12.09.2023 - 6 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 12.09.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:01
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Gloger möchte gerne wissen, welche Kunst- und Kulturpreise es in der Stadt Hagen gebe und in welchen Zeiträumen diese verliehen würden.
Des Weiteren interessiere ihn, wie die Finanzierung eines solchen Preises zustande kommen könne und ob man dafür auch Stiftungen ansprechen könne, wie zum Beispiel einen „Emil Schumacher Preis für Künstlerinnen und Künstler unter vierzig Jahren“.
Hierbei handele es sich lediglich um Ideen, die Herr Gloger in diesen Ausschuss einbringen möchte.
Herr Dr. Belgin antwortet, dass sowohl der Karl-Ernst-Osthaus-Preis als auch der Ernst-Meister-Preis im kommenden Jahr vergeben werden würden. Man habe sich dazu entschieden, beide Preise alle drei Jahre zu vergeben. In der Vergangenheit wurden die Preise dreimal hintereinander alle zwei Jahre vergeben, hier habe sich aber herausgestellt, dass eine Sponsorensuche immer schwieriger geworden sei.
Zum Thema „Emil Schumacher Preis für Kunst“ regt Herr Dr. Belgin an, sich direkt an die Stiftung zu wenden. Die Idee findet er selbst sehr interessant. Herr Dr. Belgin meint aber auch anhand der Frage von Herrn Gloger verstanden zu haben, dass ein allgemeiner Kunst- und Kulturpreis bezüglich der kulturellen Aktivitäten der Stadt Hagen ausgelobt werden solle.
Herr Gloger bestätigt die Annahme von Herrn Dr. Belgin und verweist dabei auf den, doch sehr großen, Migrationshintergrund innerhalb der Stadt Hagen. Herr Gloger sei der Meinung, dass auch gerade der Zuwanderungsbereich in der Vergangenheit künstlerisch wenig berücksichtigt worden sei und dass hier mehr unternommen werden müsse.
Herr Dr. Belgin verweist auf das Programm des Osthaus Museums Hagen der vergangenen vierzehn Jahre. Es wurde sehr viel Kunst, die auch migrantischen Ursprungs sei, gezeigt worden. Zur stärkeren Einbindung der migrantischen Bevölkerung in Hagen bedürfe es aber auch entsprechender finanzieller Mittel. Hierzu müsse zunächst eine Diskussion an gesonderter Stelle geführt werden mit den entsprechenden Stimmen aus allen Fraktionen.
Herr Sondermeyer fragt für den Beirat für Menschen mit Behinderung, wann die Baumscheiben in der Hagener Fußgängerzone vollständig saniert oder entfernt werden würden. Teilweise bürgen diese Baumscheiben eine Gefahrenstelle für Menschen mit Behinderung.
Frau Soddemann zeigt Verständnis für die Frage von Herrn Sondermeyer verweist die Beantwortung dieser Anfrage aber auf den Bauausschuss.
Man sehe schon anhand der Problematik rund um das Planetenmodell, dass verschiedene Zuständigkeiten gegeben seien. Sobald es um Fragen zum Kunstwerk an sich gehen würde, sei der Kulturausschuss zuständig, bei dieser Anfrage allerdings sei eine andere Hauptintention vorrangig.
