22.06.2006 - 4.3 Vorschlag der CDU-FraktionQualitätsmangement "B...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Kurrat erläutert den eingereichten Vorschlag zur Tagesordnung, der als Anlage 6 Gegenstand der Niederschrift ist. Insbesondere geht Herr Kurrat auf die Bürgerfreundlichkeit in den kundenintensiven Ämter ein. Der Vorschlag ziele u.a. darauf ab, eine kontinuierliche Kundenbefragung durchzuführen. Dem Beschwerdeausschuss und dem Amt für Statistik und Stadtforschung sollen die Ergebnisse zur Beratung und Auswertung vorgelegt werden.

 

Herr Marscheider begrüßt für seine Fraktion Bürger für Hagen die Initiative der CDU-Fraktion und regt an, im Beschlussvorschlag unter dem Punkt 2 hinter dem Wort “Kompetenz” das Wort “Bürokratieabbau” mit aufzunehmen.

 

Herr Jochen Weber wirft die Frage auf, inwieweit bereits ein Qualitätsmanagement bereits innerhalb der Verwaltung bestehe und schlägt vor, den Beratungspunkt an den Haupt- und Finanzausschuss zu überweisen. Die Verwaltung erhalte bis dahin die Möglichkeit einen umfassenden Bericht vorzulegen.

 

Herr Thielmann erklärt sich mit dem Vorschlag von Herrn Jochen Weber einverstanden, weist aber vorsorglich darauf hin, dass die von der CDU Fraktion vorgeschlagene umfangreiche Befragung auch sehr hohe und intensive Kosten verursachen werde. Eine stichprobenartige Untersuchung würde gleiche Ergebnisse liefern.

 

Herr Ludwig signalisiert für die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen die Zustimmung zur Überweisung des Tagesordnungspunktes an den Haupt- und Finanzausschuss. Ergänzend schlägt Herr Ludwig vor, dass im Beschlussvorschlag unter Punkt 1 nach dem Wort “ Bürgeramt” der Zusatz “ Sozialverwaltung” mit aufgenommen wird.

 

Herr Röspel stellt heraus, dass der von der CDU eingereichte Vorschlag zur Tagesordnung sich eher auf das Beschwerdemanagement als Teil des Qualitätsmanagements beziehe. Sinnvoll sei aber vor der Beratung im Haupt- und Finanzausschuss, dass die Verwaltung einen Fragebogen für den nächsten Beschwerdeausschuss erstelle.

 

Herr Oberbürgermeister Demnitz weist darauf hin, dass bereits einige Maßnahmen im Bereich der Bürgerbefragung getätigt wurden. Vor diesem Hintergrund schlägt Herr

Oberbürgermeister Demnitz vor, den Beratungspunkt zunächst an den Haupt- und Finanzausschuss zu überweisen und den Bericht der Verwaltung abzuwarten.

 

Dagegen bestehen keine Bedenken.

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Beschluss:

 

1.         Die Verwaltung wird beauftragt, bis zum Oktober 2006 ein ständiges Qualitätsmanagement für die stark Kunden bezogenen Ämter (Bürgeramt, Sozialverwaltung, Servicezentrum Wirtschaft) zu entwickeln.

 

2.         Die Verwaltung wird aufgefordert, bis zur nächsten Sitzung des Beschwerdeausschusses einen Fragebogen zu entwickeln, in dem die Kunden nach ihrer Zufriedenheit in Bezug auf verschiedene Kriterien wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Kompetenz, Bürokratieabbau etc. befragt werden. Dabei ist auf Erfahrungen aus der Wirtschaft oder anderen Kommunen zurückzugreifen.

 

3.         Nach Verabschiedung des Qualitätsmanagementkonzeptes soll jeder Kunde nach Abschluss eines Beratungsgespräches oder Verwaltungsvorgangs einen Fragebogen erhalten, in dem er Angaben über seine Zufriedenheit machen kann.

 

4.         Im Eingangsbereich des Rathauses wird ein optisch ansprechender und auffälliger Briefkasten mit der Aufschrift “Sagen Sie uns die Meinung!” aufgestellt, um die Bürger zur Abgabe einer Bewertung zu animieren.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Der Beratungspunkt wird an den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen

 

 

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Anlagen