14.06.2023 - 6 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 14.06.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Fritsche fragt an, welchen Sachstand momentan die Freischaltung des Kulturpasses habe.
Frau Soddemann teilt dazu mit, dass die Registrierung als Kultureinrichtung sehr kompliziert sei.
Das Verfahren gelte es zu vereinfachen, der Aufwand zur Registrierung sei derzeit noch sehr hoch.
Herr Fuchs berichtet, dass Informationen zur Registrierung sehr kurzfristig durch die Bundesregierung erfolgt seien. Dadurch bestand zu wenig Zeit im Vorfeld, um sich auf dieses Verfahren einzustellen. Dieses betreffe alle anderen Museen ebenso.
Herr Rudel fragt an, wann mit einer Eröffnung der Gastronomie im ehemaligen Novys zu rechnen sei.
Herr Dr. Belgin kann dazu mitteilen, dass eine Bewerbung vorläge.
Die Um- und Einbauten der Küche seitens der Stadt liefen bereits. So hoffe man, dass die Gastronomie im August 2023 wiedereröffnen könne.
Ebenso gebe es eine Bewerbung für die Gastronomie im Wasserschloss Werdringen. Die Gastronomie dort werde in sehr naher Zukunft eröffnet werden.
Herr Walter bedankt sich für diese positiven Auskünfte.
Herr Dr. Fehske fragt an, wann wieder Bücher im Kunstquartier zum Verkauf angeboten würden.
Herr Dr. Belgin teilt dazu mit, dass in der Vergangenheit eine Buchhändlerin aus Dortmund den Hagener Museumshop elf Jahre geleitet habe, jedoch damals auch schon ihrerseits angemerkt wurde, dass sich das Hagener Geschäft nur mit Hilfe anderer Einkünfte aus anderen Museumsshops tragen könne. Ein Problem bestehe auch darin, dass es keinen separaten Eingang gebe und sich die Zeiten des Verkaufs an die Öffnungszeiten des Museums richten müssten.
Herr Walter fasst zusammen, dass die Rahmenbedingungen für einen Museumsshop nicht gut seien. Jedoch stünden momentan mehrere Vitrinen im Eingangsbereich, die Kataloge präsentierten.
Herr Dr. Belgin berichtet, dass aktuell eine zentrale Vitrine genutzt würde, in der Ausstellungskataloge beider Museen gezeigt und an der Kasse verkauft würden.
Herr Walter hofft, dass sich irgendwann doch noch eine Möglichkeit böte, einen Museumsshop einzurichten.
Herr Fischer fragt an, wie Hagen mit dem Thema der Sonntagsöffnung für Bibliotheken umgehen werde.
Herr Becker erklärt, dass es dazu ein Förderprogramm der Landesregierung gebe, welches die Sonntagsöffnung ermögliche. Ein Bericht dazu sei bereits im Jahr 2020 seitens der Verwaltung vorgelegt worden (Anmerkung der Schriftführung: Vorlage 0731/2020).
Eine Sonntagsöffnung bedinge zusätzliche Investitionen und Personal.
Eine detaillierte Berichterstattung könne im Herbst in diesem Ausschuss erfolgen, wenn dies gewünscht sei.
