17.10.2023 - 4 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Selter berichtet, sie habe im Allris auch für den Naturschutzbeirat interessante Themen gefunden und bittet die Verwaltung um Mitteilung. Es handelt sich hierbei um die Anfragen der Fraktion Bürger für Hohenlimburg in der Sitzung der Bezirksvertretung Hohenlimburg vom 28.09.2023, „Basisches Sickerwasser aus der Deponie Hasselbachtal“ (Drucksachennummer 0772/2023, s. Anlage 1) und „Wasserstände in den Messbrunnen des Bereichs Steinbruch Donnerkuhle“ (Drucksachennummer 0773/2023, s. Anlage 2).

 

Herr Gockel, der sich in der Sitzung des Bezirksvertretung Hohenlimburg bereits zu den Themen geäußert hat, antwortet zu beiden Themen.

 

 

Basisches Sickerwasser aus der Deponie Hasselbachtal:

 

Am 30.01.2023 sei die wasserrechtliche Genehmigung für die Herstellung der Behandlungsanlage für das an der Ostböschung gesammelte Wasser erteilt worden. Die Bauarbeiten seien begonnen worden.

 

Der oberflächliche Austritt geringer Sickerwassermengen im wesentlichen Bereich des Deponiekörpers werden seitens des Umweltamtes kontinuierlich beobachtet. Bisher bestand zu keinem Zeitpunkt die Veranlassung, hier ähnliche Maßnahmen wie im Osten der Deponie anzuordnen, da keine Gefahr für die Umwelt oder Menschen besteht. Im Zuge der Baumaßnahmen wird auch im Westen der Deponie eine Rigole eingebaut, um die geringen Wassermengen zu fassen und der Behandlungsanlage zuzuführen.

 

Frau Selter berichtet, sie habe vor zwei Jahren eine Art Ölfilm auf dem Gewässer gesehen. In der Deponie lagere nach ihrer Kenntnis auch Steinkohlenteer, der im basischen pH-Bereich wasserlöslich sei. Sie fragt, ob im Eluat Steinkohlenteer gemessen und nachgewiesen sei. Sie bittet die Verwaltung um Nachprüfung.

 

Antwort der Verwaltung:

Regelmäßige Beprobungen der Oberflächengewässer vor und hinter dem potentiellen Einflussbereich des Deponiekörpers zeigen deutlich, dass aus diesem keine Schadstoffeinträge in die angrenzenden Oberflächengewässer stattfinden.

 

 

Wasserstände in den Messbrunnen des Bereichs Steinbruch Donnerkuhle:

 

Im Rahmen der Planfeststellung zur Tiefenerweiterung des Steinbruchs aus dem Jahr 2011 ist ein Grundwassermonitoring festgesetzt worden. Bei Auswertung der vierteljährigen Berichte konnten zu keinem Zeitpunkt Änderungen in den Messtellen festgestellt werden, die einem kausalen Zusammenhang mit der Sümpfung im Steinbruch stehen. Die genehmigten zulässigen Sümpfungsmengen seien auch nicht ausgeschöpft worden. Die Grundwasserhöhen in den Messstellen sind einsehbar auf der Internetseite: www.elwasweb.nrw.de.

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Siehe Anlage.

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Anlagen