28.09.2006 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 28.09.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr P. zitiert aus der Ausgabe der Westfalenpost vom 27.07.06 und fragt nach,
ob ab dem 01.11.06 in der Obernahmer in Hohenlimburg im Rahmen eines so
genannten intensiv pädagogischen Projekts, 15 Mädchen und Jungen im Alter von
10 bis 18 Jahren das ehemalige Krupp Gästehaus des Werkhofs umbauen und
sanieren sollen. In diesem Zusammenhang möchte Herr P. wissen, ob auch
so genannte schwer erziehbare Kinder und Jugendliche den geltenden
Jugendschutzbestimmungen unterliegen.
Darüber hinaus bittet Herr P. um Auskunft,
welche weitere Verwendung für das dann Instand gesetzte Gebäude vorgesehen ist.
Sollte eine Sonderschule für schwer erziehbare Kinder unter der Federführung
der „Jugendhilfe Selbecke“ in Betracht gezogen werden, so stellt Herr
P. die Frage, ob dies nicht eine primäre Pflichtaufgabe der Stadt Hagen
sei.
Weiter möchte Herr P. wissen, wer für die
Bauaufsicht des als Wohngruppenunterkunft vorgesehenen ehemaligen Krupp
Betriebskrankenkassengebäudes zuständig sei. Dieses werde zurzeit von 1 Euro
Arbeitskräften des Werkhofs renoviert. Im Rahmen dieser Thematik fragt Herr
P. nach, warum die „Jugendhilfe Selbecke“ mit dem Werkhof langfristige
Mietverträge abschließe.
Des weiteren stellt Herr P. die Frage nach
der Verwendung der Hagener Fördermillionen der ARGE bezüglich der älteren
Langzeitarbeitslosen. In dieser Angelegenheit fragt Herr P. nach den
konkreten Umsetzungsmaßnahmen und Initiativen der Stadtverwaltung und inwieweit
die im Rat vertretenen Parteien und Landtagsabgeordneten darin involviert
seien.
Herr Oberbürgermeister Demnitz sichert eine schriftliche Beantwortung der
Fragen zu.
Herr H. thematisiert den Wegfall der Schulbezirksgrenzen zum Schuljahr 2007 und
bittet den Rat, seinen Ratsbeschluss vom 31.08.2006 noch einmal zu überdenken.
Herr B. möchte wissen, ob er eine schriftliche Antwort auf sein an Herrn Oberbürgermeister Demnitz gerichtetes
Schreiben bezüglich der Kindergartenbeiträge in Hagen erwarten könne.
Herr Oberbürgermeister Demnitz sichert eine schriftliche Antwort zu.
Frau H. bittet um Auskunft, warum die öffentlichen Toiletten in Hagen ab 18.00
Uhr verschlossen werden. Ergänzend möchte Frau H. wissen, inwiefern die
behindertengerechten Toiletten für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich sind.
Weiter bezieht sich Frau H. auf den hygienischen Zustand des
Kinderspielplatzes im Volkspark, in dem ihrer Auffassung nach einige Bürger
ihre Notdurft verrichten würden.
Frau H. möchte geklärt wissen, wie die Verwaltung auf die schlechten
hygienischen Zustände an den Hagener Schulen reagieren werde.
Frau H. fragt die Ratsfraktion Die Linke. PDS, warum diese ihren Antrag
„Nachteilsausgleich für Behinderte“ in der Ratssitzung vom
22.06.2006 zurückgezogen habe und bittet um eine direkte Antwort. Die anderen
Fragen sollen schriftlich beantwortet werden.
Herr Sondermeyer antwortet, dass der Antrag der Fraktion Die
Linke.PDS „Nachteilsausgleich für Behinderte“ neu überarbeitet und
dann dem Sozialausschuss zur Beratung vorgelegt werde. Die Angelegenheit
„Hygienischer Zustand des Kinderspielplatzes im Volkspark“ sei
bereits von seiner Fraktion thematisiert worden. Hierzu läge eine Antwort der
Verwaltung vor, die Frau Heiermann zur Verfügung gestellt werden könne.
Herr Glaeser ergänzt, dass die Verwaltung aufgrund eingeleiteter Untersuchungen keine
Gesundheitsgefährdung auf dem Kinderspielplatz im Volkspark festgestellt habe.
Frau A. bezieht sich in ihrer Frage auf einen Artikel aus der Westfälischen Rundschau
vom 31.08.06 und fragt nach, warum sich Herr Dr. Schmidt nicht bei dem
angesprochenen Bürger persönlich entschuldige. Frau A. bittet um
schriftliche Beantwortung.
Auf die Frage von Herrn S., welche Gründe
die antragstellende Fraktion zur Aufhebung der Schulbezirksgrenzen für das
Schuljahr 2007 bewegt habe, verweist Herr Thielmann auf die Niederschrift
des Rates vom 31.08.2006.
