09.11.2006 - 3.1 Anfrage der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünenhier...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 09.11.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
Wortprotokoll
Herr Oberbürgermeister Demnitz verweist auf die Stellungnahme der Verwaltung, die als Anlage 4 Gegenstand der Niederschrift
ist.
Herr Riechel bezieht sich in seinen Ausführungen auf den von der Fraktion Bündnis 90
/ Die Grünen eingereichten Fragenkatalog zur beantragten Steinbrucherweiterung
der Firma Rheinkalk, der als Anlage 5
der Niederschrift beigefügt ist. Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen bittet um
eine schriftliche Beantwortung der Fragen. Die Antworten könnten in die noch zu
fertigende Verwaltungsvorlage eingearbeitet werden. Als verfahrensbeteiligte
Behörde sei die Verwaltung verpflichtet eine fachliche Stellungnahme zum Antrag
der Firma Rheinkalk abzugeben und die Genehmigungsfähigkeit aus Sicht der
Unteren Wasserbehörde, der Unteren Landschaftsbehörde und allen anderen zu
beteiligenden fachlichen Ämtern zu bewerten. Herr Riechel möchte wissen,
wann die Verwaltung dieser gesetzlichen Verpflichtung nachkomme.
Herr Dr. Bleicher erläutert, dass die von Herrn Riechel
geforderte Bewertung eine Stellungnahme der Träger öffentlicher Belange ist. Es
ist wie üblich vorgesehen, diese Stellungnahme mit der Verwaltungsvorlage zur
letztendlichen Entscheidung dem Rat vorzulegen.
Herr Thielmann hat Verständnis für die frühzeitige Einreichung des umfangreichen Fragenkatalogs
der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, bemängelt aber den Einstieg des
Fragenkatalogs, der im Vorfeld deutlich mache, dass das gesamte Verfahren aus
Sicht der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen unzulässig sei.
Frau Priester-Büdenbender fragt nach, ob der Verwaltung bekannt sei, dass
ein Genehmigungsverfahren für eine potenzielle Ausgleichsfläche für den
Steinbruch bei der Bezirksregierung vorliege und wenn ja, seit wann der
Verwaltung dies bekannt sei. Darüber hinaus möchte Frau Priester-Büdenbender
wissen, ob so genannte Scopingpapiere in der Verwaltung vorliegen.
Herr Dr. Bleicher geht davon aus, dass sich die Nachfrage von Frau
Priester-Büdenbender auf eine Fläche zur Stadtgrenze nach Iserlohn bezieht.
Dort ist ein vergleichbares genehmigungsrechtliches Verfahren angedeutet
worden. Es gebe dazu Scopingunterlagen, die der Verwaltung bekannt seien.
Inwieweit das dem Vorhaben des Planfeststellungsverfahrens der Firma Rheinkalk
widerspreche oder eine andere entsprechende Auswirkung habe, kann Herr Dr.
Bleicher zurzeit nicht beurteilen. Die Beantwortung aller Fragen der
Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen könnte frühestens im ersten Halbjahr 2007 im
Rahmen der vorbereitenden Entscheidungsvorlage erfolgen. Zu dem Zeitpunkt käme
es auf die entsprechende Antragstellung auf der Stadtgrenze zu Iserlohn und der
betroffenen Flächen an.
Frau Kingreen entgegnet Herrn Thielmann, dass Ihre Fraktion den Antrag zum
jetzigen Zeitpunkt für nicht genehmigungsfähig halte. Die Fraktion Bündnis 90/
Die Grünen strebet ein rechtssicheres Verfahren an. Die gestellten Fragen
richten sich originär an Verwaltung und den Rat der Stadt, um deutlich zu
machen, dass es sich um ein bedeutendes Planfeststellungsverfahren handele.
Herr Marscheider bittet alle Fraktionen um ein faires Verhalten
bei den kommenden Beratungen zur Steinbrucherweiterung der Firma Rheinkalk.
Auf die Nachfrage von Frau
Priester-Büdenbender, ob die mögliche potenzielle Ausgleichsfläche für die
Steinbrucherweiterung nach der Beantwortung der Fragen nicht mehr zur Verfügung
stehe, antwortet Herr Dr. Bleicher, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt
nicht beurteilt werden kann.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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160,2 kB
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Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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545,8 kB
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2
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(wie Dokument)
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90,4 kB
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