14.03.2023 - 5.3 Jahresprogramm Osthaus Museum HagenBericht von ...

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Wortprotokoll

Herr Dr. Belgin präsentiert das Ausstellungsjahr 2023 des Osthaus Museum Hagen anhand einer PowerPoint Präsentation. Dazu berichtet Herr Dr. Belgin über die Hintergründe zu den einzelnen Ausstellungen.

(Anmerkung der Schriftführung: die Präsentation ist als Anlage 1 dieser Niederschrift hinzugefügt).

Ein Höhepunkt des Ausstellungsjahres werde die Ausstellung des Künstlers „Heinz Mack“ sein. Der Künstler Heinz Mack sei bestimmt jeder Hagenerin und jedem Hagener bekannt. Von Herrn Mack stamme die Skulptur der „blauen Stele“ am Sparkassen Karree in Hagen.

Herr Dr. Belgin freut sich sehr, dass der international bekannte Künstler zugestimmt habe eine Ausstellung in den Räumen des Osthaus Museum zu realisieren.

Ein weiterer Höhepunkt werde die Ausstellung „Europäische Avantgarde“ werden. In dieser Ausstellung würden auch einige Werke des Künstlers Marc Chagall zu sehen sein. Man versuche diese hochinteressante Ausstellung mit Werken verschiedenster Künstlerinnen und Künstlern aus insgesamt 3 Sammlungen zu realisieren. Momentan habe man 80% der gewünschten Werke sicher.

Dieses Projekt sei ein Herzensprojekt von Herr Dr. Belgin, denn die Werke die gezeigt würden seien sehr interessante Kunstwerke, die auch Kunstgeschichte geschrieben hätten. 

 

Herr König freut sich über dieses interessante Programm und wünscht dem Museum viele Besucherinnen und Besucher. In diesem Zusammenhang möchte Herr König gerne wissen, ob ein Überblick darüber bestehe, wie sich die Besucherzahlen des Hauses seit Corona entwickelt haben und ob genügend finanzielle Mittel zu Verfügung stehen um diese großen Ausstellungen auch entsprechend bewerben zu können. Dazu möchte Herr König auf die vorliegende Broschüre „Jahresbericht 2021 des Fachbereichs Kultur“ verweisen. Diese Broschüre sei zwar sehr interessant, aber für die Vergangenheit erstellt worden. Diese Kosten könnten doch besser für Werbung von zukünftigen Ausstellungen und Veranstaltungen verwendet werden. Vielleicht mache es Sinn, sich zu überlegen, ob derartige Broschüren nicht zielgerichteter in die Zukunft für Werbung ausgerichtet werden sollten.

 

Herr Dr. Belgin begrüßt die Nachfragen von Herrn König. Zunächst möchte Herr Dr. Belgin darauf hinweisen, dass in den letzten dreizehn Jahren nahezu alle großen Ausstellungen nur mit Sponsoren verwirklicht werden konnten. Dieses gelte insbesondere für die großen Ausstellungen der letzten Jahre, die lediglich aufgrund von internationalen Kontakten und Sponsoren realisiert werden konnten. Es gelinge immer wieder Drittmittel für solche Ausstellungen anzuwerben. Die vorliegende Broschüre sei in erster Linie für die Hagener Politik, für die jeweiligen Künstlerinnen und Künstler und für Sponsoren gedacht. Die Broschüre sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und werde in der hauseigenen Stadtdruckerei gefertigt. Die Fertigung erfolge also durch Bordmittel.

Die Besucherzahlen seien in der ersten Zeit nach Corona schon sehr niedrig gewesen, allerdings bemerke man eine wesentliche Steigerung der Zahlen in der jüngsten Vergangenheit. Aktuell besuchten im Durchschnitt vierhundert bis fünfhundert Personen das Museum am Wochenende. Mit diesen Besucherzahlen bewege man sich im oberen Drittel des Durchschnitts aller RuhrKunstMuseen. 

 

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Beschluss:

 

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Siehe Anlage.

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Anlagen