24.10.2023 - 6 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates

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Wortprotokoll

Herr Röspel ist sich nicht sicher, ob der Kreis der Anwesenden die richtigen Ansprechpartner bezüglich seiner Anfrage sei. Er möchte sich mit seiner Anfrage auf den sogenannten „Bilderstreit an der FernUniversität Hagen“ beziehen. Herr Röspel stellt die Frage, ob sich dieser Ausschuss mit der Thematik auseinandersetzen müsse und/oder ob der Hagener Heimatbund dort eingreifen könne.

 

Herr Eiche ist froh, dass dieses Thema aufgegriffen wurde. Er selbst sei ebenfalls entsetzt gewesen, wie mit der Thematik an der FernUniversität umgegangen worden sei. Er vertritt durchaus die Meinung, dass sich dieser Ausschuss dem Thema annehmen müsse. 

 

Herr Walter hinterfragt, ob die Anfrage so zu verstehen sei, dass der Kulturausschuss die Verwaltung auffordern solle, gemeinsam mit dem Heimatbund an die FernUniversität heranzutreten, um eine Änderung der Situation herbeizuführen.

 

Herr Borchert gibt zu bedenken, dass es sich bei dem Gebäude der FernUniversität um kein städtisches Gebäude handelt.

 

Herr Walter stellt somit fest, dass für die Verwaltung und für den Kulturausschuss rein formal gesehen keinerlei Befugnis bestehe dort einzugreifen. Er nehme die Anfrage von Herrn Röspel und die nachfolgende Diskussion im Ausschuss als Statement wahr, dass man zu dieser Thematik den Hagener Heimatbund auffordern möchte den Kontakt zur FernUniversität zu suchen, um eventuell eine Veränderung der Bildverhüllung zu erreichen.

Entsprechende Künstler bzw. Mitglieder des Heimatbundes seien ja ebenfalls auch Mitglied im Kultur- und Weiterbildungsausschuss und könnten somit dieses Statement mitnehmen.

 

Herr Fischer erkundigt sich nach dem aktuellen Sachstand zur Berichterstattung zum Thema „Sonntagsöffnung von Büchereien“. Zu diesem Thema habe die Verwaltung in der letzten Kulturausschusssitzung vor der diesjährigen Sommerpause einen Bericht zugesagt. 

 

Herr Becker antwortet, dass sich die Verwaltung mit dem entsprechenden Fördersonderprogramm auseinandergesetzt habe. Dieses Sonderprogramm habe sich von den Konditionen her gegenüber dem aus dem Jahr 2020 weder zum Positiven noch zum Negativen verändert. Die klare Botschaft sei weiterhin, dass zur Inanspruchnahme des Förderprogrammes eigenstädtisches Geld mitgebracht werden müsse. Also stelle sich ihm die Frage, ob es in der aktuellen Konsolidierungssituation trotzdem ausgearbeitet werden solle. Wenn dieses gewünscht sei, könne durchaus dargestellt werden, welches Minus durch eine Umsetzung des Förderprogramms entstehen werde.

 

Herr Fischer möchte die Verwaltung bitten, einen entsprechenden Vorschlag zu präsentieren, damit der Kulturausschuss sich ein Bild davon machen könne, welche Kosten entstünden und wie sich eventuell Besucherströme entwickeln könnten. Herr Fischer verweist in diesem Zusammenhang auf die „Bibliothek der Dinge“, die sehr gut angenommen werde.

 

Herr Walter möchte sich Herrn Fischer anschließen und fände es sehr interessant zu wissen, was eine Sonntagsöffnung überhaupt kosten werde.

Frau Soddemann sagt eine Aufbereitung des Themas unter Berücksichtigung des aktuellen Fördersonderprogramms und der aktuellen Haushaltssituation der Stadt Hagen zu.  

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Beschluss:

 

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