28.09.2006 - 4.1 Vorschlag der CDU-Fraktion und Fraktion Bürger ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 28.09.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Gesine Specht
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Marscheider stellt den gemeinsamen Antrag der Fraktion
Bürger für Hagen und der CDU-Fraktion vor, der als Anlage 4 der Niederschrift beigefügt ist.
Herr Weber zitiert aus Niederschrift des Rates vom 03.04.2003 und bezieht sich
dabei auf die von Herrn Gerbersmann gemachte Aussage hinsichtlich einer
kostenneutralen Umsetzung zusätzlicher Öffnungszeiten im Zentralen Bürgeramt. Herr
Weber begrüßt den gemeinsam gestellten Antrag beider Fraktionen und bittet
darüber nachzudenken, dass im Beschlussvorschlag enthaltene
Dienstleistungsangebot über die Probezeit hinaus auszuweiten.
Herr Röspel bittet Herrn Oberbürgermeister Demnitz, im Rahmen seiner
Organisationsgewalt dafür Sorge zu tragen, dass die Hagener Bürgerinnen und
Bürger das Dienstleistungsangebot des Bürgeramtes Mitte am Samstagvormittag in
Anspruch nehmen können. Die Sparkasse Hagen biete ebenfalls nach ihrer Neueröffnung
einen Kundenservice zwischen 10.00 und 14.00 Uhr an.
Frau Kingreen erinnert an die Vorgaben der Aufgabenkritikkommission, wonach mit den
vorhandenen Mitteln und Möglichkeiten die bestehenden Dienstleistungen des
Bürgeramtes angeboten werden können. Bei einer
Ausweitung der Öffnungszeiten dürfen die finanziellen Aufwendungen nicht außer
Acht gelassen werden. Eine kostenneutrale Umsetzung der im Antrag gestellten
Maßnahme sei nach den Vorgaben der Aufgabenkritikkommission, bei Beibehaltung
der bisherigen Öffnungszeiten, nicht durchführbar. Frau Kingreen bittet
die Verwaltung, zu dieser Thematik eine Verwaltungsvorlage zu erstellen.
Herr Dr. Bleicher begrüßt den eingereichten Antrag, bittet aber um
Beachtung bestimmter Rahmenbedingungen. Unter den bestehenden Konsolidierungsgesichtspunkten
sei es schwierig, weitere Öffnungszeiten für die Bürgerämter festzuschreiben.
Ergänzend geht Herr Dr. Bleicher auf die Organisationsgewalt des
Oberbürgermeisters und der erforderlichen Beteiligungspflicht des Personalrates
ein. Herr Dr. Bleicher schlägt vor, bis zur Ratssitzung im November eine
Verwaltungsvorlage über die Rahmenbedingungen zu erstellen und diese
kostenmäßig zu hinterlegen.
Herr Manfred Weber erklärt für seine Fraktion Die Linke.PDS, dass
diese sich gegen den Antrag aussprechen werde. Die Umsetzung der Maßnahme sei
familienunfreundlich.
Herr Thielmann erinnert an das Pilotprojekt des Bürgeramtes in Wehringhausen. Damals sei
ebenfalls der Samstagvormittag als Serviceleistung angeboten und wegen
mangelnder Nachfrage eingestellt worden. Es sei aber durchaus vorstellbar, dass
sich die Nachfrage inzwischen geändert habe.
Des Weiteren bezieht sich Herr Thielmann auf
den Punkt 3 des gestellten Antrages und schlägt vor, dass die personelle
Besetzung durch die Umstrukturierung der Dienstzeiten bei den Mitarbeitern des
Bürgeramtes erfolgen sollte. Dadurch könne eine kostenneutrale Umsetzung der
Maßnahme erreicht werden.
Herr Flebus erklärt für die Republikaner, dass diese ausdrücklich für den
eingebrachten Antrag stimmen werden.
Herr Röspel entkräftet die Argumentation von Herrn Manfred Weber dahingehend,
dass der entsprechende Freizeitausgleich auf einen Freitag oder Montag verlegt
werden könnte und dementsprechend die Familien in den Genuss eines verlängerten
Wochenendes kämen.
Herr Oberbürgermeister Demnitz bittet über den Vorschlag von Herrn Dr.
Bleicher nachzudenken, um mehr Informationen zu den Kosten und den
Personalbedarf zu erhalten, damit der Rat eine sachgerechte Entscheidung
treffen kann. In der Novembersitzung des Rates wird die Verwaltung eine
entsprechende Vorlage zur Entscheidung vorlegen.
Herr Marscheider kann sich dieser Verfahrensweise unter der
Voraussetzung anschließen, dass die Kosten nicht unangemessen hoch seien und am
Umsetzungstermin 01.01.2007 festgehalten werde.
Herr Dr. Bleicher weist darauf hin, dass der Umsetzungstermin
01.01.2007 nur vorbehaltlich der Zustimmung und Genehmigung aller anderen
Beteiligten realisiert werden kann. Herr Dr. Bleicher sichert zu, den
von Herrn Marscheider vorgeschlagenen Termin als Zielsetzung vorzugeben.
Auf die Frage von Herrn Ciupka, inwieweit
der Personalrat angehört werden müsse, antwortet Herr Hoffmann, dass die
Festlegung von Arbeitszeiten mitbestimmungspflichtig ist.
Herr Oberbürgermeister Demnitz antwortet auf eine Frage von Herrn Finck,
dass der Personalrat über den eingebrachten Antrag bereits informiert sei und erwähnt
das bevorstehende Beteiligungsverfahren.
Herr Oberbürgermeister Demnitz stellt dass Einvernehmen des Rates über die vorgeschlagene
Verfahrensweise von Herrn Dr. Bleicher fest.
Anlagen zur Vorlage
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21,2 kB
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Anlagen
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