26.10.2023 - 5.4 Barrierefreiheit an Schulen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.4
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 26.10.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Räder führt aus, dass dem Facheberich 65 aktuell noch keine Übersicht zu dieser Thematik vorläge, da es aufgrund von Personalmangel nicht möglich gewesen sei eine detaillierte Aufstellung in so kurzer Zeit anzufertigen. Er gibt jedoch an, dass die Aufstellung dem SAS nachgereicht werde, sobald diese vorliege.
Herr Mechnich führt an, dass er einsieht, dass eine bauliche Umrüstung des Gebäudes zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Er erkundigt sich jedoch, ob die Anschaffung eines Evac-Chair nicht eine Möglichkeit wäre, um einem Kind im Rollstuhl schneller zu helfen.
Frau Soddemann weist daraufhin, dass es für diese konkrete Situation dringend einer guten Übergangslösung bedarf. Sie erklärt, dass es bezüglich der Zuweisungen von Kindern an bestimmte Schulen immer wieder zu Einzelfallentscheidungen komme, so werden Kinder auch mal Schulen zugewiesen, an denen keine übergreifende Barrierefreiheit gegeben ist.
Frau Bartscher erkundigt sich inwieweit die Fluchtwege an Schulen barrierefrei seien.
Herr Räder erklärt, dass die Beantwortung dieser Frage ebenfalls Teil der schriftlichen Gesamtaufstellung wäre.
Frau Veneziano berichtet über einen Feueralarm an der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule, bei dem das Kind im Rollstuhl, welches die Schule besucht im Ernstfall nicht hätte gerettet werden können.
Herr Walter möchte wissen, warum Kinder einer Schule zugewiesen werden, an der sie sich nicht selbstständig fortbewegen können.
Da die Umsetzung der Barrierefreiheit an den Hagener Schulen noch einige Jahre in Anspruch nehmen werde, sollte die Stadt eventuell Gegenvorschläge an Arnsberg richten, wenn es um die Zuweisung von Kindern mit Einschränkungen komme.
Herr Mechnich wirft ein, dass es derzeit in Hagen kein barrierefreies Schulgebäude gebe.
Herr Severcan möchte von der Verwaltung gerne eine Matrix erhalten, in der erkenntlich wird, welche Schulen welche Art Barrierefreiheit liefern.
Frau Soddemann erklärt, dass sie nicht wisse, wie man das in einer Matrix darstellen solle. Sie erklärt, dass die Umsetzung der Inklusion Herausforderungen mit sich bringe, die man natürlich versuchen müsse anzugehen, dies sei allerdings nicht so schnell realisierbar, wie es benötigt werde.
Frau Speckmann führt aus, dass es im Grundschulbereich bereits Schulen gibt, die gewisse Dinge vorweisen können. Die Schulaufsicht müsse in jedem Einzelfall die Situation neu bewerten und dann Empfehlungen für bestimmte Schulgebäude aussprechen, dies müsse aber immer individuell anhand der vorliegenden Einschränkung vorgenommen werden. Dies habe aber bisher schon häufig gut geklappt.
