19.04.2023 - 5.4 Vorstellung "Bibliothek der Dinge" der Stadtbüc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 19.04.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Lückel möchte an den vorherigen Tagesordnungspunkt der VHS mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ anknüpfen und möchte das neue und innovative Projekt der Stadtbücherei Hagen „Bibliothek der Dinge“ vorstellen.
Anhand einer Power-Point-Präsentation erläutert Frau Lückel das Projekt und seine Hintergründe.
(Anmerkung der Schriftführung: die Power-Point-Präsentation ist als Anlage 2 dieser Niederschrift hinzugefügt).
Momentan gebe es 78 Geräte in der „Bibliothek der Dinge“ und seit Beginn des Jahres habe es 244 Ausleihvorgänge gegeben, diese Zahl unterstreiche die Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger nach den verschiedensten Geräten mit außergewöhnlichen Medienformaten deutlich.
Diese Zahlen zeigten, dass dieses Angebot gerne angenommen werde, obwohl dieses Programm noch nicht allzu sehr bekanntgemacht worden sei.
Frau Buchholz hat zu dem erwähnten Medienschrank eine rein technische Frage. Häufig würden dort Geräte angeboten, die in irgendeiner Form aufgeladen werden müssen. Frau Buchholz fragt, ob dieser Medienschrank auch diese Funktion unterstütze.
Frau Lückel antwortet, dass die auszuleihenden Geräte alle mit Ladekabel und/oder -stationen ausgestattet seien. Selber aufladen könne der Medienschrank nicht.
Herr Eiche möchte wissen, ob die Rückgabe auch über den Medienschrank erfolge oder über die Theke abgewickelt werden müsse.
Frau Lückel antwortet, dass die Rückgabe über die Theke erfolgen müsse. Dort erfolge auch gleich eine Prüfung der Vollständigkeit und der Funktionsfähigkeit.
Für Herrn Dr. Fischer sei der Name „Bibliothek der Dinge“ irreführend. Hierbei handele es sich doch ganz offensichtlich um eine „Mediathek“.
Frau Lückel erwidert, dass die Stadtbücherei Hagen sich bei der Namensgebung an den allgemein üblichen Fachjargon gehalten habe.
Zu berücksichtigen sei, dass es sich bei den Stadtbüchereien auch nicht mehr um klassische „Bibliotheken“ handele. In den Büchereien würden auch elektronische Geräte, wie z.B. E-Book-Reader, verliehen.
Herr Dr. Fischer vertritt weiterhin seine Meinung, dass es sich dann nicht mehr um eine Bibliothek handele und so dann auch nicht genannt werden dürfe.
Herr Becker merkt an, dass sich die Entwicklung auch manchmal von der Sprache wegentwickeln würde. In der Interpretation des Wortes „Bibliothek“ sei die neue Zeit einen anderen Weg gegangen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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728,8 kB
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