06.06.2023 - 6.5 Sachstandsbericht zum Pilotprojekt "Eigenständi...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Scharlau und Frau Wegener stellen den Sachstandsbericht zum Pilotprojekt „Eigenständige Jugendpolitik in kommunaler Verantwortung“ vor (siehe Anlage zu TOP 6.5).

 

Herr Reinke dankt für den Vortrag. Man habe ja bereits vorab den engagierten Bericht aus dem Gesamtstädtischen Jugendforum gehört. Er sei erfreut, wie weit die jungen Menschen schon gekommen seien. Er hoffe, dass das so weitergeführt werden könnte.  Er geht darauf ein, dass die Förderung bis 2024 bewilligt sei und fragt, ob es Vorschläge gebe, wie man das verstetigen könne. Müsse man das bei den Haushaltsplanberatungen berücksichtigen?      

 

Frau Soddemann erklärt, dass deutlich geworden sei, wie engagiert gearbeitet werde. Man könne aktuell nur darauf hinweisen, dass das immer über eine Projektförderung gemacht werde. Das Engagement der Kollegin sei deutlich geworden und  wie wichtig diese Arbeit sei. Natürlich wünsche man sich, dass es fortgeführt würde. Man müsse prüfen, welche Möglichkeiten es dabei gebe. Wie an vielen anderen Stellen handele es sich um eine Projektförderung und es werde darum gehen, wie eine Verstetigung möglich sei. Das Engagement der Jugendlichen im Jugendhilfeausschuss zeige, wie wichtig es sei, die jungen Menschen dort abzuholen und an Politik heranzuführen. Die Zukunft solle so gestaltet werden, wie sich das die jungen Menschen vorstellten. 

 

Frau Köppen bedankt sich für die umfangreiche Antwort. Sie könne das umfänglich unterstützen. Sie habe selbst an beiden Jugendforen teilgenommen. Sie sei jedes Mal sehr erfreut, wenn sie sehe, wie engagiert und kreativ dort gearbeitet werde. Es sei ihr sehr wichtig, dass das nicht verloren gehe. Es sei ein Prozess, der dynamisch gelebt werde und in dem es gelänge, die jungen Menschen mitzunehmen. Es sei die Verantwortung der Politik, das im Auge zu behalten und bereit zu sein, dort zu unterstützen und an den Stellen zur Verfügung zu stehen, an denen man gefordert sei. Es sei eine Wertschätzung, wenn es gelänge, mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen.

 

Frau Soddemann ergänzt, dass die Frage der Erfolgsfaktoren für den Erhalt sehr

wichtig sei. Die jungen Menschen müssten das Gefühl haben, etwas gestalten zu können. Das sei ein ganz wichtiger Motivationsfaktor. Für deren Anliegen sollte man im Jugendhilfeausschuss ein offenes Ohr haben und vielleicht auch mal kleine Dinge ermöglichen. Die Erfahrung müsse gelebt werden, dass man gestalten könne. Das Jugendforum mit seinen verschiedenen Nationalitäten sei ein Abbild der Stadt. Dort könne man einen Teil von Einbindung und Teilhabe für Kinder und Jugendliche ermöglichen, die den Zugang so nicht so schnell hätten. Daher sei es wichtig, dass junge Leute andere junge Leute ansprechen und sie mitnehmen.

 

Herr Wessel sagt, dass die Kinder und Jugendlichen in diesem neuen Prozess sehr gut begleitet würden und das auch so wahrnähmen. Sie hätten selbst die Möglichkeit, in dem Prozess etwas anzustoßen und auch den Antrag zu stellen, die Begleitung zu verstetigen. Er macht deutlich, dass er das sehr unterstützen würde.

 

Herr Reinke bedankt sich bei Frau Wegener und Frau Scharlau und wünscht weiterhin viel Erfolg.

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

 

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Anlagen