01.02.2023 - 3.7 Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausl...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 01.02.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Lossau berichtet über die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern in Hagen (siehe Anlage zu TOP 3.7).
Herr Reinke betont, dass man über einen längeren Zeitraum stagnierende Zahlen gehabt habe. Das habe sich seit einem Jahr geändert. Nun stiegen die Zahlen der kommenden unbegleiteten minderjährigen Ausländer wieder deutlich an. Er sei froh, dass zum Ende des letzten Jahres die Eröffnung einer Wohngruppe als Brückenlösung gelungen sei.
Frau Lossau macht deutlich, dass die Eröffnung der Wohngruppe vor der langen Schließungszeit bei ihren Mitarbeitern zu einer großen Entlastung geführt habe. Es sei eine große Herausforderung für den Allgemeinen Sozialen Dienst gewesen, Plätze zu generieren, um eine Unterbringung vornehmen zu können. Sie sei sehr froh gewesen, dass das noch vor Weihnachten gelungen sei.
Frau Köppen dankt ganz herzlich, dass es immer gelänge, trotz der großen Herausforderungen dem Ausschuss regelmäßig eine Tischvorlage zur Verfügung zu stellen. Sie freue sich persönlich ganz besonders über die aktuelle Versorgungssituation und die Lösungen, die in der Obernahmer gefunden werden konnten.
Frau Reimann-Merse sei eine Person, die im Jahr 2015 intensiv und konstruktiv in der krisenhaften Situation mitgewirkt habe. Sie sei gut vernetzt und habe ein gutes Angebot vorgehalten. Das Haus Hohenlimburg sei ein ganz engagierter und erfahrener Player in diesem Bereich. Darüber sei sie sehr froh und sie könne sich sehr gut vorstellen, dass das die Situation entlastet habe. Ein großer Dank gehe an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Frau Lossau für ihr Engagement.
Frau Lossau ergänzt, dass man die Wohngruppe im Rahmen einer Gruppenlösung sehr schnell habe eröffnen können, weil man dieses betriebserlaubnispflichtige Verfahren für die Brückenlösung nicht benötige. Man müsse deutlich sagen, dass die Versorgung in der Wohngruppe mit dem vorgehaltenen Personal ähnlich einer Betriebserlaubnis sei. Sie gehe davon aus, dass Frau Reimann-Merse diesen Antrag noch stellen werde. Die unbegleiteten minderjährigen Ausländer seien sehr gut untergebracht und versorgt.
Herr Reinke erklärt, dass er sich den Worten von Frau Köppen anschließe. Er danke dem Team für die Arbeit, die dort geleistet werde.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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181,8 kB
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