06.06.2023 - 6.3 Hagener Handlungsempfehlungen im Kinderschutz
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 06.06.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Dr. Opterbeck und Frau Anders stellen die Hagener Handlungsempfehlungen im Kinderschutz vor (Anlage zu TOP 6.3).
Herr Reinke fragt, ob diese Empfehlungen jetzt die Handlungsempfehlungen der Landesjugendämter ersetzten oder ob das eine Ergänzung sei.
Frau Haack teilt mit, dass das jetzt ganz eigenständige Handlungsempfehlungen für Hagen seien, die auf den Leitlinien der Landesjugendämter aufbauten. Sie seien mit allen Trägern und Einrichtungen gesondert abgestimmt worden. Man habe damit alle Materialien in Form eines Leitfadens zur Hand, um bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefähdung diese zu dokumentieren. Die Eingabe sei auch digital mögllich.
Herr Reinke berichtet, dass er bereits Rückmeldungen bekommen habe, dass der Arbeitskreis sehr intensiv daran gearbeitet habe. Dafür bedanke er sich. Er sei sehr froh, dass sich jetzt so viele Menschen mit diesem Thema beschäftigten und einen Augenmerk darauf hätten.
Herr Sondermeyer fragt, inwieweit die Gewalt von Kindern untereinander eine Rolle gespielt habe. Habe man diesen Bereich mit einbeziehen können?
Frau Anders bejaht diese Frage.
Frau Köppen dankt für die überarbeiteten Handlungsempfehlungen. Sie erinnere sich daran, dass die Handlungsempfehlungen vom Land vorgelegen hätten. Da sei man sich einig darüber gewesen, dass das immer evaluiert und weiterentwickelt werden müsse. Sie freue sich sehr, dass das jetzt unter der Mitwirkung von so vielen Beteiligten im Bereich von Jugendhilfe und Erziehungshilfe geschehen sei. Sie fragt, ob diese Erkenntnisse auch die Schulen erreichten.
Frau Anders antwortet, dass in der Beratung Kindeswohl auch die Fachkräfte der Schulen beraten würden. Man biete auch Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für Fachkräfte in Schule an.
Frau Dr. Opterbeck ergänzt, dass man unter anderem auch für die Ausbildung der Beratungslehrkräfte zuständig sei. In dem Zusammenhang stelle man den Interventionsplan ausführlich vor.
Frau Lossau berichtet, dass sie kürzlich zusammen mit Frau Soddemann an einem Fallbeispiel genau darüber gesprochen habe. Man plane, die Gespräche mit Schulen aktiver aufzunehmen. Man wolle deutlich machen, welche Verfahrensabläufe es gebe, damit alle in dem Bereich auf einem Wissensstand seien.
Frau Haack teilt mit, dass die von Frau Anders angsprochenen Schulungsmaßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern natürlich auch die Schulen beträfen. Diese bekämen die ganzen Unterlagen zur Verfügung gestellt und könnten sich genauso zu diesen Weiterbildungen anmelden. Es würden alle Handlungsfelder nacheinander geschult. Die Schulen seien mit einem großen Block auch dabei.
Herr Reinke bedankt sich für die Ausführungen und stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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1,8 MB
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Anlagen
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410,8 kB
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