die den Schulhof ordentlich nutzen, leiden dürfen. Es bestehe im Vorfeld von der Polizei, der Bezirksjugendpflege und den Beteiligten der Offenen Ganztaggrundschule die Bereitschaft, sich in diese Problematik mit einzubringen und zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, die auch den berechtigten Anliegen der Anwohner entsprechen.

 

Herr Dücker teilt mit, dass er den Vorschlag von Herrn Jochen Weber bereits im Jugendhilfeausschuss vorgestellt, diesen aber aufgrund der geführten Diskussion wieder zurückgezogen habe.

 

Frau Neuhaus ist der Meinung, dass sich die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl sehr ausgiebig mit der Thematik auseinandergesetzt habe und den dort anliegenden Einwohner Rechnung getragen werden sollte. Dem Vorschlag von Herrn Jochen Weber schließt sich Frau Neuhaus an.

 

Herr Ludwig trifft die Feststellung, dass in Hagen, und gerade in Eilpe/Selbecke, Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche nicht im ausreichenden Maße vorhanden sind. Diese Tatsache sei bei einer Entscheidung zu berücksichtigen, damit es nicht zu weiteren

Übergriffen auf Schulhöfen kommt. Insbesondere fehlen qualifizierte Ansprechpartner für die Jugendlichen in den Stadtteilen.

 

Herr Wölm geht auf den bestehenden Beschluss des Rates ein, Schulhöfe für spielende Kinder offen zu halten. Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl vertrete allerdings die Auffassung, dass sich die in den Abendstunden aufhaltenden heranwachsenden Jugendlichen auf dem Schulgelände ordnungsgemäß verhalten müssten. Trotz Einsatz der Jugend-Cops und anderen Beteiligten sei dies nicht gelungen. Mit dem Vorschlag von Herrn Jochen Weber erkläre sich die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl einverstanden.

 

Herr Sondermeyer gibt zu bedenken, dass im Zusammenhang mit der Gesamtproblematik die Ursachen ermittelt werden müssen.

 

Herr Strüwer entgegnet Herrn Sondermeyer, dass viele Hagener Vereine und Einrichtungen eine wertvolle Jugendarbeit leisten würden. Dem angesprochenen Personenkreis an der Grundschule Eilpe fehle einfach die Einsicht, wie man sich in der Öffentlichkeit ordnungsgemäß verhalte.

 

Herr Thielmann erklärt für die FDP-Fraktion, dass diese sich dem Vorschlag von Herrn Jochen Weber anschließen werde.

 

Frau Kingreen kritisiert die Aussage von Herrn Strüwer bezüglich der Jugendlichen. Eine Beurteilung vorzunehmen, ohne die Hintergründe des Verhaltens von Jugendlichen zu ergründen, sei nicht nachvollziehbar. In dieser Angelegenheit hätte mehr soziale Jugendarbeit anhand eines vorgelegten Konzepts geleistet werden müssen.

 

Herr Oberbürgermeister Demnitz lässt über den weitergehenden Beschlussvorschlag von Herrn Jochen Weber abstimmen.

 

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, den Schulhof der Grundschule Eilpe mit Einbruch der Dunkelheit, spätestens ab 20.00 Uhr, abzuschließen.

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen