14.03.2023 - 5.1 Bericht Theater gGmbH Bericht von Anja Schöne (...

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Wortprotokoll

Frau Schöne berichtet über die aktuelle Spielzeit des Kinder- und Jungendtheater „lutzhagen“. Aktuell arbeite sie an einer Uraufführung des Stückes „Burack oder das rote Rauschen“. Wie die meisten Kinder- und Jugendtheater kämpfe auch das „lutzhagen“ mit Nachwuchsproblemen. Dabei machen gerade die Jugendtheater eine enorm wichtige Arbeit, denn sie sorgen dafür, dass junge Menschen einen Zugang zu Kunst und Kultur finden können.

Frau Schöne berichtet, dass das „lutzhagen“ in dieser Spielzeit eines von insgesamt vier Kinder- und Jugendtheater bundesweit sei, welches eine große Förderung aus dem Förderprogramm Jupiter von der Kulturstiftung des Bundes bekommen habe. Mit dieser Förderung sei sie in der Lage eingangs erwähntes Tanztheaterstück gemeinsam mit dem WestDeutschen Tanztheater zu inszenieren. Das Thema dieser Produktion sei Gewalt und leider begegnet gerade jungen Leuten überall Gewalt.

Zur personellen Verstärkung dieser Produktion habe man sich die Folkwang Universität der Künste und eine Schauspielschule aus Köln an die Seite genommen.

Frau Schöne berichtet weiter über die Inhalte der Produktion „Burack“ und darüber auf welchen Grundlagen dieses Stück entstanden sei. Dieses Stück soll u.a. dazu beitragen die Perspektiven der jungen Menschen hier aus Hagen auf die Bühne zu bringen.

Frau Schöne möchte alle Anwesenden einladen, sich dieses Tanztheaterstück anzusehen.

Weitere wichtige Standbeine des „lutzhagen“ seien die „lutz Theaterzentrale“ und die „Stadtteilprojekte“. Für den Herbst dieses Jahres sei ein außergewöhnliches Projekt außerhalb der Theaterräumlichkeiten geplant, bei dem auch andere Kulturinstitutionen mitmachen würden. Nähere Informationen darüber werde es mit der kommenden Spielzeitpräsentation geben. Möglich mache dieses eine großzügige Spende der Dörken-Stiftung.

Frau Schöne vertritt die Meinung, dass alle Kulturinstitutionen umdenken müssten. Aufgrund der Diversität der Bevölkerung müssten die Institutionen die jungen Leute viel mehr „draußen“ abholen um ihnen mit entsprechenden Projekten Kultur und Kunst näherbringen zu können.

 

Herr Walter bedankt sich bei Frau Schöne für diesen Bericht. Für ihn persönlich gehöre das Kinder- und Jugendtheater zu den wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Stadt.

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Beschluss: