14.12.2006 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 14.12.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Sch. bezieht sich auf einen Zeitungsartikel aus der örtlichen Presse und
fragt nach, ob die Stadt Hagen mit öffentlichen Geldern an der Börse spekuliere
und ob sich dadurch die Schulden der Gemeinde erhöht haben.
Herr Gerbersmann erklärt, dass sich die Stadt Hagen durch den
Abschluss von privaten Geschäften bemühe, die durch die Zinsenzahlungen
entstehende Schuldenbelastung zu reduzieren. Dieses sei in erheblichen Umfang
erreicht worden. Bei Betrachtung des Marktwertes werde deutlich, dass derzeit
zwei Geschäfte einen negativen Marktwert haben. Wie sich dieser zukünftig
entwickeln werde, kann zurzeit nicht vorausgesehen werden.
Frau L. fragt nach der aktuellen Leihgebühr der Stadtbücherei Hagen.
Herr Oberbürgermeister Demnitz sichert eine schriftliche Beantwortung zu.
Herr Oberbürgermeister Demnitz bestätigt auf Nachfrage von Frau L., dass
sich die Energiepreise von mark-E im Rahmen der Mehrwertsteuererhöhung im neuen
Jahr erhöhen werden.
Auf Nachfrage von Frau L. bestätigt Herr
Oberbürgermeister Demnitz, dass seine Versorgungsansprüche aus dem
allgemeinen Haushalt und damit auch aus Steuermitteln finanziert werden.
Herr P. gibt eine persönliche Stellungnahme zu seinem von der Verwaltung erhaltenen
Antwortschreiben bezüglich eines pädagogischen Projektes in der Obernahmer sowie
zum ehemaligen Krupp Gästehaus ab und erwartet eine erneute persönliche Beantwortung
von Herrn Dr. Schmidt.
Zusätzlich möchte Herr P. von Herrn
Grothe wissen, ob für die Renovierungsarbeiten im angesprochenen ehemaligen
Krupp Betriebskrankenkassen-Gebäude ausschließlich 1- Euro-Kräfte des Werkhofs
eingesetzt werden oder ob auch Ausschreibungen an Fachbetriebe ergangen seien.
Ergänzend erneuert Herr P. seine Anfrage
an Herrn Dr. Bleicher vom 09.11.06 zum Einsatz von 1-Euro-Kräften beim
Hagener Entsorgungsbetrieb im Sommer 2006, die als Urlaubsvertretungen für
Festangestellte eingesetzt wurden und erwartet eine persönliche schriftliche
Beantwortung.
Darüber hinaus geht Herr P. auf die von Herrn
Dr. Schmidt gemachte Aussage in der Bezirksvertretung Hohenlimburg ein,
dass ca. 20 % der Werkhof 1-Euro-Kräfte auf den ersten Arbeitsmarkt
untergebracht werden können. Herr P. bittet um Auskunft, welcher
zeitliche Rahmen und welches Zahlenmaterial diese Aussage bekräftige. Des Weiteren
möchte Herr P. wissen, ob die Arbeitskräfte, die durch Arbeitsunfall und/oder
durch Arbeitsunfähigkeit (15-Tage-Regelung) oder durch Ausscheiden aus der Maßnahme
im Zusammenhang mit dem bestehenden Zahlen berücksichtigt worden sind.
